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Felix Neureuther ist nach Slalomsieg der König vom Ganslernhang

Felix Neureuther (GER)

Felix Neureuther (GER)

Kitzbühel – Felix Neureuther gewann den heutigen Torlauf von Kitzbühel. In einer Gesamtzeit von 1.53,23 Minuten feierte der DSV-Athlet seinen achten Sieg bei einem Weltcuprennen. Er meinte zu seinem Triumph: „Es ist immer etwas Besonderes, hier zu gewinnen. Es ist einer der ganz, ganz großen Klassiker. Es war heute wirklich extrem. Bis zum siebenten Läufer habe ich im Fernsehen geschaut, geschaut, wo es schwierig ist. Der Ausfall von Marcel ist irgendwie schade. Er war schnell unterwegs. Aber ich habe auch schon Fehler gemacht.“

Zweiter mit einem Rückstand von 57 Hundertstelsekunden der erst 19-jöhrige Norweger Henrik Kristoffersen, der mit dieser Platzierung sein bestes Resultat in seiner noch jungen Karriere feierte. Platz drei ging an den Südtiroler Patrick Thaler (+0,82), der mit 35 Lenzen der Senior auf dem heutigen Siegerfoto war. Der Sarner meinte zu Rang drei: „Ich fühle mich gut, das Alter ist nur eine Zahl. Körperlich geht es mir gut, das ist das Wichtigste. Ich habe Freude am Skifahren.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Kitzbühel

Auf dem vierten Rang fuhr Wengen-Sieger Alexis Pinturault. Der Franzose hatte jedoch schon mehr als eine Sekunde Rückstand auf Sieger Neureuther. Die jungen Schweizer Luca Aerni (+1,10) und Daniel Yule (+1,38) fuhren ein mehr als beherztes Rennen auf dem Ganslernhang und sprengten die gesamte Weltcup-Elite mit den ausgezeichneten Plätzen fünf uns sieben. Besonders Yules Leistung ist hervorzuheben, zumal er mit der hohen Nummer 41 gestartete Athlet nach dem ersten Durchgang noch auf Platz 30 lag und mit Laufbestzeit den Turbo im zweiten Durchgang zündete.

Sechster wurde der Schwede Mattias Hargin (+1,22). Bester rot-weiß-roter Skifahrer des heutigen Slaloms wurde Juniorenweltmeister Manuel Feller. Der Tiroler belegte den achten Rang und riss einen Rückstand von 1,43 Sekunden auf Neureuther auf. Die Top-10 wurden vom Schweden André Myhrer (+1,50) und den auf die Hundertstelsekunde gleich schnell fahrenden Reinfried Herbst aus Österreich und Neureuthers Teamkollegen Fritz Dopfer (je +1,55) abgerundet. Der Salzburger Herbst war etwas verbittert und meinte: „Enttäuscht kann ich nicht sagen. Wenn man dreiviertel des Laufes so gut fährt, dann kann man nicht enttäuscht sein. Es ist aber Wut im Bauch, weil ich mit dem Fehler eine Sekunde liegen gelassen habe. Die Skifahrerei ist aber gut.“

Markus Vogel und Ramon Zenhäusern, beide für das eidgenössische Team unterwegs, hatten 2,21 bzw. 2,67 Sekunden Rückstand nichts mit der Entscheidung zu tun. Sie belegten die Positionen 16 und 21. Wolfgang Hörl, ein Österreicher, kam heute auf Platz 19 (+2,53) und sagte: „Die Sicht ist eigentlich ideal. Ich war ein bisserl überrascht, hätte mir gedacht, dass ich mit meiner frühen Nummer eine frische Piste habe. Aber an gewissen Toren hat die Piste massiv nachgelassen, darauf muss man sich einstellen. Ich habe das nicht geschafft.“

Auf dem Weg zu seinem 23. Weltcupsieg fädelte der Halbzeitführende Marcel Hirscher – sehr zum Leidwesen der Fans – im zweiten Durchgang etwa zur Mitte des Laufes ein. Auch Landsmann Benni Raich und der Enneberger Manfred Mölgg schieden im Finallauf aus. Im Slalom-Weltcup hat Hirscher nun nur mehr 30 Zähler Vorsprung auf seinen Freund Neureuther. In punkto Gesamtweltcup liegt der Salzburger nach seinem heutigen Ausfall 22 Punkte hinter Svindal. Hirscher meinte zu seinem Ausfall: „Man hat an der Zeit gesehen, dass ich Risiko genommen habe. Von der Piste her war es gar nicht so schwierig, den Umständen entsprechend. Ich bin schnell gefahren. Was mich aber wirklich nervt: Dass es hier in Kitzbühel passieren muss, warum kann es nicht irgendwo anders sein.“

Kurzum war es ein sehr schwieriger Slalom. Im ersten Flutlichtrennen in Kitzbühel seit urlanger Zeit waren die Bedingungen im Finale schwierig. Man kann, da es bei allen Athleten schneite, keinesfalls von irregulären Bedingungen sprechen. Der Vorteil der schlechter klassierten Skirennläufer im ersten Lauf, die als erste im Finale starten durften, ist daher durchaus nicht von der Hand zu weisen. Das prominenteste Beispiel im heutigen Rennen ist auf diese Weise der junge Eidgenosse Yule.

Der nächste Slalom findet am kommenden Dienstag auf der Planai in Schladming statt. Mal schauen, ob der heute sehr enttäuschte Hirscher seinen Frust wegstecken kann und mit einem sehr guten Ergebnis seine heutige Tränen der Niedergeschlagenheit trösten kann. Aber vorher möchte der 24-Jährige am Sonntag im Kombi-Bewerb von Kitzbühel seine zahlreichen Fans in der Gamsstadt zufriedenstellen.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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