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Felix vor Fritz: Deutscher Doppelsieg beim Slalom von Kranjska Gora

Felix Neureuther (GER)

Felix Neureuther (GER)

Kranjska Gora – Felix Neureuther gewann den heutigen Slalom von Kranjska Gora in einer Zeit von 1.45,50 Minuten. Mit einer überragenden Fahrt im Mittelteil des zweiten Durchgangs überzeugte der deutsche Torlauf-Spezialist und war am Ende 0,59 Sekunden schneller als sein Teamkollege Fritz Dopfer, der Zweiter wurde.  Nicht nur die Sonne strahlte vom Himmel, sondern auch die Gesichter des erfolgreichen Duos.

Neureuther war überglücklich und sagte zu seinem Triumph: „Die letzten Wochen waren für mich brutal. Es war nicht einfach mit dem Autounfall, es ging mir auch körperlich nicht gut. Ich habe weitergekämpft und das heute ist der Lohn dafür. Ich bin echt froh, dass es heute so geklappt hat. Es ist brutal bitter, dass ich in den letzten Wochen nicht in dieser körperlichen Verfassung war, aber das Leben geht weiter. Wenn man in der Form seines Lebens ist und dann so einen Autounfall hat. Was da dann in den Medien in Deutschland abgegangen ist, dass war unglaublich und schwer zu verarbeiten.“

Teamkollege Dopfer meinte über seinen sehr guten zweiten Platz: „Das ist meine Medaille heute. Dass ich im zweiten Lauf noch eine Schippe drauflegen hab können, freut mich. Die letzten Slaloms waren eigentlich immer gut, das ist Belohnung der harten Arbeit. Felix ist oben sehr gut reingekommen, ich weiß, zu was er im Stande ist.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Kranjska Gora

Dritter wurde einmal mehr der junge Wikinger Henrik Kristoffersen (+0,79), der am Ende den Südtiroler Patrick Thaler um sieben Hundertstelsekunden auf den vierten Rang verwies. Fünfter wurde Marcel Hirscher (+0,95) aus Österreich. Der 25-jährige Salzburger verlässt nun Kranjska Gora mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn er hat zwar die Führung von Aksel Lund Svindal im Gesamtweltcup übernommen, jedoch jene im Slalomweltcup an Freund Neureuther verloren. Für Spannung in Lenzerheide ist auf jeden Fall gesorgt. Hirscher meinte im Hinblick auf den Saisonkehraus in der Schweiz: „Ich habe alles rausgeholt, mehr geht nicht. Das muss ich anerkennen. Was die drei da oben gezeigt haben, ist eine andere Klasse. So wie der Felix den Steilhang gefahren ist, das war das Beste, was man im Slalom in dieser Saison gesehen hat.“

Auf Rang sechs fuhr der Franzose Jean-Baptiste Grange (+1,14), der um 14 Hundertstelsekunden als Landsmann Alexis Pinturault, der Achter wurde, war. Dazwischen klassierte sich nur der Schwede Mattias Hargin (+1,26). Die Top-10 wurden von Hargins Landsmann Markus Larsson und den drei zeitgleichen Manfred Mölgg aus Südtirol, Stefano Gross aus Italien und Axel Bäck aus Schweden (je +1,63) abgerundet. Auf diese Weise fuhren gleich zwölf Athleten in die Top-10.

Manfred Pranger aus Österreich, seines Zeichens ein sehr routinierter Läufer, beendete den heutigen Slalom auf Rang 17 und hatte 2,20 Sekunden Rückstand auf Triumphator Neureuther. Der Tiroler war um 16 Hundertstelsekunden langsamer als der gestrige Sieger im Riesentorlauf. Und das war der US-Amerikaner Ted Ligety. Manuel Feller (+2,36), ein guter wie gleichermaßen aufstrebender rot-weiß-roter Nachwuchsläufer, wurde am heutigen Sonntag mit Position 18 belohnt und lag am Ende gleich hinter Pranger. Ramon Zenhäusern (+2,51) aus der Schweiz belegte als bester seines Landes den 24. Rang. Doch sein Rückstand von etwas mehr als zweieinhalb Sekunden auf den erfolgreichen DSV-Läufer war schon recht groß.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Kranjska Gora

Teamkollege Luca Aerni sah nicht das Ziel. Ausgeschieden im zweiten Lauf sind auch Benjamin Raich und der Halbzeitführende Mario Matt aus Österreich. Die Ausfälle der beiden konnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während Matt kurz vor dem Ziel die Linie verlor, verschnitt und ins Ziel stürzte, verbuchte der Pitztaler ein besonderes Hoppala: Er verfuhr sich im oberen Teil, fuhr die Haarnadel etwas zu direkt an und konnte sich selbst vor laufender Kamera beim Interview sein Blackout nicht erklären: „Es war ein Blackout, ganz klar. Es war keine normale Stelle, bin so was aber schon häufig gefahren. Es ist mir fast peinlich, dass mir so etwas passiert. ich hätte sogar noch weiterfahren können, aber nach so einem Blackout geht gar nichts mehr.“

Matt sagte zu seinem Ausfall: „Ich bin selber schuld, habe den Ski zu früh gehen lassen. Ich war dann zu gerade. Ich habe Schmerzen in der Wade, das muss ich mir anschauen lassen. Mir hat es in den Spuren zu oft den Ski gezupft.“

Blicken wir zum Saisonfinale in Lenzerheide. Aksel Lund Svindal hat eine leichte Favoritenrolle inne. Er hat zwei kleine Kugeln (in den Speeddisziplinen) schon gewonnen, während Hirscher in den technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf noch kämpfen muss. Der Kampf um die große Kugel ist jedoch noch offen. Der Wikinger muss in den schnellen Rennen vorlegen. Der Salzburger muss nachlegen, wenn er den dritten Gesamtweltcupsieg in Folge unter Dach und Fach bringen möchte. Ein Herzschlagfinale ist auf jeden Fall angesagt. Gegenwärtig hat Hirscher vor den letzten vier Rennen dieser Saison gerade einmal vier Zähler Vorsprung auf Svindal. Der 23. Rang beim Heimrennen in Kitzbühel könnte Hirscher, dem 25-jährigen Österreicher, noch teuer zu stehen kommen. In der Slalomwertung liegt der heutige Sieger Neureuther mittlerweile fünf Punkte vor Hirscher.

Im Gesamtweltcup hat Hirscher vor den letzten vier Rennen vier Punkte Vorsprung auf Svindal. Damit ist alles offen im Kampf um die große Kugel – mit Vorteilen für Svindal.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Kranjska Gora

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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