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FIS Damen Renndirektor Atle Skaardal im FIS-Interview

FIS-Renndirektor Atle Skaardal

FIS-Renndirektor Atle Skaardal

Cancún – Der ehemalige norwegische Skirennläufer Atle Skaardal geht in sein zwölftes Jahr als alpiner Rennsportdirektor der Damen. Er kennt das Geschäft und ist stets darauf bedacht, den Standard auf der Weltcuptour zu verbessern. Blicken wir mit ihm auf die Arbeit, die sein Team und er schon im Vorfeld der Ski-WM in St. Moritz geleistet hat und vieles mehr.

Atle, was waren aus deiner Sicht die Höhepunkte der letzten Saison?

Es ist schwer, das zu kategorisieren. Dennoch glaube ich, dass es eine sehr schwierige Saison mit einer Menge von Änderungen der ursprünglichen Programme war. Die Eröffnung in Sölden ist immer ein Highlight für uns, und auch die neuen Veranstalter, die wir im letzten Jahr im Kalender hatten, haben eine gute Arbeit geleistet. Das betrifft die Rennen sowohl im andorranischen Soldeu als auch im slowakischen Jasná. Wir freuen uns, mit ihnen in der Zukunft zu arbeiten. Im Allgemeinen war es auch spektakulär zu sehen, wie die Rennen sich entwickelten und der Kampf um die Weltcup-Trophäen ausging. Es war spannender und offener als in den vergangenen Jahren. Außerdem hat die Tour der Damen vier neue Veranstaltungsorte in der neuen Saison. Neben dem Kronplatz (Südtirol) und Jeongseon (Südkorea) gastiert der Weltcupzirkus der Frauen zweimal in den USA, das heißt in Killington und Squaw Valley.

Was sind die Herausforderungen mit den neuen Organisatoren?

Die Herausforderung besteht darin, zu versuchen, dass die Erwartungen kommuniziert und das erforderliche Niveau einer Weltcupveranstaltung erhalten bleibt. Das haben wir den Organisatoren zu verstehen gegeben. Dazu zählt unsere Erwartung und das Warum wir was wollen. Aber die meisten der neuen Veranstalter sind bereits in einer aktiven Ski-Umwelt und haben viele Rennen auf verschiedenen Ebenen organisiert. Der große Vorteil ist es, dass sie mit einer großen Portion Motivation ausgestattet sind. Sie wollen sich auszeichnen und geben dem Kalender ein frisches und kreatives Bild. So erleben wir oft extrem gut organisierte Rennen und Veranstaltungen von den neuen Organisatoren.

Kannst du uns über die neuen Gebiete wie beispielsweise die US-Ostküste (Killington) und Asien (Jeongseon) berichten?

Die Rennen sind für uns sehr wichtig. Auch wenn Asien noch nicht sehr weit am Ski-Markt entwickelt ist und es in der Vergangenheit nicht so lief, ist dieser Raum für uns sehr interessant. Anknüpfend an den großen Erfolg der Herren im letzten Jahr, denke ich, dass wir vor Ort gut betreut und tolle Rennen haben werden. Killington ist auch sehr interessant für uns. Der Ort an der US-amerikanischen Ostküste liegt in der Nähe von Boston. Die Streckenführung ist sehr interessant und ich denke das die Fans sich freuen, dass wir hier an der Ostküste Station machen.

Bleiben wir in St. Moritz. Das Saisonfinale 2015/16 war sehr erfolgreich. Wo siehst du Raum für Verbesserungen?

Ich denke, dass die FIS-Inspektionsgruppe und die Organisation im Vorfeld der Welttitelkämpfe 2017 sehr gut zusammenarbeiten. Beim Weltcupfinale fuhren wir auf der Abfahrtsstrecke der Herren. Aber wir konnten auch in der Vergangenheit bereits Rennen auf der Damenstrecke durchführen. Wir arbeiten eng mit den Organisatoren und den TV-Direktoren zusammen, um den besten Kurs für die Abfahrt zu ermitteln. Es wird mit Sicherheit eine Interessante Veranstaltung, auch weil es die erste Weltmeisterschaft mit einer Qualifikation für die Damen ist. Zudem glaube ich, dass wir uns auf einem sehr guten Weg befinden und St. Moritz im Vorfeld gezeigt hat, dass der Ort uns jederzeit herzlich willkommen heißt und bereit ist.

Wie lautet deine Meinung über die neue Startreihenfolge in der Abfahrt?

Ich sehe darin ein gewisses neues Flair für die ganze Sache. Es wird sehr interessant für die Athletinnen sein. Ich glaube, dass sie das zu schätzen wissen. Nun werden wir einen Trend sehen, dass die besten Rennfahrer früher in ein Speed-Event starten. Es wird interessant sein, die Entwicklung zu verfolgen. Es ist gut, dass wir bei dieser Änderung eine Einigkeit erreichen konnten. Zudem bin ich zuversichtlich, dass die neue Startreihenfolge sehr gut angenommen wird.

Quelle: www.fis-ski.com

Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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