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Fischer-Herren beweisen in Jeongseon ihre Klasse

© Fischer Sports/GEPA: Vincent Kriechmayr

© Fischer Sports/GEPA: Vincent Kriechmayr

Für die Speed-Spezialisten Vincent Kriechmayr und Steven Nyman waren die Weltcup-Debütrennen in Jeongseon in Südkorea eine Reise wert. Bei der Generalprobe für die Olympischen Winterspiele 2018 fuhren beide jeweils als Dritte aufs Podium.

Dem 24-jährigen Oberösterreicher Kriechmayr gelang dies am Sonntag in seiner Paradedisziplin Super G, der US-Amerikaner Nyman hatte das gleiche Kunststück einen Tag davor in der Abfahrt geschafft.

Kriechmayr musste sich im Super G nur dem in Jeongseon überragenden Schweizer Carlo Janka und Ex-Weltmeister Christof Innerhofer geschlagen geben und zeigte sich nach seinem zweiten Weltcup-Podium (nach Rang 2 in Kvitfjell 2015) erleichtert und zufrieden: „Es war einer der schwierigeren Super-G in der Saison, die Sprünge sind weit gegangen. Wenn du durchkommen wolltest, musstest du sehr taktisch fahren. Carlo hat das nicht gemacht, der hat ihn voll runtergedrückt, das war ein Traumlauf. Ich bin teilweise sehr taktisch gefahren, anders wäre ich nicht durchgekommen“, so der zielstrebige Oberösterreicher.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden und stolz auf dieses Ergebnis. Es war das große Ziel, dass ich in der Saison bestätige, was ich letztes Jahr gezeigt habe. Das taugt mir.“ Deshalb schaut auch sein Südkorea-Resümee positiv aus, auch wenn er in der Abfahrt nur 29. war. „Absolut. Im Super-G war das Ziel ein Top-Ten-Platz. Ich habe schon ein gehofft, dass es ein Podium wird“, so Kriechmayr nach seinem fünften Top-11-Resultat im fünften Saison-Super-G.

Für Gröden-Spezialist Nyman war es ebenfalls das erste Weltcup-Podium in diesem Winter, auch der 33-jährige US-Amerikaner hat sich mit den ungewohnten Verhältnissen in Südkorea gut arrangiert: „Ich genieße die Abfahrt hier, auch wenn sie etwas kurviger als andere ist. Du musst clever fahren „, erklärte Nyman nach dem historischen Rennen. Auch die mancherorts geäußerte Kritik an der relativ kurzen Strecke lässt er nicht gelten: „Es ist kurz, aber das ergibt ein enges Rennen, das ist dann für die Zuschauer auch spannend.“

Quelle: www.Fischersports.com

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