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Flachau-Siegerin Viktoria Rebensburg gewinnt auch Riesenslalom in Maribor

Flachau-Siegerin Viktoria Rebensburg gewinnt auch Riesenslalom in Maribor

Flachau-Siegerin Viktoria Rebensburg gewinnt auch Riesenslalom in Maribor

Maribor-Marburg – Viktoria Rebensburg hat es geschafft. Die Deutsche siegte wenige Tage nach ihrem Erfolg in Flachau auch in Slowenien. Für ihren Erfolg benötigte sie eine Zeit von 2.29,82 Minuten. Glücklich – trotz eines großen Schnitzers – war sie auf jeden Fall, wie sie im Pressegespräch betonte: „Es passt momentan sicherlich alles gut zusammen. Der Lauf war aber Voll-Chaos von oben bis unten. Beim vierten Tor war ich schon irgendwo, da habe ich gedacht, ich kann eigentlich abschwingen. Aber egal – ich habe das Rennen gewonnen und das ist es, was zählt. Auf den Weltcup schaue ich überhaupt nicht – ich versuche, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Nach den ersten drei Riesentorläufen habe ich eigentlich gedacht, es ist eh schon gelaufen – das ist scheinbar doch nicht so. Abgerechnet wird aber in St. Moritz.“

Zweite wurde – sehr zur Freude ihrer Landsleute – die Slowenin Ana Drev (+0,32). Im ORF-Interview meinte sie: „Ich habe den Druck des Heimrennens nie gespürt. Es ist natürlich mein Traum, beim Heimrennen gut zu fahren – es ist ein unglaubliches Gefühl. Die Bedingungen waren wirklich schwer. Im zweiten Durchgang hatte ich Probleme – aber ich denke, die hatten alle.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Damen in Maribor

Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+0,34) belegte den dritten Platz. Die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather freute sich über den Rang auf dem Siegerpodest und analysierte ihre Fahrt wie folgte: „Es war ein Tag zum Kämpfen, es hat sich nicht gut angefühlt. Es war schwierig, in den Spuren drin zu bleiben. Es war ein Rennen am Limit. Daher bin ich umso stolzer. Dass ich bei so schwierigen Bedingungen mit den vielen Verletzungen in der Vergangenheit macht es stolz, dass ich da so gut gefahren bin.“

Eva-Maria Brem (+0,41) aus Österreich lag zur Halbzeit in Front, wurde jedoch im Finale auf Position vier zurückgereicht. Für die Tirolerin war es der dritte vierte Platz in Folge. Sie meinte im TV-Gespräch: „Die Piste war deutlich besser als im erten Durchgang, sonst hätten wir vorne die Plätze nicht so halten können. Ich hatte vor dem Ziel einen Fehler, bin zu früh auf den Innenski gegangen. Und das rächt sich da sofort, wenn man einen Schwung nicht durchziehen kann. ich habe probiert, dort extrem zu attackieren, weil da viel Zeit drinnen ist. Leider habe ich es ein bisserl verpatzt – wieder Vierte…“

Die Norwegerin Nina Løseth (+1,04) beendete ihr heutiges Rennen auf Rang fünf. Die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+1,20) klassierte sich auf Rang sechs. Die sympathische Salzburgerin Michaela Kirchgasser (+1,22) wurde Siebte. Im ORF-Interview sagte sie: „Im ersten Lauf hat mich der Fehler vor der zweiten Zwischenzeit einiges gekostet. Aber vielleicht war das im Nachhinein gut, weil ich eine bessere Piste hatte. Ich bin zufrieden, dass ich ihn so runtergebracht habe – denn mit dem Hakler hätte es auch anders ausschauen können.“

Die Top-10 wurden von den beiden Azzurras Nadia Fanchini (+1,31), Marta Bassino (+1,60) und der Kanadierin Marie-Pier Préfontaine (+1,64) abgerundet. Beste Südtirolerin wurde Manuela Mölgg (+1,74). Die erfahrene Gadertalerin wurde Zwölfte. Die Slalomspezialistin Carmen Thalmann (+2,27) aus Kärnten katapultierte sich mit der zweitbesten Durchgangszeit noch auf Rang 16.

Die Eidgenossin Wendy Holdener (+2,31) wurde 18.; ihre Landsfrau Simone Wild (+4,20) schwang als 25 ab. Die Steirerin Conny Hütter konnte sich zwar für ihr erstes Riesentorlauffinale qualifizieren, schied jedoch dann aus. Frida Hansdotter aus Schweden und die US-Amerikanerin Lindsey Vonn sahen im zweiten Lauf nicht das Ziel. Für Letztgenannte war der „Nuller“ der dritte Ausfall im Riesenslalom nicht so schlimm, denn die Schweizerin Lara Gut verpasste mit ihrem Ausfall den sicheren Sprung auf Rang eins in der Gesamtwertung. In der Disziplinenwertung liegt Brem 32 Punkte vor Rebensburg. Jetzt heißt es für die Riesenslalom-Spezialistinnen lange warten. Das nächste Rennen steht erst im März auf dem Programm; nicht nur die Veranstalter im slowakischen Jasná freuen sich auf eine spannende Entscheidung.

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Damen in Maribor

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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