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Frida Hansdotter im Interview: Die kleine Slalom-Kristallkugel ist mein Ziel!

© Gerwig Löffelholz / Frida Hansdotter (SWE)

© Gerwig Löffelholz / Frida Hansdotter (SWE)

Västerås – Die letzte Saison war bei weitem die beste in der sportlichen Laufbahn von Frida Hansdotter. Die fast 30-jährige Schwedin hatte bis zum letzten Rennen das rote Trikot der Führenden in der Slalom-Wertung inne, ehe sie noch von der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin abgefangen wurde und sich mit Platz zwei begnügen musste. Dazu holte sie sich die Silbermedaille bei der Ski-WM in Vail/Beaver Creek und stand sieben Mal auf dem Podest. Auch konnte sie ein Rennen für sich entscheiden. Das schwedische Onlineportal www.skidor.com bat Hansdotter zum Sommerinterview.

Frida, wie verläuft dein Sommertraining?

Es läuft ganz gut. Wir waren jetzt vier Tage in Umeå und es machte richtig Spaß die Teamkolleginnen wiederzutreffen und gemeinsam die Trainingseinheiten abzuspulen.

Gibt es etwas, auf dass du dich im Training besonders konzentrierst damit es in der nächsten Saison noch besser wird?

In der vergangenen Saison hatte ich eine wirklich gute Saison, sodass ich auf sie aufbauen kann. Aber natürlich werde ich versuchen, noch ein wenig besser zu werden.

Im Kampf um die kleine Kugel im Slalom warst du Mikaela Shiffrin auf den Fersen. Ist jetzt die Zeit reif, die begehrte Trophäe mit nach Hause zu nehmen?

Ja, der Kampf bis zum letzten Rennen, der zwischen Mikaela und mir ausgefochten wurde, hat Spaß gemacht. Es war das erste Mal seit Jahren, dass ich das rote Trikot tragen durfte. Und ich muss sagen, es war ein wunderbares Gefühl, welches ich auch im nächsten Winter erleben möchte. Das Ziel ist es, jedenfalls zu versuchen, im Weltcup wieder gut zu fahren.

Im nächsten Winter steht keine WM an. Ändert sich damit die Saisonplanung und welche Ziele hast du?

Eigentlich läuft es ja so ab wie jedes Jahr. Auch wenn wir im Rahmen der Saison nur Weltcuprennen bestreiten, ist es klar, dass man sich bei jedem Rennen konzentrieren muss. Im letzten Winter stand neben dem Weltcup die WM im Mittelpunkt. Aber die Aufgabe bleibt die gleich, man muss bei jedem Rennen um eine gute Platzierungen kämpfen, um hoffentlich die Chance zu haben, am Ende der Saison die kleine Kugel mit nach Hause mitzunehmen. (lacht)

Aus den sozialen Medien erfuhren wir, dass du beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans dabei warst. Wie war es?

Le Mans war ein fantastisches Erlebnis und es hat wirklich viel Spaß machte. Man hatte fast den Eindruck, so nahe am Geschehen zu sein, als ob wir selbst die Reifen wechseln würden. Der Sponsor, der dies ermöglichte, gab uns die Möglichkeit direkt an der Rennstrecke zu übernachten. Aber wir schliefen nur ein paar Stunden. Es war ein beeindruckendes und ein unvergessliches Erlebnis.

Frida Handsdotter (SWE)

Frida Handsdotter (SWE)

Wenn du weite Strecken fährst, wer sitzt am Steuer? Dein Partner Richard oder du?

Ich fahre. (lacht)

Es gibt in diesem Jahr einige Veränderungen im schwedischen Trainerstab. Auch der Damencheftrainer ist neu. Wie hast du die Änderungen innerhalb des Teams wahrgenommen?

Da ich zu den älteren im Team gehöre, habe ich schon viele Änderungen im Trainer- und Managerbereich miterlebt. Trotzdem ist es immer wieder eine Umstellung. Ich werde sicherlich die Trainer abseits und auf der Piste vermissen. Es ist aber auch ein großer Spaß, mit dem neuen Coach zu arbeiten. Auch Calle Lindh gehört dem Team an.

Im letzten Winter warst Du auch im Riesentorlauf stark. Im französischen Méribel hast du den neunten Rang belegt. Welches Ziel hast du dir im kommenden Winter für diese Disziplin gesetzt?

Mein Ziel war es, im Riesenslalom unter die Top-15 zurückzukehren. Ich musste zu Beginn der Saison kämpfen, um dieses zu erreichen. Nach vielen Materialtests und dem Ausschöpfen neuer Technologien habe ich meine Denkweise geändert. So stellten sich auch die Resultate ein. Es macht viel Spaß, und ich befinde mich auf Rang 14 im Riesentorlauf. Ich hoffe, dort anzuknüpfen, wo ich im letzten Winter aufgehört habe.

Wirst du in Zukunft auch einmal in den Speeddisziplinen an den Start gehen?

Speed macht Spaß, keine Frage. Ich werde auch ein paar Super-G’s vor Beginn der Saison fahren. Aber ich werde im Weltcup meine ganze Kraft und Konzentration auf den Slalom und den Riesentorlauf bündeln.

Im Februar gastiert der Weltcup in Stockholm. Ein Paralleltorlauf ist geplant. Wie wird es sein, zu Hause im Zentrum der Hauptstadt gegen den Rest der Welt anzutreten?

Ein Rennen im Zentrum von Stockholm wird mit Sicherheit ein Riesenspaß. Was könnte es Besseres geben. Ich verspreche Ihnen, dass alle schwedischen Athleten eine große Show bieten werden.

Viele Damen in der schwedischen Mannschaft befinden sich im Slalom auf einem hohen Niveau. Kann man beim gemeinsamen Training voneinander lernen?

Ja, gerade jetzt haben wir im Torlauf ein fantastisches Damenteam. Zehn Mädchen gehen bei jedem Rennen an den Start. Die Breite und die Leistungsdichte sind enorm. Ich wurde 1985 geboren, die junge Magdalena Fjällström ist zehn Jahre jünger als ich. Mit unserem breit aufgestellten Kader müssen wir uns nicht verstecken, denn einige gehören zu den weltweit besten Rennläuferinnen im Slalom.

Was ist dein Plan für den Sommer?

Den Sommer genieße ich zuhause. Zwischen den Trainingseinheiten bin ich daheim. Ich liebe es, mit Freunden und der Familie zusammen zu sein. Vielleicht unternehme ich noch eine kleine Reise am Ende des Sommers. Es soll nach Südschweden gehen.

Wenn es draußen heiß ist, was ist dein Lieblingsgetränkt?

Mein Luxus, bei einem richtig warmen Sommertag, ist es, ein Glas Cola mit Eis zu trinken. Die Scheibe Zitrone, die dazu gehört, darf nicht fehlen. Es kommt dann eine richtige Partystimmung auf.

Übersetzung, Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.skidor.com (Auszug)  

 

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