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Fritz Dopfer führt nach dem ersten Slalom-Durchgang von Kitzbühel

Fritz Dopfer führt nach dem ersten Slalom-Durchgang von Kitzbühel

Fritz Dopfer führt nach dem ersten Slalom-Durchgang von Kitzbühel

Kitzbühel – Die weltbesten Slalomspezialisten gaben sich heute in der Tiroler Gamsstadt Kitzbühel ein Stelldichein. Nach dem ersten Lauf führt der Deutsche Fritz Dopfer, der dafür 51,34 Sekunden benötigte und im ORF-Interview sagte: „Man kann gewisse Sachen nicht voll fahren, da muss man dosieren. Das war der Schlüssel zu einem guten ersten Lauf. Ich denke, ich kann vorerst sehr zufrieden sein.“ Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Auf dem zweiten Platz liegt der schwedische Vorjahressieger Mattias Hargin (+0,18). Der Kärntner Marco Schwarz (+0,33) belegte den sehr guten dritten Zwischenrang. Letzterer sagte im ORF-Interview: „Ich bin selber ein bisschen überrascht. Wir haben gut trainiert, auch im Steilen trainiert. Da ist es auch schon gut gegangen. Es sind schwere Wellen drinnen – ich habe mir oben fast jeden Läufer angeschaut.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Salom der Herren in Kitzbühel

Auf die Frage, ob man unter den enorm schwierigen Bedingungen eine fehlerfreie Fahrt zeigen kann, meinte der auf dem vierten Zwischenrang liegende Österreicher Marcel Hirscher (+0,34): „Wenn man an den richtigen Stellen dosiert, kann man schon fehlerfrei runterfahren. Aber das ist bisher noch keinem richtig gelungen. Der Ganslern ist einfach extrem schwer. Er ist heuer auch eisig, die Wellen sind extrem ausgeprägt. Zum Stockbruch: Selber schuld, ich darf den Stock nicht zwischen die Skier tun, er gehört daneben hin!“

Der Russe Alexander Khoroshilov war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Hirscher. Sechster wurde der Schwede Anton Lahdenperä (+0,46). Ausgezeichnet war die Vorstellung des Hausherrn Manuel Feller, der als Siebter nur eine halbe Sekunde Rückstand auf Dopfer hat. Der Tiroler analysierte seinen Lauf: „Ich war schon ziemlich nervös. Es ist eine Riesen-Erleichterung, dass ich nach dem 1. Lauf mit einem siebten Platz im Ziel bin. Ich habe nicht gewusst, wie ich das anlegen soll. Der Lauf ist mit den Wellen so schwer, dass ich mir gedacht habe: Es ist vielleicht gescheiter, nur 99 und nicht 100 Prozent zu geben. ich wollte unbedingt zwei Mal runterfahren – aber auch nicht verbremsen.“

Die Top-10 des ersten Durchgangs auf dem Ganslernhang wurden von David Chodounsky (+0,60) aus den USA, Manfred Mölgg (+0,65) und dem französischen Athleten Jean-Baptiste Grange (+0,73) abgerundet. Felix Neureuther (+0,74) aus Deutschland schrammte um eine Hundertstelsekunde an den besten Zehn des ersten Laufs vorbei. Hinter dem DSV-Starter reihte sich der bisherige Saisondominator Henrik Kristoffersen (+0,83) aus Norwegen nach einer sehr risikoreichen Fahrt auf dem zwölften Zwischenrang ein. Der Wikinger sagte im ORF-Interview: „Ich war heute ein bisschen über dem Limit. Marcel hat danach zu mir gesagt: Das war ein bisschen zu viel. Es war ein großer Fehler – aber ich bin nur acht Zehntel hinten. Eigentlich habe ich mir gedacht: Jetzt kann ich nach Hause fahren. Ich denke, ohne Fehler kann ich ganz vorne sein.“

Patrick Thaler (+0,95) aus dem Sarntal belegte den 14. Platz. Hinter dem Südtiroler landete Dominik Stehle (+1,19) vom DSV-Aufgebot. Der Schweizer Daniel Yule (+1,20) kann als 16. nach dem ersten Durchgang im zweiten Durchgang ein paar Ränge gut machen. Linus Straßer (+1,24) aus Deutschland liegt in Lauerstellung. ÖSV-Mann Marc Digruber fädelte beim ersten Übergang ein und verlor den Ski. Auf diese Weise war der erste Durchgang vorzeitig zu Ende. Sein erfahrener Landsmann Reinfried Herbst legte bei seiner Kitzbühler Abschiedsfahrt gut los, doch verlor er bei der Steilhangwelle die Linie und musste frühzeitig den ersten Lauf beenden. Auch der Südtiroler Riccardo Tonetti, der mit der Nummer 30 startete, sah nicht das Ziel. Seine Fahrt war schon nach einigen Sekunden zu Ende. Das gilt auch für die Eidgenossen Ramon Zenhäusern und Luca Aerni.

Überschattet wurde der erste Durchgang vom schweren Sturz des mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangenen Italieners Giuliano Razzoli, der sich wohl am Knie verletzt hat. Wir hoffen, dass die Verletzung nicht allzu schlimm ist und dass wir bald Entwarnung geben können.

Soweit der Stand nach 40 Läufern. Das endgültige Ergebnis nach dem ersten Lauf wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Zwischenstand: Salom der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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