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Fritz Dopfer im Skiweltcup.TV Interview: „Trotz Handverletzung will ich in Levi punkten“

© Karl-Heinz Merl  /  Fritz Dopfer

© Karl-Heinz Merl / Fritz Dopfer

Mit insgesamt zehn Top-Ten-Platzierungen ließ Fritz Dopfer im vergangenen Winter aufhorchen und sorgte regelmäßig für positive Momente im deutschen Herren-Skiteam. Zweimal – in Beaver Creek und beim Klassiker in Wengen – stand der 25-Jährige auf dem Treppchen. Zwei Mal raste er mit einem vierten Platz nur denkbar knapp am Podest vorbei.

Seine konstanten Leistungen brachten Fritz den siebten Platz in der Riesenslalom- und den achten Platz in der Slalom-Gesamtwertung ein. Disziplinübergreifend konnte er sich in nur einer Saison um 50 Ränge auf Platz 20 an die Weltspitze heran kämpfen.

Der Saisonauftakt in Sölden ist nicht nach Wunsch verlaufen. Welche Erfahrungen nimmst Du vom Skiweltcup Opening mit?

Fritz Dopfer: „Die Enttäuschung war schon sehr groß, weil ich mir schon einiges erwartet bzw. erhofft habe. Im zweiten Durchgang ist mir leider die Bindung aufgegangen. Im ersten Durchgang war ich bis zur Steilhangausfahrt als Siebter eigentlich noch ganz gut unterwegs, und habe dann unten noch verloren. Das resultiert durch die schlechte Ausfahrt, die ich selber technisch nicht wirklich gut hingebracht habe, aber auch durch die schlechten äußeren Bedingungen, welche für die ersten Läufer nicht optimal waren. Ich muss das jetzt einfach abhaken, nach vorne schauen, und hoffen, dass es in Levi besser läuft.“

Nach dem wetterbedingt schwierigen Riesenslalom in Sölden gibt es die Diskussion bei einem Rennabbruch, nach dem ersten Durchgang diesen als vollständiges Rennen zu werten. Wie ist deine Meinung dazu?

Fritz Dopfer: „Beim Riesenslalom oder auch Slalom gehören der erste und der zweite Durchgang dazu. Ich glaube die Regelung ist, wie sie jetzt ist, optimal. Ich finde es nicht sinnvoll, ein Rennen nach dem ersten Lauf zu werten, da durch die Startreihenfolge ein Vorteil für die niedrigen Nummern gegeben wäre, und diese erst im Finallauf ausgeglichen werden kann. Im Sinne der Fairness ist es immer sehr wichtig, dass es zwei Läufe gibt.“

© Kraft Foods  /  Fritz Dopfer

© Kraft Foods / Fritz Dopfer

Wie ist dir die Umstellung auf das neue Material geglückt?

Fritz Dopfer: „Die Trainings verliefen eigentlich sehr hoffnungsvoll und stimmen mich eigentlich auch ziemlich optimistisch. Ich denke schon, dass ich gemeinsam mit meiner Ausrüsterfirma Nordica auf einem guten Weg sind, aber es gibt auch für die Zukunft noch eine Menge Arbeit.“

Die FIS plant weitere City-Events und möchte die dabei gewonnenen Weltcuppunkte in den Slalomweltcup einfließen lassen. Wie ist deine Meinung dazu?

Fritz Dopfer: „Das Aufnehmen der Weltcuppunkte mit in die Slalomweltcupwertung finde ich sehr problematisch. Ich finde, es ist eine eigene Disziplin, für die dann auch eine eigene Wertung und eine eigene Kugel vergeben werden sollte. Wenn man immer mehr City-Events macht, sollte dies der FIS auch eine eigene Kristallkugel wert sein. Die Events hätten dann auch noch eine größere Wertschätzung, und wären für die Läufer und auch für die Zuschauer wesentlich interessanter. Nach meinen Informationen werden die Punkte zwar in den Slalomweltcup eingerechnet, aber für die WSCL Startliste nicht gerechnet. Dies ist auch sehr wichtig, weil sonst die Chancengleichheit für die anderen Läufer, die keine Startberechtigung haben, nicht mehr gewährt wäre. Trotzdem würde ich die ‚normalen Weltcuppunkte‘ auch nicht im Slalomweltcup mitzählen.“

Nächste Woche steht der Slalom in Levi auf dem Programm. Wie geht es deiner Handverletzung und wie laufen deine Vorbereitungen?

Fritz Dopfer: „Ich bin glücklich, dass ich nicht operiert werden muss. Mit der Schiene komme ich gut zurecht; ich kann mich mit vollen Kräften auf den Slalom in Levi vorbereiten. Vor Sölden haben wir natürlich relativ viel Riesenslalom trainiert. In Levi werde ich aber das Training auf den Slalom fokussieren, um mit viel Selbstvertrauen ins Rennen zu gehen. Die letzten zwei Tage habe ich zuhause, um die Hand zu schonen, etwas an der Kondition gearbeitet, und am heutigen Samstag geht es bereits nach Finnland. Natürlich möchte ich Levi mit möglichst vielen Weltcuppunkten verlassen.“

Vom 4. bis 17. Februar 2013 findet in Schladming das „Skifest mit Herz“ statt. Wie groß ist die Vorfreude auf „deine Heim-WM“? 

Fritz Dopfer: „Also, meine ‚Heim-WM‘ ist es auf keinen Fall. Es ist aber eine ganz spezielle WM für mich. Das erste Ziel ist es, mich dafür zu qualifizieren. Zum heutigen habe ich mich noch nicht qualifiziert. Darum ist es für mich wichtig, dass ich jetzt meine Leistung bringe, und mir damit das nötige Selbstvertrauen hole. Wenn das alles passt, hoffe ich gestärkt in die WM zu gehen. In Schladming dann möchte ich das abrufen, was ich kann.“

Dein Hobby ist Fußball. Für wen schlägt da dein Herz?

„Ganz klar für den FC Bayern München.“

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen dir eine erfolgreiche und vor allem gesunde WM-Saison 2012/13!

 
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