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Für die erst 20-jährige Mikaela Shiffrin hat sich die Schinderei ausgezahlt

© Gerwig Löffelholz / Mikaela Shiffrin

© Gerwig Löffelholz / Mikaela Shiffrin

Vail – Mit 17 hat man noch Träume. So heißt es in einem bekannten deutschen Schlager. Mit 17 gewann sie erstmals WM-Gold. Und im letzten Jahr siegte sie bei den Olympischen Spielen in Sotschi, ebenfalls im Slalom. Die mittlerweile 20-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin ist noch jung, hat aber schon viel erreicht. Nun will sie um die große Kristallkugel ein Wörtchen mitreden.

In ihrer noch jungen Karriere gewann die junge Skirennläuferin schon 15 Weltcupsiege und drei kleine Kristallkugeln. Kilian Albrecht, der einstige ÖSV-Athlet aus Vorarlberg, ist Shiffrins Manager und betont, dass sein Schützling ein Naturtalent sei. So sprach die 20-Jährige in einem Interview, dass sie stolz sei, wenn andere sagen, dass sie alle Titel gewinnen kann. Sie will bei den technischen Disziplinen erfolgreich sein und hat mit den Starts im Super-G und in der Kombination zwei weitere Asse im Ärmel versteckt. Das skifahrerische Dasein als Favoritin gibt ihr Kraft und Motivation. Sie will zudem attraktiv sein, eloquent antworten und Emotionen vermitteln.

Trotzdem will sie noch nicht vom Gesamtweltcup reden. Der Gewinn der großen Kugel ist eines ihrer Ziele. Sie hat viele Möglichkeiten, Punkte zu sammeln. Dennoch hält Shiffrin den Ball flach und erzählt, dass es im Skiweltcupzirkus viele junge Girls gibt, die sie schlagen wollen und sehr schnell unterwegs sind. Aber jeder Sieg macht die junge US-Amerikanerin hungrig. Für sie ist die Teamkollegin Lindsey Vonn die Favoritin, und es wird in ihren Augen schwer, sich mit ihr zu messen.

Die Speeddisziplin Super-G ist ein neuer Erfahrungswert für Shiffrin. Man muss den richtigen Druck finden und auch die Belastung des Skis ist wichtig. Außerdem muss man, so die US-Amerikanerin, immer mit dem notwendigen Respekt für Gesundheit, Strecke und die jeweilige Lage an den Tag legen. Ist man schnell und macht einen Fehler, landet man bei hohem Tempo schnell im Netz. Im Riesenslalom ist man langsamer unterwegs, und das Risiko ist ein anderes. Überdies meint die Skirennläuferin, dass die Sprünge als Slalomspezialistin auch besser werden, obgleich die Trainer sie fragen, ob sie verrückt sei und was sie da mache.

Zudem gibt Shiffrin zu, dass man Vertrauen ins Material haben muss, auch wenn das bei ihr in früheren Tagen nicht immer der Fall war. Wenn alles gut geht, muss man nicht nachdenken. Läuft es einmal nicht so rund, denkt man nach. Trotzdem ist alles für den persönlichen Entwicklungsprozess bedeutend. Auf das Verhältnis zu Anna Fenninger angesprochen, sagt Shiffrin, dass die Salzburgerin eine der wichtigsten Fahrerinnen für den Skirennsport ist. Zudem bewundert die US-Amerikanerin, die vor einem Jahr gemeinsam mit der ÖSV-Athletin am Rettenbachferner auf dem obersten Treppchen stand, Fenningers Tapferkeit, die sie mit im Streit ihrem Verband gezeigt hat. Der Skirennsport braucht Persönlichkeiten. Und eine solche ist ohne Zweifel Anna Fenninger.

Shiffrin hat viele Idole. Hirscher, Fenninger, Vonn. Die Besten der derzeit Besten. Aber der Jungspund aus Vail liebt wie jeder Siegertypen. Ferner bewundert und verehrt sie die mittlerweile zurückgetretene Marlies Schild, die als Slalomqueen auch erfolgreich war. Die Männer sind für die US-Amerikanerin sehr ausgeglichen, bei den Damen können Fenninger, Vonn und Maze alles gewinnen. Dass Hirscher trotzdem sehr oft triumphiert, zeugt von seiner fahrerischen Klasse. Shiffrin erzählte abschließend, dass sie auch mit ihren Landsmännern trainiert habe. Als Beispiel kann das Trainingslager in Neuseeland mit Ted Ligety angeführt werden. Die 20-Jährige gibt sich kampfbewusst: Diese Schinderei hat sich gewiss ausgezahlt! Wenn das keine Kampfansage ist. Selbst wenn es noch nicht mit der großen Kugel klappen sollte, will sie heuer ein paar kleine gewinnen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: diepresse.com

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