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Furioser Aleksander Aamodt Kilde gewinnt Abfahrt von Garmisch

Furioser Aleksander Aamodt Kilde gewinnt Abfahrt von Garmisch

Furioser Aleksander Aamodt Kilde gewinnt Abfahrt von Garmisch

Garmisch-Partenkirchen – Eine Woche nach der Sturzorgie auf der „Streif“ in Kitzbühel gastierten die tollkühnen und wagemutigen Herren auf der Kandahar 2 in Garmisch-Partenkirchen, um eine Abfahrt zu bestreiten. Dabei siegte der Norweger Aleksander Aamodt Kilde in einer Zeit von 1.55,28 Minuten, der den lange führenden Überraschungsmann Bostjan Kline aus Slowenien um 22 Hundertstelsekunden auf Platz zwei verwies.

Kilde sprang für den verletzen Aksel Lund Svindal in die Presche und meinte im TV-Gespräch: „Es ist unglaublich! Ich habe eine gute Arbeit gemacht. Wie es geht, weiß ich nicht – ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es sind noch einige gute Läufer oben – aber ich hatte einen guten Lauf und bin zufrieden.“

Kline, der denkbar knapp den ersten slowenischen Abfahrtsieg seit mehr als sechs Jahren verpasste, sagte: „Ich habe gewusst, dass das Rennen noch nicht zu Ende ist. Kilde ist ein guter Skifahrer. Dass für mich Platz zwei möglich ist, hätte ich mir nicht gedacht. Ich habe voll attackiert und bin mit meiner Fahrt sehr zufrieden. Meine niedrige Nummer war sicher ein Vorteil.“

Der drittplatzierte Schweizer Beat Feuz (+0,24) sagte im ORF-Interview: „Die Piste hat sich seit dem Training ziemlich verändert. Da war es Sulz. Heute ist es auch Frühlingsschnee – aber gefrorener Frühlingsschnee. Das macht es eigentlich schöner zu fahren. Aber das Licht ist schwierig, es kommt von hinten. Dann sind viele Wellen drinnen – die sieht man nicht, oder zumindest ich habe sie nicht gesehen.“

Christof Innerhofer aus Südtirol fuhr als Vierter lediglich um eine Hundertstelsekunde am Podest vorbei. Dahinter klassierte sich der Franzose Adrien Théaux (+0,29) auf Platz fünf.

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Auch Matteo Marsaglia konnte noch für ein Ausrufezeichen sorgen. Er zeigte eine ausgezeichnete Fahrt und belegte am Ende den sechsten Rang. Der Italiener hatte 0,65 Sekunden Rückstand auf Kilde, und das mit Nummer 52!
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Travis Ganong (+0,65) aus den USA belegte den siebten Rang und war um vier Hundertstelsekunden schneller als Hausherr Andreas Sander und Klines Landsmann Andrej Sporn auf Position acht. Ganongs Teamkollege Steve Nyman (+0,75) klassierte sich auf dem zehnten Platz. Zweitbester Südtiroler wurde Peter Fill. Der Kastelruther, der vor sieben Tagen in Kitzbühel siegte, wurde heute mit 79 Hundertstelsekunden Rückstand auf den triumphierenden Norweger Elfter.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Dreizehnter wurde der Ultner Skirennläufer Dominik Paris (+0,88) abgerundet. Bester ÖSV-Starter wurden Patrick Schweiger (+0,85) und Romed Baumann (+0,91), die als 14. und als 16. knapp an den besten Zehn vorbeischrammten. Der Tiroler, der lange in Richtung Spitzenplatz unterwegs war, meinte im TV-Gespräch: „Ich habe den Ansatz von der Kurve komplett verpasst. Da musst du beim Tor dabei sein, ich war drei Meter weg. Ich war am Limit, viel mehr hat es nicht gebraucht und ich wäre gelegen. Man muss sagen, dass die Piste eigentlich in gutem Zustand ist – das hätten gestern die wenigsten geglaubt. Mit einer niedrigeren Nummer war es sicher noch etwas besser, weil man seine Linie fahren kann. Aber es wäre auch mit meiner Nummer noch was möglich gewesen.“

Der Eidgenosse Carlo Janka (+1,49) belegte den 26. Platz. Die ÖSV-Ski-Asse Otmar Striedinger (+1,35), Klaus Kröll (+1,47), Johannes Kröll (+1,55) und Vincent Kriechmayr (+2,94) kamen nicht in die Top-20. Viele bekannte Gesichter kamen bei dem heutigen Ritt auf der Kandahar 2 nicht ins Ziel. Dazu zählten der Passeirer Werner Heel, der Kanadier Erik Guay und der routinierte ÖSV-Starter Hannes Reichelt. Der Salzburger sagte im ORF-Interview: „Im Moment ärgere ich mich schon brutal. Vor allem über meine Dummheit, dass ich da so gerade reingefahren bin, obwohl ich gewusst habe, dass ich runder fahren sollte. Ich habe mich oben nicht gut gefühlt – daher wollte ich riskieren. Letztes Jahr bin ich es ähnlich gefahren, habe da extrem viel Zeit gutgemacht. Schmerzen hatte ich keine.“

Die nächste Abfahrt der Herren wird in Kürze im südkoreanischen Jeongseon ausgetragen. Dort finden die Olympiageneralprobe für die Speedrennen 2018 statt.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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