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Galavorstellung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom in Val d’Isère

Galavorstellung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom in Val d’Isère

Galavorstellung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom in Val d’Isère

Val d’Isère – Der 26-jährige Marcel Hirscher ist weiterhin das Maß aller Dinge. Der Salzburger gewann den heutigen Riesenslalom im französischen Val d’Isère in einer Gesamtzeit von 2.08,49 Minuten. Er meinte im ORF-Interview: „Es war am Limit, das macht Spaß. Sau geil, das mit Manuel (Feller/Anm. d. Red.). Ich war einer der wenigen, der miterlebt hat, wie hart er gearbeitet hat. Es freut mich auch für die anderen jungen, Nachwuchskrise haben wir heuer keine! Es ist richtig cool hier, die Franzosen sind sehr fanatisch. Ich bin vorher oben in der Sonne gesessen, richtig genial. Es ist super gelaufen, vor morgen bin ich nervös. Mal schauen, wie die Slalom-Form aussieht. In Hinblick auf den Gesamtweltcup ist es immer gut, wenn ich punkten kann und die anderen nicht.“

Hinter Hirscher klassierte sich Freund und Dauerrivale Felix Neureuther (+1,29) aus Deutschland auf Rang zwei. Dritter wurde zur Freude des Publikums der Franzose Victor Muffat-Jeandet (+1,58).

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isére

Sehr zufrieden sein kann der mit der hohen Startnummer 37 ins Rennen gegangene Tiroler Manuel Feller (+1,98), der zur Halbzeit Zwölfter war und am Ende Vierter wurde. Im TV-Gespräch erzählte der Athlet, der vorher noch nie ein so gutes Riesenslalom-Ergebnis im Weltcup vorweisen konnte: „Es ist unfassbar, was sich hier heute abgespielt hat. Im Training war ich im Riesenslalom immer schon gut, im Weltcup hat die Nervosität nicht mitgespielt. Jetzt konnte ich zeigen, was ich drauf habe.“

Fünfter wurde der Finne Marcus Sandell (+2,18), der in der Summe sieben Hundertstelsekunden schneller als der Italiener Giovanni Borsotti war. Auf Platz sieben landete DSV-Athlet Stefan Luitz (+2,26). Die Top-10 wurden von den zeitgleichen Steve Missillier aus Frankreich und Roberto Nani (+ je 2,37) aus Italien und Missilliers Teamkollegen Mathieu Faivre (+2,41) abgerundet. Bester Schweizer wurde Justin Murisier (+2,47) auf Rang elf. Fritz Dopfer (+2,92) aus Deutschland belegte den 14. Platz. Der routinierte Südtiroler Manfred Mölgg (+2,96) konnte sich im Finale nach der 24. Position zur Halbzeit noch um einige Ränge verbessern und landete auf dem 15. Platz.

Sein Landsmann Florian Eisath (+3,31) schwang als 17. des heutigen Riesenslaloms ab. Der junge Österreicher Marco Schwarz (+3,40) zeigte eine gute Vorstellung und wurde 19. Letzterer sagte im ORF-Interview: „Der zweite Durchgang war fehlerhaft. Wir haben gut trainiert, im Sommer ist einiges weitergegangen. Auch mit dem Material habe ich eine gute Abstimmung gefunden. Das coolste ist, dass ich angeschrieben habe und Weltcup-Punkte sammle. Im Slalom fühle ich mich noch besser, ich freue mich auf morgen.“

Freuen kann sich auch der Südtiroler Simon Maurberger (+3,43), der sich mit der sehr hohen Startnummer 55 erstmals für das Finale qualifizieren konnte und als 21. auch ein paar Punkte erobern konnte. Sein Freund Riccardo Tonetti (+3,47) reihte sich gleich hinter ihm ein. Der erfahrene ÖSV-Läufer Philipp Schörghofer (+3,55) blieb hinter den eigenen Erwartungen, der junge Eidgenosse Manuel Pleisch (+3,81) wurde 25. und Vorletzter.

Der Österreicher Roland Leitinger, der in den letzten Rennen auftrumpfte, schied im Finale aus. Er stürzte auf die Kante des eigenen Skis und zog sich eine Schnittwunde zu, die im Spital behandelt wird. Im zweiten Durchgang schieden auch der Franzose Thomas Fanara und der Norweger Henrik Kristoffersen aus. Beide lagen nach dem ersten Lauf noch auf einer günstigen Position und hätten durchaus auf dem Podium landen können. Swiss-Ski-Mann Gino Caviezel kam im Finale ebenfalls nicht ins Ziel. Ted Ligety aus den USA verpatzte seinen ersten Lauf und konnte sich gar nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Der nächste Riesenslalom der Herren findet in acht Tagen im Südtiroler Alta Badia/Hochabtei statt. Auch auf der selektiven Gran Risa können wir uns auf eine spannende Entscheidung freuen. Mit 360 Zählern aus vier Rennen übernimmt Hirscher die Führung im Gesamtweltcup; er liegt 43 Punkte vor dem Wikinger Aksel Lund Svindal. In der Riesentorlaufwertung hat der Salzburger 94 Punkte Vorsprung auf den heute glücklosen Ligety. Und weil wir gerade bei der Statistik sind: Hirscher feiert seinen dritten Sieg in Folge. Es ist sein 34. im Weltcup. Mit seinem 16. Erfolg im Riesenslalom zieht er an Alberto Tomba vorbei und ist nun in dieser Disziplin Vierter der ewigen Bestenliste.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isére

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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