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Geografischer Exkurs: Wo liegt Adelboden?

Adelboden ist bereit für die Skiweltcup Rennen 2015

Adelboden ist bereit für die Skiweltcup Rennen 2015

Adelboden – Adelboden ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz. Des Weiteren befindet sich das rund 3500 Seelen zählende Dorf am Ende des Engstligentals, das bei Frutigen ins benachbarte Kandertal mündet. Des Weiteren liegt Adelboden im Westen des Berner Oberlands auf 1350 Metern Seehöhe. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Großstrubel auf fast 3250 Metern Seehöhe. Zudem ist die eidgenössische Hauptstadt Bern nur 66 Kilometer entfernt.

Oberhalb von Adelboden befindet sich das Chuenisbärgli. Dort werden die bekannten Skirennen im Weltcup ausgetragen. Neben der Gran Risa ist die Strecke wohl die schwerste Strecke der Herren. Das Startstück ist extrem steil und wird alljährlich einigen Skirennläufern zum Verhängnis. Die Piste ist schräg. Wenn die Technikspezialisten glauben, sie können sich im Zielhang ausruhen, haben sie sich geirrt. Auch dieser Streckenabschnitt mit seiner legendären scharfen Rechtskurve zeichnet sich durch eine extreme Steile von 60 Prozent aus. Sowohl Riesentorlauf- als auch Slalomasse kommen hier voll auf ihre Rechnung. Seit 21 Jahren ist der einstige Swiss-Ski-Athlet Hans Pieren als Rennleiter vor Ort im Einsatz.

Kommen wir zu einigen technischen Details: Der Riesentorlaufstart befindet sich auf 1730 Metern Seehöhe (zum Vergleich der Slalomstart befindet sich auf 1473 Metern Seehöhe). Der Riesentorlauf ist mit fast 1,5 km (Slalom 592 m) sehr lang. Das Ziel befindet sich auf rund 1300 Metern Seehöhe. Rund 35.000 Zuschauer sorgen alljährlich für eine Gänsehautstimmung. Rote Fahnen mit einem weißen Kreuz säumen das Bild, und die Formvollendung durch das Läuten von Kuhglocken, sobald ein einheimischer Athlet im Kampf um Positionen und Hundertstelsekunden eingreift, rundet die einmalige Atmosphäre ab.

In Veranstalter in Adelboden verbuchen die meisten Zuschauer auf ihrer Habenseite. Seit 60 Jahren gibt es Skirennen. Zu Beginn waren es die Internationalen Adelbodner Skitage. Seit 1967 (Sieger Jean-Claude Killy) gibt es hier Weltcuprennen. In den Jahren 1988, 1990, 1993 und 1994 mussten die Rennen aufgrund Schneemangel abgesagt und an einem anderen Standort nachgeholt werden. Die Sieger Jan Einar Thorsen (Norwegen), Michael von Grüningen (Schweiz), Richard Kröll (Österreich) und Alberto Tomba (Italien) mussten entweder nach Veysonnaz oder nach Saas Fee ausweichen. Das Rennen 2000 wurde genauso wie jenes zehn Jahre später abgebrochen. Beide Entscheidungen wurden dann im slowenischen Kranjska Gora nachgeholt. Christian Mayer aus Österreich und Ted Ligety waren dann die Sieger. Bei der Auflage von 2010 war nach 58 Läufern im ersten Durchgang wegen Nebel Schluss.

Von 1955 bis 1961 wurden auch Slaloms ausgetragen. Diese Tradition wurde 2000 fortgesetzt. Gewinner wurde damals der Slowene Matjaž Vrhovnik. Es war sein einziger Weltcupsieg. Seit nunmehr neun Jahren ist der Torlauf von Adelboden auch ein Fixbestandteil des Skikalenders. Er folgt am Sonntag nach dem Riesentorlauf, der am Samstag ausgetragen wird.

Blicken wir weiter in die Chronik: 2003 feierte Hermann Maier aus Österreich nach seinem schweren Motoradunfall 2001 sein viel beachtetes Comeback in Adelboden. Im Riesentorlauf schrammte er als 31. nur knapp am Einzug ins Finale vorbei. Unvergessen war auch der Auftritt des Schweizers Marc Berthod, der mit der Startnummer 60 im Jahr 2007 ins Rennen ging und nach dem ersten Lauf auf Rang 27 lag und sehr zur Freude der frenetisch-fanatischen Fans am Ende sogar das Rennen zur Überraschung aller sogar gewann.

Im vergangenen Jahr siegten zwei Freunde. Marcel Hirscher triumphierte im Torlauf, Felix Neureuther stieg im Riesentorlauf auf das oberste Treppchen. Nachdem die FIS ihr grünes Licht zur Abhaltung der Rennen am 10./11. Januar erteilt hat, können wir uns auf jeden Fall auf spannende Entscheidungen freuen. Und es ist keineswegs auszuschließen, dass auch 2015 die gleichen Sieger wie im letzten Jahr vorne mitmischen werden.

Rekordsieger, und das hat der Autor der vorliegenden Abhandlung mit geografischem und sportlich-historischem Couleur fast vergessen, ist der Schwede Ingemar Stenmark. Er siegte zwischen den Jahren 1979 und 1984 beim Riesentorlauf gleich fünfmal.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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