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Grandioser Jubiläumssieg für Marcel Hirscher beim Riesentorlauf von Garmisch

© Ch. Einecke (CEPIX) / Riesenslalom in Garmisch Partenkirchen: Siegerbild 2015 - Neureuther, Hirscher, Raich

© Ch. Einecke (CEPIX) / Riesenslalom in Garmisch Partenkirchen: Siegerbild 2015 - Neureuther, Hirscher, Raich

Garmisch-Partenkirchen – Marcel Hirscher düpierte bei seinem 30. Weltcupsieg seiner Karriere die Konkurrenz nach Belieben und zeigte beim heutigen Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen eine Fahrt wie von einem anderen Stern. Einen Tag vor seinem 26. Geburtstag siegte der Salzburger in einer Zeit von 2.43,23 Minuten sage und schreibe 3,28 Sekunden vor seinem Freund Felix Neureuther aus Deutschland, der Zweiter wurde.

Hirscher war überglücklich über seinen überlegenen Triumph und meinte im TV-Gespräch: „Ich weiß nicht, warum ich heute so schnell bin. Ich bin sicher schon Rennen gefahren, wo ich mich besser gefühlt habe. So wie heute, da rennt das Material brutal schnell. Ich glaube es gar nicht, es ist fast abartig – aber geil, ich freu mich voll. Es gibt sicher Tage, wo es für mich nicht einfach ist. Der interessierte Zuschauer hat sicher schon erlebt, dass ich jammere und sudere. Ich verstehe jeden, der heute jammert. Aber für mich hat halt mal alles gepasst. Ich werde mich nicht in Sicherheit wiegen – aber im Moment macht mur das Skifahren einfach viel Spaß.“

Neureuther sagte im ORF-Interview: „Es ist ein Heimrennen – da am Podium zu stehen, ist einfach schön. Da ist es wurscht, ob der Marcel eine Hundertstel vorne ist oder drei Sekunden – das Podium freut mich einfach. Marcel hat einfach so einen Speed aus jedem Schwung rausbekommen. Da kann man nur ganz großen Respekt sagen – das war eine Ansage!“

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Herren in Garmisch Patenkirchen

Hinter dem DSV-Athleten landete Benni Raich (+3,44) auf Platz drei. Der Tiroler stieg einen Tag nach seinem 37. Geburtstag zum 94. Mal auf ein Podest eines Weltcuprennens. Der Pitztaler analysierte seinen dritten Rang wie folgt: „Es ist eigentlich sehr gut gegangen. Ich habe eher das Gefühl gehabt, dass ich noch mehr Zug auf den Ski bekommen muss. Aber der Marcel ist so weit weg, da wäre ich nie hingekommen. Es ist Dankbarkeit und Zufriedenheit. Ich habe nach wie vor Spaß und Begeisterung. Marcel ist unglaublich! Heute hat er jeden Schwung getroffen – da ist so eine Dynamik drinnen. Da kann man nur begeistert sein.“

Vierter wurde der US-Amerikaner Ted Ligety (+3,56), der als Weltmeister rein von der Zeit her deutlich geschlagen wurde. Der Franzose Alexis Pinturault, als Dritter des ersten Laufs noch auf Augenhöhe mit dem Stockerl, wurde aufgrund der 17. Durchgangszeit im Finale, auf Position fünf zurückgereicht. Der Schweizer Carlo Janka (+4,29) klassierte sich auf Platz sechs. Siebter wurde der Italiener Roberto Nani (+4,35), der, wenn wir einmal den riesengroßen Rückstand ausklammern, eine sehr gute Fahrt zeigte. Die besten Zehn wurden vom Norweger Leif Kristian Haugen (+4,40), dem Franzposen Victor Muffat-Jeandet (+4,61) und dem US-Athleten Tim Jitloff (+4,74) abgerundet. Letzterer fuhr mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang noch vom 24. Platz zur Halbzeit nach vorne.

Durchwachsen lief der Finallauf des Deutschen Fritz Dopfer (+4,80), der vom vierten noch auf den elften Platz zurückfiel. Kjetil Jansrud aus Norwegen hatte zwar mehr als fünf Sekunden Rückstand auf Hirscher, landete aber mit Position 15 besser als in der gestrigen Abfahrt und hat im Duell um die große Kristallkugel noch nicht aufgegeben. Der routinierte Österreicher Philipp Schörghofer (+5,27) belegte den 16. Rang und war in der Endabrechnung nur um 0,03 Sekunden schneller als der junge Schweizer Manuel Pleisch, der 17. wurde.

Schörghofer sagte im ORF-Interview: „Ich habe mich im zweiten Lauf auch nicht gut gefühlt. Ich habe keinen großen Steher gehabt, aber auch keinen richtig guten Lauf. Aber es geht in die richtige Richtung.“

Stefan Luitz (+5,44) aus dem Allgäu belegte heute den 20. Rang; der Eidgenosse Gino Caviezel (+5,62) eroberte mit dem 22. Platz einige Weltcupzähler. Bester Südtiroler wurde Florian Eisath, der sich mit dem Finnen Marcus Sandell (je +5,81) die 24. Position teilte. Der Ötztaler Christoph Nösig, als 30. gerade noch im Finale dabei, machte trotz der siebten Zeit im zweiten Lauf lediglich zwei Plätze gut. Da der Franzose Thomas Mermillod Blondin nicht das Ziel sah, schien der ÖSV-Läufer am Ende auf Rang 27 des Klassements auf.

Mit dem heutigen Sieg baut Hirscher seinen Vorsprung in der Gesamtwertung deutlich aus. Der Norweger Jansrud liegt nun 188 Zähler hinter dem Salzburger (1128). In der Disziplinenwertung hat Ligety 188 Punkte weniger als Hirscher (560); für den US-amerikanischen Weltmeister wird es sehr schwer, die kleine Kristallkugel an sich zu reißen.

Und noch etwas für Freunde der Arithmetik: Marcel Hirscher befand sich mit dem heutigen Sieg auf Ingemar-Stenmark-Niveau. Dieser hatte 1979 4,06 Sekunden Vorsprung bei einem Riesenslalom. 2012 betrug der Vorsprung von Ligety 2,75 Sekunden auf den Rest der Welt. Das war in Sölden. Doch Hirscher war heute um Welten besser und stieg neben seinem 30. Sieg bei einem Weltcuprennen gleichzeitig zum 70. Mal auf das Treppchen.

Die letzten Riesentorläufe dieser langen WM-Saison 2014/15 werden am 15. März in Kranjska Gora und eine Woche später beim Saisonkehraus im französischen Méribel ausgetragen.

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Herren in Garmisch Patenkirchen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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