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Günther Nierlich jun. im skiweltcup.tv-Interview: „Rudi war und ist für mich immer ein Vorbild!“

Rudi und Günther Nierlich (Foto: privat)

Rudi und Günther Nierlich (Foto: privat)

St. Wolfgang – Am heutigen 18. Mai jährt sich zum 25. Mal der tragische Unfalltod des österreichischen Skirennläufers Rudolf „Rudi“ Nierlich. Das rot-weiß-rote Talent feierte insgesamt acht Weltcupsiege und freute sich über drei WM-Goldmedaillen. Leider endete die erfolgreiche Karriere allzu früh. Überdies war Rudi ein stiller Charakter, der sich bei den Interviews auf wenige, aber klare Worte beschränkte.

Wir von skiweltcup.tv gedenken seiner und sprachen mit seinem Bruder Günther. Themen waren unter anderem die Präsenz in seiner Familie, seinen Pioniergeist als Carver und vieles mehr.

skiweltcup.tv: „Herr Nierlich, heuer wäre Ihr Bruder Rudi 50 Jahre alt geworden und heuer jährt sich zugleich leider auch sein 25. Todestag. Wie präsent ist er noch in Ihrer Familie, Ihrer Heimatgemeinde und vermissen Sie ihn?“

Günther Nierlich jun.: „Wir denken oft an Rudi, besonders an seinem Geburtstag. Dieses Jahr haben wir gemeinsam an diesem Tag eine Messe gefeiert und anschließend in kleiner Runde viele Erinnerungen an ihn und unsere Schwester Gabi, die am 12. Dezember letzten Jahres den Kampf gegen Krebs verloren hat, ausgetauscht und Revue passieren lassen. Auch sein tragischer Unfall war Thema.

Natürlich denken wir oft und gern an Rudi, nicht nur in unserer Gemeinde. Sobald der Name ‚Nierlich‘ fällt, schwelgen die Leute gleich in Erinnerungen egal welcher Orts. Für uns ist es schön, dass Rudi einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

skiweltcup.tv: „Von vielen ehemaligen Teamkollegen und Trainern wurde Rudi als ruhiger, besonnener, fast schon stoischer Charakter beschrieben. Er ließ sich kaum aus der Ruhe bringen und war eher verschwiegen? Würde er sich in einer hektischen und schnelllebigen Zeit wie der heutigen, sei es sportlich und privat, zurechtfinden?“

Günther Nierlich jun.: „Ich denke, er hätte sich auch heutzutage gut zurechtgefunden. Jedes Wort und jede Tat war von seiner Seite meist ruhig und gut überlegt. Er hatte das Talent viel mit wenigen Worten zu sagen.“

Rudi Nierlich (Foto: privat)

Rudi Nierlich (Foto: privat)

skiweltcup.tv: „Der kärntnerische Abfahrtskaiser Franz Klammer sagte einmal, dass Rudi ein Pionier oder besser ausgedrückt ein Vorreiter der Carving-Technik war. Können Sie, selbst wenn die Skier im Vergleich zu heute enorm lange waren, dieser Aussage etwas Positives abgewinnen?“

Günther Nierlich jun.: „Ich denke, dass sich seine Skifirma sicher Gedanken über seinen Fahrstil, gleiche Belastung auf beiden Ski, gemacht hat. Er war im Sport sicherlich ein Allroundtalent, ob beim Surfen, Wasserski, Golf oder Motorcross usw. Ich denke, man muss nicht immer alles zerreden, besser sind Taten die man vollbringt und das machte er bewundernswert für mich und er war und ist ein großes Vorbild für mich.

skiweltcup.tv: „Rudis legendärer Spruch war ‚Wenn‘s laft, dann laft’s!‘ ist oft kopiert, aber nie erreicht worden. Können Sie uns eine weitere Anekdote, die charakteristisch und beispielgebend für Ihren älteren Bruder war, erzählen?“

Günther Nierlich jun.: „,Geh weg, loss mi‘ (Geh weg, lass mich das machen!) Diese Anekdote wird bei uns noch oft im Gedanken an Rudi verwendet. Ob bei der Arbeit oder beim Sport, wenn etwas nicht funktionierte oder Probleme machte, fielen diese Worte bei Rudi.

skiweltcup.tv: „Auch, wenn die Frage vielleicht müßig zu beantworten wäre: Wie würde Rudi die heutige Skifahrer-Generation beurteilen, hätte er als Trainer sein Glück versucht oder hätte einen anderen Weg eingeschlagen?“

Günther Nierlich jun.: „Wie er seine heutigen Kollegen beurteilen würde, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Ich denke aber nicht, dass er Trainer geworden wäre.“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Rudi Nierlich machte nicht nur auf zwei Brettern eine gute Figur (Foto: privat)

Rudi Nierlich machte nicht nur auf zwei Brettern eine gute Figur (Foto: privat)

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