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Hannes Reichelt und Dominik Paris teilen sich Sieg auf der Stelvio in Bormio

Hannes Reichelt und Dominik Paris

Hannes Reichelt und Dominik Paris

Nach einer kurzen Weihnachtspause wartete auf die Speedpiloten im Skiweltcup eine wahre Herausforderung. Beim letzten Stelldichein vor dem Jahreswechsel wartete eine der schwierigsten Abfahrtsstrecken der Welt. Die „Pista Stelvio“, die ehrfürchtig, von den Athleten „die Bestie“ genannt wird.

Dass den Zuschauern zwischen Weihnachten und Silvester ein so spannender Hundertstel Krimi geboten wird, konnte jedoch der größte Optimist nicht erwarten. Am Ende konnten sich zwei Freuen und einer verstand die „Zeitenwelt“ nicht mehr.

Den Sieg auf der „Pista Stelvio“ holten zeitgleich, in 1:58.62 Minuten, der Österreicher Hannes Reichelt und der Südtiroler Dominik Paris, mit einem hauchdünnen Vorsprung von einer Hundertstel Sekunde vor dem Norweger Aksel Lund Svindal (+ 0.01), der in dieser Saison bereits die Abfahrt in Lake Louise für sich entscheiden konnte.  In einem Atemzug sollte aber auch Klaus Kröll (+ 0.02) aus der Steiermark genannt werden. Mit einem Rückstand von 2 Hundertstel Sekunden über eine Strecke von 3270 Meter musste er sich mit dem 4. Platz anfreunden.

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Hannes Reichelt aus Radstadt: „Das war heute ein Höllenritt darunter. Ich habe über Weihnachten viel trainiert und endlich wieder selbst gemerkt dass es wieder läuft. Das Durchatmen nachdem ich den Einser gesehen habe, war groß. Das hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Im Moment schwing ich ja immer ab und bereite mich auf eine Sekunde Rückstand und mehr vor. Der erste Abfahrtssieg hat eine Riesen-Bedeutung für mich.“

Dominik Paris aus Ulten: „Die Fahrt war sehr gut auch wenn ein kleiner Fehler dabei war. Ich habe alles riskiert und man ist hier immer am kämpfen und man merkt wie die Kraft weniger wird. Aber ich bin mit meiner Fahrt wirklich sehr zufrieden. Es ist besonders schön. Ich hab alles gegeben, alles riskiert und es ist mir aufgegangen. In den Trainings bin ich besser gefahren, aber heute hab ich mehr riskiert.“

Aksel Lund Svindal: „So etwas hab ich noch nie erlebt. Ich war im Ziel, hab plus 0,01 und dritter Platz gesehen. Ich hab gedacht, dass muss ein Fehler sein, das muss ja der Zweite Platz sein. Ich bin aber schon zufrieden und war heute der Drittschnellste. Ich bin froh, dass es nur eine Hundertstel Rückstand ist, meine Kraft war am Ende.“

Klaus Kröll aus Öblarn: „Die Enttäuschung war groß. Zuerst hab ich mir gedacht, Vierter ist okay. Ich hab auch zwei Fehler gehabt. Aber dann hab ich gesehen: 2 Hundertstel zurück. Da fühlt man sich wie der Depp vom Tag. Es ist extrem! Auf so einer schwierigen Abfahrt ist es normal nicht so eng, von dem her ist es extrem bitter.“

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Hinter dem fünftplatzierten Franzosen Johan Clarey (+ 0.32) und vor dem siebtplatzierten Travis Ganong (+ 0.49) aus den USA, konnte sich  Werner Heel (+ 0.42) aus Walten (Südtirol) auf dem 6. Rang klassieren.

Für ein Ausrufezeichen aus Sicht des ÖSV konnte wieder einmal Romed Baumann (+ 0.66) aus Hochfilzen in Tirol sorgen. Er beendete die Abfahrt unmittelbar vor Beaver Creek Sieger Christof Innerhofer aus Gais (+ 0.67) auf dem 8. Platz.

Auch beim DSV gab es wieder einen Grund zur Freude. Hinter dem zehntplatzierten Adrien Theaux (+ 0.70) aus Frankreich, reihte sich Stephan Keppler (+ 0.99), zeitgleich mit dem Südtiroler Peter Fill, als bester Deutscher Starter auf dem 11. Rang ein.

Vorjahressieger Didier Defago (+ 1.87) beendete das Rennen als bester Schweizer Rennfahrer auf Platz 20. Somit müssen die Schweizer Herren, auch aus Bormio ohne einen Podiumplatz abreisen.

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Die Krallen der „Pista Stelvio“ bekamen Andrej Sporn aus Kranjska Gora und Joachim Puchner aus St. Johann/Salzburg  zu spüren. Beide kamen zu Sturz, blieben aber von schweren Verletzungen verschont.

Andrej Sporn: „Andrej Sporn: Ich bin okay mir ist nichts passiert. Ich bin schon oft genug gestürzt, um zu wissen, wie man fällt. Es ist wie immer in Bormio sehr, sehr schwierig. Oben geht es noch, aber ab der Mittelstation ist es sehr eisig.“

Joachim Puchner: „Im Grunde muss ich froh sein dass nicht mehr passiert ist. Ich spüre zwar die Schulter und hab sicher auch einige blaue Flecken.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Bormio 

 

 

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