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Hannes Reichelt versteht die FIS-Planung nicht

Hannes Reichelt versteht die FIS-Planung nicht

Hannes Reichelt versteht die FIS-Planung nicht

Gröden/Alta Badia-Hochabtei/Madonna di Campiglio – Nun stehen die Südtirol-Trentino-Wochen an. Auf die Speedrennen in Gröden folgen zwei Riesenslaloms (davon ein Parallel-Riesentorlauf)  in Alta Badia/Hochabtei. Zum Drüber streuen gibt es noch einen Slalom auf der berühmten 3Tre in Madonna di Campiglio.

Seit 1969 gehört der Abfahrtsklassiker auf der Saslong zum fixen Weltcupprogramm. Seit fünf bzw. sieben Jahren warten die ÖSV-Athleten auf einen Sieg. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G heißt der letzte Sieger Michael Walchhofer.

In Alta Badia/Hochabtei sind die Riesentorläufer gefordert. Auf der schwierigen Gran Risa möchte man erfolgreich sein. Erstmals steht zudem ein Parallel-Riesenslalom auf dem Kalender. Dieser wird am Montagabend ausgetragen. Marcel Hirscher aus Österreich möchte alles daransetzen, als Führender im Weltcup in das neue Jahr zu kommen.

Und am Dienstag steht der Nachtslalom an. Im Jahr 2012 siegte Hirscher, im Vorjahr sein Freund Felix Neureuther. Dann verweilen die Skifahrer im kurzen Weihnachtsurlaub, ehe es gleich schon mit den Trainings für die Abfahrt in Santa Caterina Valfurva weitergeht. Die Abfahrt ist ein Allheilmittel, mögliche Weihnachtskekse besser zu verbrennen.

Hannes Reichelt poltert. Er betont, dass da kaum einer alle Rennen bestreiten wird. Es ist es ein Mammutprogramm, dass von den Athleten einiges und viel mehr abverlangt. Das Verletzungsrisiko ist groß. Mehr noch: Der amtierende Super-G-Weltmeister aus dem Salzburger Land geht sogar so weit und charakterisiert die Terminansetzung als Planungs-Frechheit. Als Allrounder steht man vor einem Burnout und vor Weihnachten fährt man den Skisport tot.

Im letzten Jahr gab es vier Rennen innerhalb von vier Tagen. Aber auch der letztjährige „Madonna di Campiglio“-Sieger Felix Neureuther aus Deutschland ist nicht glücklich mit den Ansetzungsterminen. Ein Parallel-Riesentorlauf am Abend und ein Slalom am nächsten Abend bedeutet viel Stress für die Athleten. „Wer nur im Slalom auf Hundertstel- und Punktejagd geht“, so der DSV-Starter, „ist im Vorteil.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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