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Hausherr Patrick Küng gewinnt verkürzte Lauberhornabfahrt 2014

Patrick Küng (SUI)

Patrick Küng (SUI)

Wengen – Patrick Küng heißt der strahlende Sieger der Abfahrt in Wengen. Der Schweizer, der in dieser Saison bereits einen Super-G für sich entscheiden konnte, gewann den (verkürzten) Abfahrtsklassiker am Lauberhorn in einer Zeit von 1.32,66 Minuten. In einem wahren Herzschlagfinale verwies er die nächstplatzierten Athleten Hannes Reichelt aus Österreich und Aksel Lund Svindal aus Norwegen um sechs bzw. sieben Hundertstelsekunden auf die Ränge zwei bzw. drei.

Sieger Küng freute sich über seinen zweiten Saisonsieg: „Es gibt nichts Schöneres. Ich bin wirklich sehr glücklich. Wir haben drei Wengen-Sieger in der Mannschaft, ich habe mich davor erkundigt, wie es so ist. Sie haben gewitzelt und gemeint, ich gewinne heute. Der Druck war groß, wie er sicherlich auch in Österreich ist. Das ist aber auch gut so, denn die Schweiz lebt Ski-Sport. Es gibt sicherlich keinen schöneren Ort, um seinen ersten Abfahrts-Sieg zu feiern.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Wengen

Reichelt meinte zu seinem zweiten Platz: „Sechs Hundertstel sind schon knapp, aber nach hinten ist es ja noch knapper. Ich bin, wenn es so bleibt, trotzdem glücklich. Im Ziel-S hat es ziemlich geschlagen, aber es ist kein Wunder, wenn du nicht am Außenski fährst. Zunächst habe ich mich schon geärgert, dass es nicht von oben ging. Aber im Ziel war ich froh, weil ich ziemlich müde war. Die Strecke liegt mir. Es ist da einfach alles irgendwie cool. Es ist ein bisserl eine Einstimmung auf Kitzbühel. Die Schweizer Fans sind immer sehr fair und feuern einen an. Es ärgert natürlich schon, wenn man so knapp dran ist. Ich schau dann aber auch zurück, eine Hundertstel(sekunde) Vorsprung auf Svindal ist ja noch knapper.“

Der Norweger, der mit seinem heutigen dritten Platz zufrieden war, sagte: „Wenn man um den Sieg mitfährt, dann muss man zufrieden sein. Ein Mal hat man die Hundertstel auf seiner Seite, ein Mal nicht. Aber ich bin Top 3, das passt schon. Es war schade für den Sport, dass wir nicht von ganz oben gefahren sind, weil die Bilder spektakulär sind. Der Wind oben war aber brutal. Wir müssen schon zufrieden sein, dass es ein Rennen gegeben hat – und ein faires Rennen. Meine Form passt. Ich fahre, so schnell, wie ich kann. Auch Marcel fährt schnell. Das macht ziemlich Spaß. Es ist schön, dass es so ist.“

Da der Wind in Wengen für eine Planänderung gesorgt hatte, wurde der Start nach unten verlegt. Auf diese Weise gesehen starteten Küng und Co. unterhalb der Minschkante beim Canadian Corner. Daher war die heutige Abfahrt im Berner Oberland um mehr als eine Minute kürzer als normal.

Hinter dem drittplatzierten Wikinger Svindal belegte der junge Österreicher Max Franz (+0,24) den vierten Rang. Der Kärntner meinte: „Das Ziel-S bin ich ein bisserl zu gerade angegangen. Hab dadurch leicht anstellen müssen und bin einfach nicht auf Zug gekommen. Und in Langentreijen habe ich die Ausfahrt nicht optimal erwischt.“

Franz war um elf Hundertstelsekunden schneller als der routinierte US-Amerikaner Bode Miller. Matthias Mayer (+0,44), ein ÖSV-Youngster, belegte als Drittbester seines Teams den sechsten Rang. Der Südtiroler Peter Fill hatte als Siebter schon 54 Hundertstelsekunden Rückstand auf Küng. Romed Baumann (+0,60), der rot-weiß-rote Unglücksrabe der gestrigen Kombi-Abfahrt, schwang auf Position acht ab.

Der Franzose Johan Clarey (+0,62), der im letzten Jahr in Wengen mit knapp 162 km/h die höchste Geschwindigkeit innerhalb einer Abfahrt erreichte, fuhr heute auf Platz neun. Den zehnten Rang teilten sich die beiden Eidgenossen Didier Défago und Beat Feuz (je +0,74). Höchstwahrscheinlich wird die heutige Abfahrt der letzte Wengen-Auftritt für Défago gewesen sein.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Wengen

Update Startnummer 42: Jared Goldberg aus den USA verblüfft die Skiwelt und belegt mit nur 77 Hundertstelsekunden Rückstand den ausgezeichneten zwölften Platz. Das ist mit Abstand sein bestes Resultat im Weltcup. Der 22-Jährige lag, mit Nummer 40 gestartet, im Mittelteil sogar nur knapp drei Zehntel zurück.

Update Startnummer 44: Auch Otmar Striedinger zeigt auf der verkürzten Lauberhornstrecke seine Qualitäten. Mit Nummer 44 gestartet, schiebt der Kärntner sich mit 1,05 Sekunden Rückstand auf Position 19 noch vor Vorjahressieger Innerhofer und Vizeweltmeister Paris. ÖSV-Teamkollege Markus Dürager, in Bormio sensationeller Zehnter, kann auch in Wengen zufrieden sein. Mit Platz 22 sollte es auch für Punkte reichen.

Klaus Kröll, ein weiterer Österreicher, hatte als 16. bereits mehr als eine Sekunde Rückstand auf den Sieger aus der Schweiz. Sein Landsmann Georg Streitberger fuhr auf Position 18 und war schneller als Vorjahressieger Christof Innerhofer. Der Südtiroler belegte noch vor seinem Teamkollegen Dominik Paris den 19. Platz. Der Ultner lag auch hinter dem ÖSV-Starter Florian Scheiber zurück. Der Eidgenosse Sandro Viletta reihte sich mit 1,37 Sekunden Rückstand auf seinen triumphierenden Mannschaftskollegen Küng auf Rang 23 ein. Joachim Puchner, ein rot-weiß-roter Speedspezialist, liegt derzeit am Schleudersitz und wird als 30. kaum Punkte holen. Josef Ferstl, seines Zeichens bester Deutscher, hat dieses Ziel als gegenwärtig 31. schon aufgegeben.

Wenn man sich den durchaus knappen heutigen Rennverlauf ansieht, muss man feststellen, dass die Starter mit den niedrigeren Nummern einen Vorteil hatten. Jene Athleten, die mit den Nummern 16 bis 22 an den Start gehen und normalerweise zu den Top-Leuten gehören, hatten bis auf Reichelt und Svindal nichts mit der Entscheidung zu tun.

Ausgeschieden bei der heutigen Abfahrt ist der Gröden-Sieger Erik Guay. Im Brüggli-S erwischte er einen Schlag, hatte schon vier Zehntelsekunden Rückstand. Auch bei der Anfahrt Langentreijen erwischte er einen Schlag, doch er konnte sich gerade noch retten und einen Sturz verhindern. Aber das nächste Tor erreichte er nicht mehr. Pech hatte der mit der hohen Nummer 35 ins Rennen gegangene Schweizer Carlo Janka. Im Haneggschuss lag er nur um zwei Zehntelsekunden zurück, verlor aber im Ziel-S bei einem Schlag den Außenski. Eine gute Platzierung – vermutlich unter den besten Zehn – war dahin.

Morgen findet in Wengen der traditionelle Slalom statt. Hier möchte Marcel Hirscher wieder an Aksel Lund Svindal, die große Kristallkugel im Visier, vorbeiziehen. Und weil wir gerade von traditionellen Renen sprechen, die nächste Abfahrt in Kitzbühel ist auch eine traditionelle Rennstrecke, eben wie Wengen ein Klassiker.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Wengen 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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