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Hausherr „Pintu“ hat beim Riesentorlauf in Val d’Isère zur Halbzeit die Nase vorn

Alexis Pinturault (FRA)

Alexis Pinturault (FRA)

Val d’Isère – Der französische Jungspund Alexis Pinturault hat seine zahlreichen Fans in Val d’Isère nicht enttäuscht und liegt mit einer Gesamtzeit von 1.08,51 Minuten auf Rang eins.

Der Deutsche Stefan Luitz, der im Vorjahr mit dem zweiten Platz alle überraschte, ist auch ein heißer Kandidat auf das Podium. Er zeigte einen wahrhaftig starken beginn und lag bei den Zwischenzeiten knapp voran. Beim Zielhang überdrehte er ein wenig. Dieser Fehler kostete ihm die Halbzeitführung. Doch mit drei Zehntel Rückstand auf Pinturault hat der DSV-Athlet im zweiten Durchgang alle Chancen der Welt. Luitz meinte: „Letztes Jahr lief es natürlich schon sehr gut mit dem zweiten Platz. Ich bin mit gutem Selbstvertrauen hierhergekommen und habe versucht, es wieder so umzusetzen. Das ist mir gut gelungen. Ich hatte eigentlich ein schlechtes Gefühl, habe aber den Ski laufen lassen. Ich werde den zweiten Durchgang einfach so angehen wie den ersten.“

Der Österreicher Marcel Hirscher (+0,41) zeigte eine sehr aktive Fahrt, beging jedoch vor der ersten Zeitmessung einen Fehler, der ihm drei Zehntelsekunden kostete. Am Ende verliert er jedoch fast nichts mehr und reihte sich hinter Luitz – zeitgleich mit dem Franzosen Thomas Fanara – auf Rang drei ein.Hirscher meinte zu seinem ersten Durchgang: „Beim Besichtigen hat man schon gesehen, dass es schwer wird. Der Hang hat sich nicht geändert, aber es ist brutal eisig. Damit hatte ich im ersten Lauf zu kämpfen gehabt. Der Fehler oben war sicher nicht optimal, aber nicht das Drama. Ich habe eher zu kämpfen gehabt, dass ich mich halten kann.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isere

Ein kräftiges Lebenszeichen gab der Südtiroler Manfred Mölgg von sich, der eine sehr beherzte Fahrt zeigte. Am Ende hatte der Enneberger nur 0,54 Sekunden Rückstand und liegt auf Position fünf. Im zweiten Durchgang ist sicher noch etwas Luft nach oben.Auf den sechsten Rang klassierte sich Fritz Dopfer, der zweitbeste Deutsche. Er liegt nur 0,56 Sekunden zurück. Hinter Dopfer klassierte sich der Azzurro Davide Simoncelli (+0,66), dessen Chancen im zweiten Durchgang durchaus intakt sind. Matts Olsson aus Schweden, der junge Italiener Roberto Nani mit einer erneuten Talentprobe und der wiedererstarkte Schweizer Carlo Janka rundeten die Top-10 ab.

Philipp Schörghofer, seines Zeichens der zweitbeste aus dem rot-weiß-roten Team, wurde Zwölfter (+1,59). Er meinte zu seine Fahrt: „Wenn man nach rechts biegt in den richtig steilen Teil war ich einmal zu spitz. Durch das, dass der Torabstand so eng ist, kommt man schwer wieder auf die Linie. Da rauft man dann fünf, sechs Tore lang. Es ist eine richtige Challenge, aber es heißt ja Weltcup.“ Auf Rang 14 liegt der Pitztaler Benjamin Raich, der den Südtiroler Florian Eisath auf Platz 16 knapp auf Distanz halten konnte. Raich meinte: „Großer Fehler war keiner dabei. Ich bin gut reingestartet, aber ab der ersten Zwischenzeit bin ich schlecht gefahren – da habe ich keine Linie gehalten. Es war hier immer schwer. Heute habe ich mir vielleicht schwerer getan als in anderen Jahren, aber es war eher die Linie, die ich gewählt habe.“

Die jungen Eidgenossen Elia Zurbriggen und Gino Caviezel zeigten mit hohen Nummern eine gute Fahrt und werden den ersten Durchgang wohl um Rang 20 belegen. Mit einer ähnlich forschen Fahrt im zweiten Durchgang ist durchaus eine gute Endplatzierung drin.

Ausgefallen: Ted Ligety (USA)

Ausgefallen: Ted Ligety (USA)

Ausgefallen ist Saisondominator Ted Ligety. Der US-Amerikaner versuchte, vom ersten Tor aktiv an und schnell zu fahren. Auf dem von seinem Trainer gesteckten Kurs überdrehte Ligety etwas, ehe er bei einem Überhang einen Hauch zu viel riskierte über den Ski wegrutschte. Er meinte: „Ich war über den Übergang ein bisschen zu gerade. Einfach mein Fehler. Es war der weiteste Kurs, der auf diesem Kurs jemals gesetzt wurde, mein Trainer konnte nicht viel anders machen. Es ist, wie es ist.“

Auch Aksel Lund Svindal sah das Ziel im ersten Durchgang nicht. Der Norweger kämpfte mit den Torabständen. Im Steilhang brach ihm die Bindung auf, sodass ein Ausfall eine Weiterfahrt nicht ermöglichte. Dieses Pech hat sich der Wikinger nicht verdient. Der Wikinger meinte zu seinem Ausfall: „Es kann passieren. Die Schrauben haben sich einfach gelöst. Es sind so extreme Bedingungen. Es ist der härteste Materialtest, den es gibt.“

Der italienische Skirennläufer Max Blardone schied genauso wie der US-Amerikanische Altmeister Bode Miller im ersten Lauf aus. Ivica Kostelić aus Kroatien verzichtete auf einen Start beim heutigen Riesenslalom.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isere 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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