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Heimsieg für Kjetil Jansrud beim Super-G von Kvitfjell

Kjetil Jansrud gewinnt Super-G von Kvitfjell

Kjetil Jansrud gewinnt Super-G von Kvitfjell

Kvitfjell –  Kvitfjell in Norwegen war der Schauplatz des vorletzten Super-G’s der Herren in der Saison 2015/16, der heute ausgetragen wurde. Dabei siegte Hausherr Kjetil Jansrud in einer Zeit von 1.32,71 Minuten. Für den Wikinger war es der vierte Sieg und der siebte Podestplatz in diesem Winter. Der Norweger sagte im ORF-Interview: „Ganz perfekt war es nicht, es gibt keine perfekte Fahrt. Es war heute schwer, ich hatte keine großen Fehler und war stabil. Kriechmayr ist stark, das hat er heute wieder bewiesen. Er ist bereit für das Finale, Kilde auch. Es ist immer ein Spaß, wenn es im Finale noch eng ist.“

Zweiter wurde der Österreicher Vincent Kriechmayr (+0,17). Der im Bundesland Oberösterreich beheimatete Skirennläufer sprach im Anschluss an seine Fahrt: „„[…] Es war kein Frust dabei, die Abfahrt war einfach grottenschlecht. Im Super-G sieht es ganz anders aus. Ich hätte schon gerne gewonnen, vielleicht klappt es nächstes Mal. Die Kritik ist nichts Neues. Ich bin stolz auf mich, dass ich etwas beweisen konnte. Das Finale wird spannend, ich kenne den Punktestand nicht. Ich muss mich auf mich konzentrieren. Auf die Kugel schaue ich überhaupt nicht, ich will endlich ein Rennen gewinnen.“

Dominik Paris, der gestrige Abfahrtssieger aus Südtirol, erreichte den dritten Rang. Der Ultner hatte 32 Hundertselsekunden Rückstand auf Jansrud. Auf Platz vier fuhr mit Aleksander Aamodt Kilde (+0,47) ein weiterer Wikinger. Der US-Amerikaner Andrew Weibrecht (+0,68) belegte den fünften Rang. Bester Schweizer wurde Beat Feuz (+0,80), der um sechs Hundertselsekunden schneller war als sein Teamkollege Carlo Janka war und auf diese Weise auf Position sechs abschwang.

Den achten Rang teilten sich der Kanadier Erik Guay und der Südtiroler Peter Fill (+ je 0,90). Ein mehr als befriedigendes Ergebnis erzielte der Deutsche Andreas Sander (+0,96), der mit der Startnummer 6 ins Rennen ging und sehr lange in Führung lag. Der Eidgenosse Ralph Weber (+0,99) wurde Zwölfter und war somit acht Hundertselsekunden schneller als der amtierende Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt aus Österreich. Der Routinier im Dienst des ÖSV sagte: „Zufrieden bin ich mit der Platzierung nicht. Montag und Dienstag wusste ich aber nicht einmal, ob ich herkommen kann, weil ich 38 Grad Fieber hatte. Witzig ist, dass die letzte Teilzeit die beste war, wo ich müde war. Natürlich muss man die Fehler suchen. Es hilft aber nicht, wenn jemand auf uns draufhaut Von gestern auf heute war eine Steigerung da. Es wäre mir lieber, wenn das Weltcupfinale eine Woche später stattfinden würde.“

Christof Innerhofer (15.; +1,14) aus Südtirol konnte mit seinem Resultat nicht ganz zufrieden sein. Dahinter klassierte sich der DSV-Athlet Klaus Brandner (+1,20) auf Position 16. Der Tiroler Romed Baumann (+1,35) schwang als 19. ab. Letzterer sagte im TV-Interview: „„Bis zum Fehler war die Fahrt nicht schlecht. Ich war einfach zwei Meter unterhalb des Schwungansatzes. Ich war im Schnee draußen, da merkt man, wie das Tempo niedriger wird. Es war viel Positives dabei, am Ende des Tages zählt die Ergebnisliste. Wenn du in einem Negativlauf bist, passieren solche Sachen.“

Der Swiss-Ski-Athlet Thomas Tumler (+1,67) wurde 22. und war um sieben Hundertselsekunden schneller als Otmar Striedinger aus Österreich, der den 25. Platz belegte. Dazwischen klassierte sich unter anderem der Eidgenosse Marc Gisin. Die beiden rot-weiß-roten Ski-Asse Patrick Schweiger und Max Franz sahen nicht das Ziel.

In der Disziplinenwertung könnte sich am Ende der Saison ein norwegischer Dreifachtriumph ausgehen. Derzeit führt Aleksander Aamodt Kilde mit 335 gesammelten Zählern vor dem verletzten Aksel Lund Svindal (310) und dem ÖSV-Starter Vincent Kriechmayr (298) und dem heutigen Tagessieger Kjetll Jansrud (295). Rechnerische Chancen auf Kristall haben auch der US-Amerikaner Andrew Weibrecht (244) und Carlo Janka (212). Die Entscheidung fällt in der nächsten Woche beim Saisonkehraus in St. Moritz.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Kvitfjell

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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