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Henrik Kristoffersen fährt dank Wengen-Sieg in einer eigenen Liga

© Kraft Foods / Henrik Kristoffersen fährt dank Wengen-Sieg in einer eigenen Liga

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Wengen – Bei kalten 4°C unter dem Gefrierpunkt und (gegen Ende nachlassenden) Schneefall wurde heute Sonntag der Torlauf der Herren in Wengen durchgeführt. Dabei freute sich der Norweger Henrik Kristoffersen nicht nur über einen wärmenden Tee, sondern auch über den vierten Saisonsieg im fünften Slalom des Winters. Der Wikinger benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 1.37,85 Minuten. Die Squadra Azzurra kann aufatmen. Sowohl Giuliano Razzoli (+0,30) als auch Stefano Gross (+0,68) als Dritter konnten auf das Treppchen klettern.

Vierter wurde der Schwede Jens Byggmark (+0,69), der knapp an den besten Drei vorbeifuhr. Seine Leistungsexplosion im zweiten Lauf kann sich sehen lassen, machte er doch mit der besten Zeit im Finale 18 Ränge gut. Der Deutsche Felix Neureuther (+0,79), der im Vorjahr hier gewonnen hatte, musste mit dem fünften Platz zufrieden sein. Alexis Pinturault (+0,91) und Jean-Baptiste Grange (+0,92), beide für die Equipe Tricolore unterwegs, belegten die Ränge sechs und sieben. André Myhrer, ein weiteres Mitglied des Drei-Kronen-Teams, war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell unterwegs wie Grange. Die Top-10 des heutigen Tages wurden vom Norweger Sebastian Foss-Solevåg (+1,03) und Victor Muffat-Jeandet (+1,18), einem weiteren Franzosen vervollständigt.

Bester Österreicher wurde Marco Schwarz (+1,52) auf Platz 14. Der Kärntner sagte: „Vor dem Rennen war mein Ziel Top 15 – das habe ich erreicht, da darf man sich nicht aufregen. Ich habe relativ wenig gesehen, aber es ist ein Freiluftsport und vielleicht habe ich es beim nächsten Rennen wieder besser. Es ist kein Wunschkonzert, ich bin nach wie vor gut drauf, kann bei jedem Rennen zeigen, was ich kann. Die Norweger sind echt gut drauf, wir versuchen, dass wir da wieder Gas geben.“

Dahinter reihte sich Patrick Thaler (+1,54) auf Position 15 ein. Zweitbester Österreicher wurde Marc Digruber (+1,80) auf Rang 21. Der Ungar Dalibor Šamšal, der früher für Kroatien fuhr, egalisierte mit dem 22. Platz seine beste Weltcupplatzierung. Sein Rückstand auf Sieger Kristoffersen betrug 1,99 Sekunden. Bester Schweizer wurde Marc Gini (+2,33) als 24. Seine beiden, im ersten Lauf noch gut platzierten, Teamkollegen Daniel Yule und Luca Aerni wurden ihren hohen Erwartungen nicht gerecht und schieden im Finaldurchgang aus. Pech hatte Dominik Stehle. Der Deutsche rutschte im Mittelteil weg. Er stieg zurück und begann indirekt einen dritten Durchgang. Durch den großen Rückstand schien er zwar im Klassement auf; doch rein von der Zeit her reichte es nicht für Weltcupzähler.

Pech hatte auch der routinierte Österreicher Reinfried Herbst, der im zweiten Lauf ausschied und mit null Punkten aus seinem letzten Wengen-Einsatz nach Hause fahren musste. Sein Landsmann Marcel Hirscher muss weiterhin auf einen Wengen-Sieg warten. Sein Ausfall heute freute wohl Aksel Lund Svindal, der gestern die Abfahrt gewonnen hatte und somit in der Gesamtweltcupführung um 15 Zähler vorne bleibt.

Herbst sagte im ORF-Interview: „Man gibt sein Bestes. Der erste Durchgang war schon ein hartes, enges Rennen. Es hat jeder gewusst, dass da jeder voll angasen muss. Auf der Abfahrtspiste ist es ein Abfahrtslauf geworden, wir sind brutal schnell gefahren. Da merkt man halt schon, dass die Jungen noch weniger Purzelbäume geschlagen haben und mehr riskieren.“

Hirscher betonte im Fernsehgespräch: „Es sind beide Kanten kaputt. Der erste Ausfall war schon komisch. Unten nochmals, ich hatte einfach keinen Halt mehr. Es war heute von Anfang an nicht mein Tag. Das muss ich abhaken und nach vorne blicken nach Kitzbühel. Normal bin ich nicht abergläubisch. Zur Aussage: Ich fahre so lange, bis es klappt, lasse ich mich auch nicht hinreißen. Ein, zwei Chancen werden schon noch kommen. Wenn das aber einzige Fleck bleibt, dann soll es halt so sein.“

In einer Woche findet das nächste Slalomfest statt. Austragungsort ist Kitzbühel, Austragungshang der legendäre Ganslernhang. In der Disziplinenwertung liegt der heutige Sieger aus Norwegen überlegen vorne. Kristoffersen gelingt ein großer Schritt Richtung Kristallkugel. Er baut seinen Vorsprung auf Hirscher auf 140 Punkte aus; Neureuther hat als Dritter schon 293 Punkte Rückstand!

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Wengen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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