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Henrik Kristoffersen gewinnt auch den Slalom von Adelboden

Henrik Kristoffersen gewinnt auch den Slalom von Adelboden

Henrik Kristoffersen gewinnt auch den Slalom von Adelboden

Adelboden – Nach dem Schneetreiben im ersten Lauf behielt im zweiten Durchgang der Nebel die Oberhand. So könnte man rein wettermäßig den heutigen Torlauf auf dem Chuenisbärgli in Adelboden beschreiben. Der Tagessieg ging in einer Zeit von 1.51,34 Minuten an den Norweger Henrik Kristoffersen, der somit bereits seinen dritten Slalom in dieser Saison gewann. Der Wikinger berichtete im TV-Gespräch: „Mein unterer Teil war wirklich – aber es war wirklich am Limit. Der letzte Abschnitt war wirklich schnell. Da habe ich viel Risiko genommen, da wäre nicht mehr gegangen. Adelboden ist unglaublich, ein wirklicher Klassiker. Ich hoffe, dass ich mit Marcel weiterkämpfen kann. Ich habe 40 Punkte Vorsprung, das ist nicht viel. Wir haben noch sechs Slalom-Rennen, schauen wir in St. Moritz weiter.“

Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher, der lediglich sechs Hundertstelsekunden Rückstand auf den triumphierenden Wikinger aufriss. Der Salzburger sagte zu seinem Lauf: „Ich habe einen Fehler, eine Stange nicht berührt. Das ist auf dem Niveau, wo momentan gefahren wird, zu viel. Aber ich darf sehr happy sein, dass ich bei so schweren Bedingungen mithalten kann. Wir sind weit weg von der Sekunde Rückstand der ersten Slaloms. Im zweiten Lauf geht man natürlich ein anderes Risiko, aber im ersten Lauf schaut es ruhiger aus, weil die Piste besser ist. Die zwei Fehler herunten weniger, dann passt es perfekt. Aber ich bin schwer motiviert, weiter am Slalom-Schwung zu arbeiten. Jedes Rennen, in dem ich punkten kann, ist besser, als wenn ich nicht punkten kann. So viele Punkte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nie – es rennt.“

Dritter wurde der Russe Alexander Khoroshilov (+0,60), der nach dem ersten Lauf noch in Führung lag. Der Franzose Alexis Pinturault (+0,89) belegte den vierten Rang und klassierte sich noch vor Vorjahressieger Stefano Gross (+1,23) aus Italien. Hinter dem Fassataler reihte sich der Tiroler Manuel Feller (+1,25) auf Platz sechs ein. Der Österreicher sagte im ORF-Interview: „Ans Podium denke ich noch nicht. Es ist eine Riesen-Erleichterung, dass ich nicht mehr daran denken muss, ob ich beim nächsten Rennen wieder mit Nummer 50 starten muss. Im zweiten Lauf habe ich riskiert, weil ich gewusst habe, ich brauche ein Top-Ergebnis, damit ich meinen Platz in den Top 30 absichere. Es freut mich sehr, dass mir das gelungen ist. Wenn ich zurückschaue aufs letzte Jahr, dann muss ich am Boden bleiben. Einfach weiter gut Ski fahren, dann werden die Erfolge kommen.“

Bester Schweizer wurde Zwei-Meter-Mann Ramon Zenhäusern (+1,32), der zum einen mit der hohen Nummer 38 ins Rennen ging und zum anderen im Finale 14 Positionen gutmachte und Siebter wurde. Hinter dem Eidgenossen klassierten sich die beiden DSV-Athleten Felix Neureuther (+1,42) und Fritz Dopfer (+1,48) auf den Rängen acht und neun. Zehnter wurde der Italiener Giuliano Razzoli (1,52).

Der Eidgenosse Daniel Yule (+1,88) fuhr auf Platz 13 und war um 18 Hundertstelsekunden schneller als das zeitgleiche Duo Luca Aerni vom Swiss-Ski-Team und dem Deutschen Dominik Stehle (+je 2,06). Der junge DSV-Vertreter lag nach dem Ende des ersten Durchgangs nur auf Rang 25, Aerni gar auf Platz 27. Der Südtiroler Riccardo Tonetti (+2,18) wurde 17. und war um gute zwei Zehntelsekunden schneller als sein Landsmann Patrick Thaler (19.; +2,39). Die beiden jungen ÖSV-Athleten Marco Schwarz (+2,88) und Marc Digruber (+2,90) waren auf die Hundertstelsekunde fast gleich schnell und belegten die Positionen 23 und 25. Letzterer betonte im TV-Interview: „Es war nicht so tragisch. Aber mir ist es nicht so aufgegangen. Ich habe probiert zu attackieren. Es sind einfach schwere Bedingungen, auf dem Niveau musst du 100 Prozent da sein.“

Viertbester Deutscher wurde Linus Straßer als 26. Sein Rückstand auf Kristoffersen betrug fast drei Sekunden. Im zweiten Lauf kamen zwei Athleten nicht ins Ziel. Es waren dies der Schwede Markus Larsson und der routinierte Enneberger Manfred Mölgg. Im Slalomweltcup hat der Norweger Henrik Kristoffersen weiter das rote Trikot des Führenden in der Disziplinenwertung inne. Im Gesamtweltcup enteilte Marcel Hirscher dem Wikinger Aksel Lund Svindal erneut und hat nun 165 Zähler Vorsprung auf Letzteren. Der nächste Torlauf der Herren findet am Sonntag in einer Woche wiederum im Berner Oberland statt. Dann wird in Wengen um Hundertstelsekunden und aussichtsreiche Plätze gekämpft.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Adelboden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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