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Henrik Kristoffersen gewinnt Nachtslalom in Madonna di Campiglio mit großem Vorsprung

Henrik Kristoffersen gewinnt Nachtslalom in Madonna di Campiglio mit großem Vorsprung

Henrik Kristoffersen gewinnt Nachtslalom in Madonna di Campiglio mit großem Vorsprung

Madonna di Campiglio – Im norditalienischen Madonna di Campiglio wurde heute ein Nachtslalom der Herren ausgetragen. Es war die letzte Rennentscheidung vor Weihnachten 2015. Sieger wurde der Norweger Henrik Kristoffersen in einer Gesamtzeit von 1.37,80 Minuten. Er sagte im ORF-Gespräch: „Es war wirklich schwierig. Auf dem Steilhang war es wirklich unruhig. Ich denke, es war am Limit – aber es war wirklich gut. Wenn man 1,25 Sekunden vor Hirscher ist, dann ist man wirklich in guter Form. Er ist der Beste der Welt.“

Viel Glück hatte Marcel Hirscher bei seiner Fahrt. Direkt hinter ihm schlug ein Drohne ein. Nicht auszurechnen, was passieren hätte können, wenn diese den 4-fachen Gesamtweltcupsieger getroffen hätte. (Extra Bericht folgt in Kürze)

Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher, der schon 1,25 Sekunden auf den Wikinger einbüßte. Der Salzburger sprach im TV-Interview: „Ich habe schon was gespürt. So etwas ist eine absolute Frechheit. Man darf gar nicht nachdenken, was da passieren kann. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Passt’s bitte auf. Ich habe mir gedacht, da ist ein Rutscher oder irgendwas. Reden wir von was Anderem: Blacky super, erstes Podest. Und Henrik ist in Ausnahmeform. Ich bin sehr gut gefahren, aber ich habe keinen Meter gegen ihn. Man kann aber nicht viel Sudern nach der Leistung.“

Dritter wurde überraschend Hirschers Landsmann Marco Schwarz (+1,59), der vom 17. Rang zur Halbzeit noch auf einen Podiumsplatz nach vorne preschte. Er meinte im ORF-Interview: „Im TV-Gespräch meinte er: „Geile Fahrt. So wie im ersten voll angedrückt. […] Da kommt alles zusammen, unglaublich! In Val d’Isère das erste Mal in den Punkterängen, heute schon am Podest. Ein Wahnsinn. Ich habe gut trainiert, habe gute Stabilität drinnen – voll cool. Wenn mir wer gesagt hätte, dass ich am Podest stehe, hätte ich das nicht geglaubt.“

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Madonna di Campiglio

Der Italiener Giuliano Razzoli, 2010 in Vancouver im Slalom Olympiasieger, hatte als Vierter nur acht Hundertstelsekunden Rückstand auf das Podium. Dennoch können er und das Publikum zufrieden sein. Der Schweizer Luca Aerni (+1,84), nur auf Position 26 nach dem ersten Durchgang gelegen, zündete im Finale den Turbo und katapultierte sich noch auf Platz fünf nach vorne. Hinter dem Eidgenossen landete Fritz Dopfer (+1,94) aus Deutschland auf Rang sechs. Doppelweltmeister Jean-Baptiste Grange (+2,17) aus Frankreich belegte Position sieben. Die Top-10 wurden von Manfred Mölgg (+2,34) aus dem Gadertal, dem US-Amerikaner David Chodounsky (+2,37) und dem Schweden André Myhrer (+2,49) abgerundet.

Der auf Platz elf gereihte Daniel Yule aus der Schweiz schrammte um nur zwei Hundertstelsekunden an den besten Zehn des heutigen Madonna-Torlaufs aus. Patrick Thaler (+2,74) aus dem Sarntal wurde 13. Marc Digruber (+3,43) aus Österreich landete auf Position 20 und reihte sich unmittelbar vor seinem Teamkollegen Manuel Feller (+3,48) ein. ÖSV-Mann Digruber sagte im ORF-Interview: „Ich habe nie aufgegeben und bin immer drangeblieben. Schritt-für-Schritt kommt jetzt das zurück, was ich investiert habe.“

Der routinierte Reinfried Herbst, ebenfalls für das Team Austria am Start, wurde mit einem Rückstand von fast vier Sekunden auf Kristoffersen 25. Der 27. und letzte Platz ging an den Südtiroler Riccardo Tonetti (+5,85).

Ausgeschieden sind neben den schwedischen Skirennläufern Anton Lahdenperä und Matthias Hargin auch Vorjahressieger Felix Neureuther aus Deutschland. Letzterer lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sechs und hätte durchaus einen Podestplatz erreichen können. Mit seinem zweiten Saisonsieg hat Kristoffersen 200 Punkte im Slalomweltcup gesammelt; er liegt dementsprechend dort vorne. Marcel Hirscher hat mit dem heutigen zweiten Rang den in vier Tagen 33 Jahre alt werdenden Norweger Aksel Lund Svindal im Kampf um den Gesamtweltcup wieder viele Punkte abgenommen und liegt nun auf Poseidon 1 und hat 23 Zähler Vorsprung auf den Wikinger. Der nächste Torlauf der Herren findet am Dreikönigstag in der kroatischen Hauptstadt Zagreb/Agram statt.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Madonna di Campiglio

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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