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Hirscher freut sich über Tagessieg im Slalom in Lenzerheide und holt sich kleine Kugel

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Felix Neureuther - Marcel Hirscher - Mario Matt

© Ch. Einecke (CEPIX) / Felix Neureuther - Marcel Hirscher - Mario Matt

Lenzerheide – Nun ist auch das letzte Rennen der alpinen Herren in der Saison 2013/14 Sportgeschichte. Beim Slalom in Lenzerheide triumphierte der Österreicher Marcel Hirscher in einer Zeit von 2.07,74 Minuten. Der Salzburger hatte doppelten Grund zur Freude, da er sich neben dem Tagessieg auch die kleine Kugel in der Disziplinenwertung sicherte.

Der 25-Jährige erzählte: „Wir haben sicherlich den Grundstein im ersten Lauf gelegt. Aber im zweiten Lauf war es jetzt sicher ein Kurs, der mir nicht so entgegengekommen ist. Aber grundsätzlich ist es so, dass man etwas setzt, was seinem Athleten entgegenkommt. Ich bin froh, dass Felix wieder lachen kann. Sekundär ist Felix schuld, dass ich so gefahren bin. Ich hab oben meinen Physio gefragt: Ist er vorne? Und er hat gesagt, ja. Dann habe ich alles rausgequetscht. Man hat gemerkt, wenn es nur um das Ergebnis geht und nicht um Punkte, dann tue ich mir leichter. Unten war es nochmal extrem knapp, ich hätte mir nie gedacht, dass sich das noch ausgeht.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Lenzerheide

Der Deutsche Felix Neureuther, seines Zeichens Hirschers Freund, hatte am Ende um 15 Zähler bzw. 76 Hundertstelsekunden das Nachsehen und musste sich somit sowohl im heutigen Rennen als auch in der Slalomendwertung mit dem zweiten Rang begnügen. Der DSV-Athlet sagte: „Ich bin einer, der seine Meinung äußert, der sich ungern den Mund verbieten lässt. Wenn mich was aufregt, dann kritisiere ich das auch. Das heute im ersten Lauf hat wenig mit dem Sport zu tun gehabt, den ich so liebe. Es sollte immer fairer Sport sein, das war es heute nicht. Es wurde versucht, mutwillig andere Läufer zu zerstören. Da sollte man sich überlegen, was man in Zukunft macht. Vielleicht neutrale Kurssetzer, dass es die Diskussionen nicht mehr gibt. Man muss sagen, dass Marcel heute der verdiente Sieger ist. Er ist den zweiten Durchgang sehr gut gefahren, ich hatte im zweiten Lauf leider einen schweren Fehler.“

Dritter des heutigen Tages wurde der Tiroler Mario Matt. Er hatte bereits 1,08 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen. Auch wenn er kein Wort mehr in der Slalomwertung mitreden konnte, verlief seine Saison mit dem Olympiasieg als Höhepunkt mehr als zufriedenstellend.  Der Arlberger meinte: „Ich werde die nächsten Woche, mit ein bisschen Abstand, darüber nachdenken, ob ich weitermache. Dagegen spricht eigentlich nicht viel. Ich werde schauen, ob ich mich nochmal motivieren kann, dann denke ich, dass ich auch nächste Saison noch vorne mitfahren kann. Ich war heute sicherlich zufrieden. Die Piste war im ersten Lauf schon eine komplette Katastrophe, da habe ich noch das Beste rausgeholt. Der erste Lauf war sicher keine Werbung für den Skisport, die Piste war ein Wahnsinn. Aber das sollte man sich generell mal anschauen. Wir haben immer wieder Rennen, wo man mit Nummer 5 keine Chance mehr hat.“

Vierter wurde, wie bei den Olympischen Winterspielen in Krasnaja Poljana, der Italiener Stefano Gross. Sein Rückstand auf Hirscher machte seinem Nachnamen alle Ehre, denn 1,90 Sekunden sind mehr als groß. Auf den Plätzen vier und fünf reihten sich die beiden schwedischen Slalomspezialisten Markus Larsson (+2,22) und Axel Bäck (+2,28). Hinter dem skandinavischen Duo klassierten sich die beiden Südtiroler Manfred Mölgg und Patrick Thaler, die fast gleich schnell unterwegs waren und in der Summe jedoch fast zweieinhalb Sekunden auf Hirscher einbüßten. Für Thaler geht heute eine sehr gute Saison zu Ende.

Die besten Zehn des letzten Torlaufs in der Olympiasaison 2013/14 wurden vom Franzosen Alexis Pinturault (+2,77) und dem kroatischen Altmeister Ivica Kostelić (+2,90) abgerundet. Der Norweger Henrik Kristoffersen (+2,94), vor den Olympischen Winterspielen noch beim Nachtslalom auf der Planai siegreich, hatte im Vorfeld auch noch reelle Chancen auf die kleine Kristallkugel. Doch ein elfter Platz war am Ende eindeutig zu wenig für den 19-Jährigen. Weltcupzähler gibt es auch für den jungen Tiroler Manuel Feller (+3,83) auf Position 15, der im Finale sich über die Laufbestzeit freuen durfte. Im zweiten Durchgang schieden auch einige bekannte Gesichter aus, so etwa die zwei routinierten Österreicher Benjamin Raich und Reinfried Herbst, der Schweizer Luca Aerni und der US-Amerikaner Bode Miller.

Die schönste Szene war jene, als am Start die Betreuer von Hirscher und Neureuther abklatschten: ein im wahrsten Sinn des Wortes mehr als versöhnlicher Abschluss eines Tages, der mit so viel Aufregung begonnen hat. Schön war auch die durchaus emotionale Verabschiedung von FIS-Renndirektor Günter Hujara. Er verabschiedete sich nach 23 Jahren und wurde sowohl von Betreuern und Athleten mit einem Spalier verabschiedet.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Lenzerheide

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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