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Hirscher führt zur Halbzeit des „brutalen“ Kitzbühel-Slaloms 2014 – Finale ab 17.00 Uhr live

Marcel Hirscher (AUT)

Marcel Hirscher (AUT)

Kitzbühel – Lange warteten die Veranstalter auf einen Zeig von oben. Doch nun kam der Schnee. Und das nicht zu knapp. Der Salzburger Marcel Hirscher führt nach dem ersten Durchgang des Kitzbühel-Torlaufs 2014. Auch wenn sein Lauf nicht fehlerfrei war, setzte sich der 24-Jährige in einer Zeit von 56,92 Sekunden durch und sagt zu seinem ersten Ritt auf dem legendären Hang: „Bei so einem schwierig gesetzten Kurs rückt das Feld enorm auseinander. Die Sicht war natürlich schlecht, aber endlich sind der Winter und der Schnee da.“

Zweiter ist sein Freund Felix Neureuther (+0,38). Wenn man die Abstände der Konkurrenten anschaut, kann man durchaus davon ausgehen, dass im Finale der besten 30 wieder alles auf das „Duell der Giganten“ schauen wird. Auch am Ganslernhang. Neureuther, der als einziger auf Augenhöhe mit Hirscher unterwegs ist, meint: „Es war brutal. Viel schwerer geht es kaum nicht. Die Sicht macht so extrem zu, nach ein paar Toren sieht man praktisch nichts mehr. Der Kurs ist brutal, hier am Ganslern bin ich kaum mal was Schwereres gefahren. Aber man muss sich draufeinstellen und das ist mir ganz gut gelungen.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

Auf dem dritten Platz ist überraschenderweise der Schweizer Luca Aerni gefahren. Mit der hohen Nummer 27 kämpft er gegen schlechte Sichtverhältnisse und dichtem Schneefall und liegt am Ende 1,27 Sekunden hinter Hirscher. Nicht nur die Fans sind aus dem Häuschen, auch der Eidgenosse meint: „Mir gefällt es einfach, rodeomäßig hinunterzufahren. Ich war im Ziel schon überrascht.“

Fritz Dopfer, der DSV-Teamkollege von Neureuther hat mit Platz vier aber schon einen riesengroßen Rückstand von 1,35 Sekunden auf Hirscher. Auf dem fünften Rang finden wir Alexis Pinturault aus Frankreich, der zwar nur eine Hundertstelsekunde hinter Dopfer liegt, aber seit dem entfesselten zweiten Lauf von Wengen einmal mehr ein heißer Kandidat für das Podest ist.

Sechster ist der Südtiroler Patrick Thaler. Auch wenn der Rückstand von 1,57 Sekunden beachtlich ist, will der Sarner im zweiten Lauf ordentlich Gas geben und auf einen Patzer des Führungsduos hoffen und vielleicht wieder eine gute Endplatzierung erzielen. Auf dem siebten Zwischenrang liegt der kroatische Altmeister Ivica Kostelić (+1,69), der sich vor dem Schweden Mattias Hargin (+1,83) und dem norwegischen Jungspund Henrik Kristoffersen (+1,90) einreihen konnte. Die Top-10 werden vom Enneberger Manfred Mölgg abgerundet; er hat aber schon einen großen Rückstand von mehr als zwei Sekunden.  Der Tiroler Manuel Feller (+2,26), ein Jungspund im Dienst des ÖSV, erreicht den guten elften Platz. Mit einem guten zweiten Lauf kann er sich durchaus in den besten Zehn wiederfinden.

Manuel Feller im ORF Interview: „Von der Sicht her war meine Nummer sicher ein Vorteil, dafür hat die Piste schon nachgelassen. Aber im Vergleich zu den ersten zehn Läufern, die sich teilweise die Brillen abwischen mussten, hatte ich mit der Sicht schon einen Vorteil.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

Die routinierten, rot-weiß-roten Slalomasse Reinfried Herbst und Benjamin Raich liegen etwas außerhalb der besten Zehn und befinden sich auf den Plätzen 13 und 14. Aernis Teamkollege Markus Vogel wird wohl unter die besten 2t kommen. Das gilt auch für den ÖSV-Athleten Wolfgang Hörl. Teamkollege Manfred Pranger, immerhin Kitz-Sieger 2005, hat mit über vier Sekunden Rückstand wohl kaum Chancen auf einen Platz im Finale (zurzeit Rang 30) bzw. ein Olympiaticket. Pranger zeigt sich selbstkritisch und sagt: „So brauche ich nicht über Olympia reden, da muss man über andere Sachen reden. Ich habe alles gegeben, habe voll riskiert. Leider ist es nicht aufgegangen. Was soll ich mit solchen Ergebnissen herumdiskutieren um Olympia. Ich habe schon gehofft, dass es hier in Kitzbühel noch geht. Aber dazu hätte es müssen hart sein. Ich bin scheinbar zu alt, damit ich mich bei diesen Löchern voll runterhaue.“

UPDATE: Julien Lizeroux hat fürwahr eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Im dichten Schneetreiben behält er dennoch den Überblick und kämpft sich mit 3,14 Sekunden Rückstand zurück. Das Minimalziel, die Qualifikation für den zweiten Durchgang, ist geschafft. Platz 19 mit Startnummer 40, eine gute Leistung für den Franzosen, der sich langsam, aber sicher wieder zurückkämpft.

UPDATE: Der Finne Santeri Paloniemi hat allen Grund zur Freude. Mit einer sehr guten Fahrt, vor allem im Zielhang, erreicht er mit der hohen Nummer 49 den 18. Rang und kickt den Gschnitztaler Manfred Pranger aus den Top-30. Das Finale ist für den ÖSV-Starter mit Rang 38 entfernter denn je, das Olympiaticket wohl auch.

Olympiasieger Giuliano Razzoli aus Italien schied genauso aus wie der Arlberger Mario Matt. Letzterer sagt zu seinem Ausfall: „Es ist mir selber ein Rätsel. Das ist eine Stelle, wo man normal nicht ausfallen kann. Die Piste hat nach den ersten beiden schon extra nachgelassen. Ich bin da komisch hängengeblieben. Es ist bitter, weil ich weiß, dass ich jederzeit ganz vorne mitfahren kann und auch gewinnen kann. Heute hat bis zum Ausfall ja alles gepasst.“

Soweit der Stand nach 35 Läufern. Das offizielle Endergebnis nach dem ersten Lauf wird sofort nachgereicht.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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