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Im Nachtslalom von Flachau strahlt Frida Hansdotter am hellsten

Frida Hansdotter gewinnt Nachtslalom von Flachau

Frida Hansdotter gewinnt Nachtslalom von Flachau

Flachau – Heute wurde in Flachau, der Heimatgemeinde der österreichischen Skilegende Hermann Maier, ein Flutlicht-Torlauf der Damen ausgetragen. Dabei handelte es sich um den letzten Slalom vor der Ski-WM in Vail/Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado. Grund zur Freude hatte die Schwedin Frida Hansdotter, die in einer Zeit von 1.49,59 Minuten gewann. Völlig erleichtert meinte die Athletin aus dem Drei-Kronen-Team im ORF-Interview: „Ich liebe es hier. Es ist so eine tolle Atmosphäre. Ich bin am Start gestanden, habe hinuntergeschaut und wollte nur fahren. Der zweite Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich war so oft Zweite und es ist wirklich schön, Erste zu sein.“

Zweite wurde die Slowenin Tina Maze (+0,61), die im Hundertstelsekundenkrimi vor Mikaela Shiffrin (3.; +0,63) aus den USA, der Eidgenossin Wendy Holdener (4.; +0,67) und der Slowakin Veronika Velez-Zuzulová (5.; +0,71) abschwang.

Die im Gesamtweltcup führende Tina Maze sagte im ORF-Interview: „Ich hatte endlich mal mehr Kraft für den Slalom, weil wir keine Rennen in Bad Kleinkirchheim hatten. Ich hatte mehr Zeit, mich auf den Slalom vorzubereiten. Es ist wichtig, dass ich ruhig bleibe – manchmal bin zu nervös. Der zweite Platz macht mich sehr glücklich – es war ein Super-Rennen. Nachtrennen ist für mich immer schwierig – ich bin mehr ein Morgen-Typ.“

US-Jungspund Mikaela Shiffrin sagte im TV-Gespräch: „Es war ein hartes Rennen, aber ein gutes Rennen. Ich gratuliere Frida und Tina. Ich hatte einen guten zweiten Lauf. Die Pistenbedingungen waren schon schwierig, speziell im ersten Lauf. Auf weicher Piste bekomme ich den Druck nicht so auf die Skier. Mit meinem ersten Lauf war ich nicht so zufrieden, daher bin ich im zweiten so gefahren.“

Velez-Zuzulová, die Athletin aus Preßburg lag nach dem ersten Lauf nur auf Rang zwölf, konnte sich jedoch durch die Bestzeit im Finaldurchgang um gleich sieben Ränge verbessern. Die Norwegerin Nina Løseth (+0,91) belegte den sechsten Endrang. Siebte wurde die Außerfernerin Nicole Hosp (+1,66). Die Tirolerin meinte im ORF-Interview: „Es war nicht einfach zu fahren! Ich weiß, dass ich schnell fahren kann, dass ich weiter vorne mitfahren kann. ich bin schon zufrieden. Sicherlich wollte ich aufs Podest, speziell beim Heimslalom – aber es ist kein Wunschkonzert. Aber beim nächsten Slalom ist es wichtiger.“

Zweitbeste Österreicherin wurde Kathrin Zettel (+1,71) auf Position acht. Auf ihre Fahrt angesprochen, sagte sie: „Ich hab mir sehr viel angeschaut vom 2. Lauf. Ich habe gesehen, es gibt viele Probleme. Ich wollte es besonders gut machen, aber es war nicht mein Lauf.“

Sarká Strachová (+1,77) verpatzte als Halbzeit-Dritte den zweiten Durchgang und belegte am Ende nur den neunten Platz. Die Top-10 wurden von der Schwedin Charlotta Säfvenberg (+1,83), die im Finale zehn Plätze gutmachte, abgerundet. Hinter der Athletin aus dem hohen Norden Europas landete Hausherrin Michaela Kirchgasser (+1,98). Bernadette Schild, eine weitere ÖSV-Dame, wählte den umgekehrten Weg von Säfvenberg und rutschte um zehn Plätze nach hinten. Ihr Rückstand von mehr als drei Sekunden auf die triumphierende Frida Hansdotter war schon beachtlich groß. 22. und letzte wurde DSV-Athletin Babsi Wirth (+3,80).

Bernadette Schild sagte im ORF-Interview: „Ich bin nicht wirklich reingekommen. Es war oben gleich ein Fehler. Es geht mal, mal geht es nicht. Es ist halt so. Ich weiß, mir fehlt das letzte Selbstvertrauen. Das sind einfach Sekunden, die man da liegen lässt. Ich hätte gehofft, dass es mit dem ersten Lauf kommt. Der war gut, darauf kann ich aufbauen.“

Pech hatte die Zillertalerin Alexandra Daum. Sie konnte als 30. des ersten Durchgangs ihre gute  Startnummer im zweiten Lauf nicht nutzen und schied nach der ersten Zwischenzeit aus. Die beiden DSV-Damen Maren Wiesler und Tina Geiger schieden ebenso aus. Besonders Wiesler konnte mit der hohen Nummer 42 teilweise überzeugen und landete nach dem ersten Lauf auf Position 17. Auch die junge Schweizerin Michelle Gisin kam nicht ins Ziel. Das gleiche Schicksal ereilte Carmen Thalmann. Die Kärntnerin fuhr nach dem ersten Durchgang auf Platz zehn. Die beiden Südtirolerinnen Manuela Mölgg und Sarah Pardeller hatten mit dem Einzug in das Finale der besten 30 nichts zu tun und konnten sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Neue Aufschlüsse, was das WM-Aufgebot aus österreichischer Sicht betrifft, brachte dieses Rennen nicht. Hosp, Kirchgasser und Zettel sind ja schon fix dabei. Thalmann schied aus und Schild belegte nur den 19. Platz. Wenn man die Resultate genauer unter die Lupe nimmt, müsste es für die Kärntnerin reichen, die mit dem guten siebten Platz in Åre die besseren Karten hat. Der nächste Weltcupslalom findet am 22. Februar im slowenischen Kranjska Gora ausgetragen. In der Zwischenzeit trainieren die Torläuferinnen auf den Saisonhöhepunkt hin. Und dieser findet im Rahmen der 43. Ski-Welttitelkämpfe, wie oben berichtet, im kommenden Februar in den USA statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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