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Interessante Zahlenspiele vor dem Saisonauftakt in Sölden

© Ch. Einecke (CEPIX) / Auf dem Weltcuphang in Sölden wurde am Freitag kräftig trainiert.

© Ch. Einecke (CEPIX) / In Sölden wurde am Freitag kräftig trainiert.

Sölden – Am bevorstehenden Wochenende beginnt die neue Skisaison. Ausgetragen werden zwei Riesenslaloms. Die Ski-Elite hat sich am Rettenbachferner versammelt und möchte möglichst positiv in den neuen Winter starten. Wir von skiweltcup.tv haben ein kleines Zahlenspiel veranstaltet und möchten unsere Leserschaft mit ein paar interessanten Fakten über den neuen Ski-Winter informieren.

0: Erstmals seit der Saison 2011/12 gibt es weder eine WM noch Olympische Winterspiele als Saisonhöhepunkt. Die Skirennläuferinnen und -läufer können demnach befreit auffahren und sich keinem Qualifikationsdruck aussetzten.

1: Fritz Dopfer war im letzten Winter knapp dran. Dennoch hat der DSV-Techniker noch kein Weltcuprennen gewonnen. In der neuen Saison sollte es, sofern die Stars um Teamkollege und Felix Neureuther und Marcel Hirscher aus Österreich ermöglichen, endlich klappen.

2: Zu Beginn der Saison 2014/15 standen mit der Salzburgerin Anna Fenninger und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin zwei Damen beim Riesentorlauf in Sölden auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Da sich das ÖSV-Zugpferd leider schwer verletzte und die ganze Saison auslassen muss, wird die Salzburgerin ihren „Erfolg“ aus dem Vorjahr nicht wiederholen können.

3: Eva-Maria Brem aus Tirol legte mit dem dritten Rang im Vorjahr den Grundstein für eine herausragende Saison im Riesentorlauf-Weltcup. Auch wenn sie bei der WM unglücklich ausschied, ist sie eine der großen Favoritinnen auf die kleine Kristallkugel und das rote Trikot der Siegerin der Disziplinenwertung.

4: Bei der Abfahrt von Bormio im Jahre 2012 lagen die ersten vier nur zwei Hundertstelsekunden auseinander. Das war ein sehr spannendes Rennen. Solche spannende und emotionsgeladene Entscheidungen sind die beste Werbung für den Skirennsport und können demzufolge ruhig öfters passieren.

5: Fünf große Kristallkugeln in Folge hat noch kein Skirennläufer geschafft. Sollte dem 26-jährige Salzburger Marcel Hirscher dieses Husarenstück gelingen, dann würde er in punkto Gesamtsiege mit dem Luxemburger Marc Giradelli gleichziehen. Doch Vorsicht: Dieser erreichte diese Leistung nicht am Stück.

6: Marlies Schild, Nicole Hosp, Alexandra Daum, Regina Sterz, Kathrin Zettel und Andrea Fischbacher haben in den letzten beiden Jahren ihre Karriere beendet. Damit fehlt dem ÖSV-Damenteam ein starkes Sextett, das in der jüngeren Skigeschichte viele Erfolge beschert und demzufolge noch mehr Freude gebracht hat. Der Ausfall von Anna Fenninger in diesem Winter ist dazu schwerwiegend genug.

9: Am 21. Dezember 2015 jährt sich zum 17. Mal der ÖSV-Neunfach-Sieg der Herren beim Super-G am Innsbrucker Hausberg, dem Patscherkofel. Damals fuhr die rot-weiß-rote Phalanx die Konkurrenz in Grund und Boden und feierte einen vorher und nachher nie mehr erreichten Riesenerfolg. Dieser wird wohl für immer im Rekordbuch des Skisports eingetragen bleiben.

15: 15 kleine und vier große Kristallkugeln stehen im Trophäenschrank der US-Amerikanerin Lindsey Vonn. Es ist anzunehmen, dass die seit Kurzem 31-Jährige noch mehr Kugeln erobern möchte und demzufolge schon einmal geplant hat, den Schrank vergrößern zu lassen. Und 15 Weltcupsiege hat ihre Teamkollegin Mikaela Shiffrin eingefahren. Wer beide kennt, weiß, dass das US-Duo noch viel mehr möchte.

17: Sabrina Simader, eine austo-kenianische Skirennläuferin, ist erst 17 Jahre alt. Noch nie ist eine dunkelhäutige Athletin bei einem Weltcupskirennen an den Start gegangen. Vielleicht ist es schon in Sölden der Fall. Jedenfalls will der sympathische Teenie, der in Haus im Ennstal zuhause ist, mehr als nur ein Farbentupfer sein und bei der Ski-WM in St. Moritz 2017 den kenianischen Löwen aus sich herausholen und der Konkurrenz die Krallen zeigen.

20: Eigentlich könnte die 20-jährige Mikaela Shiffrin ihre Karriere beenden. Sie hat mit drei kleinen Slalomkugeln, WM- und Olympiagold alles erreicht, was man erreichen kann. Doch auch im Riesentorlauf und im Super-G will die US-Amerikanerin zuschlagen, sodass der frischgebackene „Twen“ noch lange nicht seinen Erfolgshunger gestillt hat.

22: Vor 22 Jahren wurde in Sölden das erste Mal ein Weltcuprennen ausgetragen. Damals gewann die Vorarlbergerin Anita Wachter. Mittlerweile gehört der Ort im Nordtiroler Ötztal zum Fixpunkt des alpinen Skirennsports und ist nicht mehr von der Landkarte desselbigen wegzudenken.

31: 31 Siege hat Marcel Hirscher in seiner imposanten Karriere eingefahren, und das nur in zwei Disziplinen. Wenn er weiter so fährt, kann er sich vom derzeitigen achten Rang in der Bestenliste bald zu Pirmin Zurbriggen aufschließen. Der eidgenössische Allrounder hat 40 Siege erzielt. Die 86 Erfolge des Schweden Ingemar Stenmark werden wohl unerreichbar bleiben.

34: Lizz Görgl ist 34 Jahre alt. Die ewig junge Steirerin ist dank ihres Erfolges bei einem Rennen unmittelbar vor der Weihnachtspause 2014 die älteste Siegerin eines Weltcuprennens. Es ist durchaus möglich, dass die Österreicherin das Rekordalter einer Siegerin um ein weiteres Jahr nach oben schraubt. Die Motivation und die guten Trainingsleistungen stimmen positiv.

37: 37 Weltcuporte gibt es in diesem Winter. Ein paar Destinationen sind neu. Dazu zählen La Thuile in Italien, Naeba in Japan und Jeongseon in Südkorea. Bei den beiden erstgenannten Orten fahren die Damen, bei dem zweitgenannten Ort die Herren.

38: Seit wenigen Tagen ist der US-Amerikaner Bode Miller 38 Jahre alt. Doch da er in Sölden nicht an den Start geht, kann man vielleicht davon ausgehen, dass der große Meister vergangener Jahre definitiv seine lange und erfolgreiche Laufbahn beenden wird. Er war ein Typ mit Ecken und Kanten und wird auf jeden Fall dem Skirennsport fehlen.

69: Lindsey Vonn möchte in diesem Jahr ihren 69. Sieg im Weltcup holen. Und es ist nicht auszuschließen, dass sie eifrige und ehrgeizige Speedkugeln-Gewinnerin am Ende des Winters eine sieben vor der Anzahl ihrer Triumphe auf ihrer Habenseite verbuchen wird.

88: In fünf Monaten werden 88 Rennen ausgetragen. Zwischen dem Saisonbeginn im Ötztal und dem Saisonfinale in St. Moritz geben die Damen und Herren alles, um am Ende eines kräftezehrenden und langen Ski-Winters im eidgenössischen Nobelort noch einmal alles aus sich herausholen werden.

162: Fast 162 km/h, genauer gesagt 161,9 km/h war der Franzose Johan Clarey bei seinem Einsatz beim Klassiker auf dem Lauberhorn im Wengen. Genutzt hat ihm die höchste, bisher gemessene Momentangeschwindigkeit nichts, den Sieg in der Schweiz holte sich jemand anders. Und das war der Südtiroler Christof Innerhofer.

510: Die Gemeinde Sölden ist mit 510 km² die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs. Dass man im Rahmen von majestätisch erhabenen Dreitausendern auch Skifahren kann, ist nicht nur bei den Saisonstarts am Rettenbachferner sichtbar.

2414: So viele Punkte holte die Slowenin Tina Maze in ihrer Traumsaison 2012/13. Da muss es vom ersten Rennen bis zum letzten wie am Schnürchen klappen. Außerdem darf man keine Schwächeperiode zeigen, und es ist wohl anzunehmen, dass dieser Rekord in diesem Winter nicht gebrochen wird, selbst wenn Maze eine einjährige Auszeit genommen hat.

9.000.000: Nahezu neun (!) Millionen Euro werden insgesamt bei den Entscheidungen im Skiweltcup an Frauen und Männer ausgeschüttet. Das ist eine stattliche Summe. Natürlich sind die Skirennläufer zu Tennisprofis, Fußballern und Formel-1-Piloten arme Schlucker, aber trotzdem kann man, wenn man erfolgreich ist, durchaus davon leben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.ruhrnachrichten.de, eigene Ergänzungen

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