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Isolde Kostner wird 40, wir gratulieren!

© Gerwig Löffelholz / Isolde Kostner (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Isolde Kostner (ITA)

St. Ulrich in Gröden – Am heutigen 20. März feiert die bisher erfolgreichste Sportlerin aus dem Südtiroler Grödnertal ihren 40. Geburtstag. Die Skirennläuferin Isolde Kostner war eine der besten Athletinnen in der Abfahrt und im Super-G, errang drei olympische Medaillen, wurde zweimal Weltmeisterin und gewann zweimal die kleine Kristallkugel in der Abfahrtswertung. In der Summe stand sie bei 15 Weltcuprennen auf dem obersten Treppchen und errang 51 Podestplätze. Ihr erster Sieg bei einem Weltcuprennen stand unter keinem guten Stern. Doch der Reihe nach.

Bereits im Alter von 16 Jahren wurde Isolde Kostner in den azurblauen C-Kader aufgenommen. Sie begann zur gleichen Zeit, FIS-Rennen zu bestreiten. Bei der Junioren-WM 1993 im italienischen Monte Campione erfreute sich die Grödnerin über die Goldmedaille im Super-G. Mit dem elften Rang bei der Abfahrt im französischen Tignes ließ sie gleich bei ihrem Weltcupdebüt im Konzert der Großen aufhorchen. Das war am 4. Dezember 1993.

Ende Januar 1994 gastierten die besten Abfahrerinnen der Welt in Garmisch-Partenkirchen. Dabei feierte Kostner ihren ersten Weltcupsieg. Überschattet wurde der Erfolg vom Sturz der zweifachen Weltmeisterin Ulli Maier aus Österreich, die diesen nicht überlebte.

Die Olympischen Winterspiele in Lillehammer verliefen für die junge Grödnerin mehr als erfolgreich. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G erzielte Kostner die Bronzemedaille. Den Abfahrtsweltcup beendete die damals fast 20-Jährige auf Rang vier. Im Folgejahr kletterte sie dreimal aufs Podest, und auch wenn es nicht für einen Sieg reichte, erreichte sie am Ende des Ski-Winters 1994/95 den fünften Platz in der Abfahrts-Disziplinenwertung.

1996 war ein erfolgreiches Jahr für Kostner. So siegte sie bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo und holte sich bei der Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada, die um ein Jahr verschoben wurde, die Goldmedaille im Super-G. Ihre gute Form bestätigte sie mit zwei sechsten Plätzen, die sie in der Abfahrt und im Riesenslalom erzielen konnte. Bei der Heim-WM 1997 in Sestriere verteidigte sie den Super-G-Titel und schrammte in der Abfahrt um eineinhalb Zehntelsekunden an einem weiteren Edelmetall vorbei. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 im japanischen Nagano war die Südtirolerin, nicht nur wegen dem Erfolg in Cortina d’Ampezzo, eine der Favoritinnen. Doch sie konnte mit einem elften Platz in der Abfahrt die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Neben den Speeddisziplinen versuchte Kostner durch ein Riesentorlauftraining ihre Schwächen auf anspruchsvollen und selektiven Strecken auszugleichen. Dadurch erhoffte sie sich einige Möglichkeiten auf den Sieg im Gesamtweltcup. Jedoch konnte sie in der Saison 1998/99 keinen Sieg und keine Medaille bei der WM in Vail erringen. Im Folgewinter kam es zu einigen Auseinandersetzungen mit dem Verband. Die Grödnerin setzte ihre Forderung nach einem privaten Trainer durch und erzielte danach vier Siege.

Bei der Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg hätte die Südtirolerin Geschichte schreiben können. Doch am Ende fehlten Kostner gerade einmal sechs Hundertstelsekunden auf das dritte WM-Gold im Super-G. Dieses holte die unvergessene Französin Regine Cavagnoud, die wenige Monate nach ihrem Erfolg an den Folgen eines schweren Trainingsunfalls verstarb. Im Ski-Winter 2000/01 erzielte Kostner drei Siege und konnte in der gleichen Saison, aber auch in der nächsten die Disziplinenwertung in der Abfahrt für sich entscheiden.

Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City durfte die Grödnerin die italienische Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen. Bei der Abfahrt gewann sie die Silbermedaille. Ende 2002 stürzte sie beim Training in Lake Louise und zog sich dabei eine Verletzung an der Schulter zu. Mehrere Wochen musste sie pausieren. An die früheren Leistungen konnte sie nicht mehr anknüpfen. Lediglich der Erfolg 2004, fast auf den Tag genau ein Jahrzehnt nach dem Sieg in Garmisch-Partenkirchen, bei der Abfahrt in Haus im Ennstal stach hervor. Im Olympiajahr 2006 trat Isolde Kostner vom aktiven Leistungssport zurück. Im Juli des gleichen Jahres erblickte ihr Sohn das Licht der Welt. Außerdem ehelichte sie ihren Lebensgefährten Werner Perathoner, der nur namensgleich mit dem bekannten Grödner Skirennläufer ist und mit dem sie ein Hotel führt.

Abgerundet wird ihre lange und erfolgreiche Karriere mit zwölf Italienmeistertiteln. Neben einem Erfolg im Riesentorlauf und deren vier in der Abfahrt siegte sie sieben Mal im Super-G. Dort war sie von 1995 bis 2000 das Maß aller Dinge und ohne Gegnerinnen.

Wir von skiweltcup.tv wünschen Isolde Kostner alles Gute zum Geburtstag und hoffen, dass sie sich über diese kleine Wertschätzung freut und bedanken uns bei ihr für die schönen und emotionalen Momente, die sie dem Skirennsport gegeben hat, auch wenn ihr Stern zu einem denkbar unglücklichen Moment zu leuchten begann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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