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Jansrud holt sich bei Sieg im Super-G von Kvitfjell die kleine Kugel

Jansrud holt sich bei Sieg im Super-G von Kvitfjell die kleine Kugel

Jansrud holt sich bei Sieg im Super-G von Kvitfjell die kleine Kugel

Kvitfjell – Heute wurde im norwegischen Kvitfjell der zweite Speed-Bewerb der Herren, ein Super-G, ausgetragen. Dabei siegte der Norweger Kjetil Jansrud. In einer Zeit von 1.37,44 Minuten feierte der 29-jährige Wikinger seinen    achten Sieg bei einem Weltcuprennen, den fünften in dieser Disziplin. Zudem sicherte sich Jansrud mit diesem Erfolg vorzeitig die kleine Kristallkugel in der Super-G-Wertung, seine erste überhaupt.

Jansrud war sichtlich erleichtert und resümierte seine Fahrt und den Gewinn seiner ersten Kristallkugel wie folgt: „Es bedeutet mir viel. Im Heimrennen zu gewinnen und die Kugel zu fixieren, ist einfach schön. Ich hatte auch Probleme – ich habe von den Trainern gehört, dass es sehr weich ist und viele Läufer Fehler machen. Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist. Im Gesamtweltcup wird es sehr schwierig. Wenn Marcel so weiterfährt, dann ist es für mich nicht mehr möglich. In Kranjska Gora probiere ich alles. Wer sich von uns beiden durchsetzt, der verdient es auch.“

Zweiter wurde der junge Österreicher Vincent Kriechmayr (+0,24), der seine niedrige Startnummer gut ausnützen konnte. Zufrieden zeigte sich der 1991 geborene Läufer im Interview mit dem ORF: „Ich bin sehr stolz auf mich – es taugt mir unglaublich. Das ist eine Riesen-Erleichterung – das wollte ich in dieser Saison unbedingt noch schaffen. Ich war in letzter Zeit schon in sehr guter Form. Gestern habe ich leider unten viel Zeit verloren – sonst wäre es sich vielleicht schon ausgegangen. Aber Gott sei Dank hat es heute geklappt.“

Offizieller FIS Endstand – Super G der Herren in Kvitfjell

Der Kanadier Dustin Cook (+0,33) belegte den sehr guten dritten Platz. Vierter wurde der Südtiroler Dominik Paris (+0,48). Hinter dem Ultner klassierte sich der US-Amerikaner Andrew Weibrecht auf Position fünf. Er war lediglich um eine Hundertstelsekunde langsamer als Paris. Romed Baumann (+0,53), in der Biathlonhochburg Hochfilzen beheimatet, katapultierte sich mit der Startnummer 29 auf Position sechs. Bei der vorletzten Zwischenzeit lag er nur eine Hundertstelsekunde hinter Jansrud. Doch beim Zielschuss kam er etwas von der Ideallinie ab und hatte etwas Windpech auf seiner Seite.

Romed Baumann: „Am Anfang freust du dich, dass du Sechster bist. Aber dann hörst du: Ma, du Koffer bist bei der letzten Zwischenzeit nur eine Hundertstel hinten gewesen. Aber unten raus ist der Wind aufgekommen, den habe ich gespürt. Und da unten zählt jeder km/h.“

Der Schweizer Patrick Küng (+0,64) fuhr wie gestern in der Abfahrt in die Top-7 und war der beste seines Landes. Den achten Rang teilten sich Küngs Teamkollege Carlo Janka und der Österreicher Max Franz (+ je 0,86). Zehnter – in seinem 400. Weltcuprennen – wurde der eidgenössische Routinier Didier Défago (+0,89).  Eine weitere Talentprobe lieferte Swiss-Ski-Athlet Mauro Caviezel (+1,15), der Zwölfter wurde. Sein Teamkollege Beat Feuz (+1,52) reihte sich unmittelbar vor dem Österreicher Joachim Puchner auf Position 15 ein, der gerade einmal zwei Hundertstelsekunden langsamer als der „Kugelblitz“ war.

Viele prominente Läufer sahen nicht das Ziel. Stellvertretend dafür können der Südtiroler Werner Heel und das ÖSV-Quartett Otmar Striedinger, Hannes Reichelt, Matthias Mayer und Georg Streitberger genannt werden.

ÖSV-Mann Striedinger sagte im TV-Gespräch: „Es war ein Fahrfehler von mir. Es ist von oben weg komplett weich, das liegt mir nicht so. Ich habe dann verkantet und bin im Netz gelandet. Zum Glück ist nichts Gröberes passiert.“

Teamkollege Reichelt, der gestern noch die Abfahrt für sich entscheiden konnte, meinte im ORF-Interview: „Auf dem Schnee wird jeder kleine Fehler bestraft. Es war ein kleiner Innenskifehler – so bin ich schon lange nicht mehr ausgefallen. Das Tor davor war ein bisschen knapp – danach habe ich nicht gleich den Außenski gehabt. Auf solchen Verhältnissen ist der Außenski der Chef – mehr als sonst. Der Ausfall ärgert mich brutal – im Super-G fuchst es mich derzeit ein bisserl.“

Der Kärntner Matthias Mayer war nicht gerade glücklich. So sagte er im TV-Gespräch: „Gestern hat es nicht funktioniert bei mir – heute der Ausfall. Es ist natürlich schade. Aber die letzten Wochen hat es sehr gut funktioniert und ich hoffe, dass ich die Saison in Méribel noch gut abschließen kann.“

Ein Blick in die Statistik: Seit 2012 kamen die Sieger im Super-G von Kvitfjell immer aus Norwegen. So schlugen einmal Svindal und dreimal Jansrud zu. In der Summe feierte letzterer bisher vier Triumphe auf seiner Hausstrecke. Lediglich der „Herminator“ mit fünf Erfolgen war einen Tick besser. Aber es kann gut sein, dass der heutige Sieger im nächsten Jahr den Rekord von Hermann Maier egalisiert. Nichtsdestotrotz wollen wir Jansrud zum Gewinn der kleinen Kristallkugel von Herzen gratulieren.

Soweit der Stand nach 30 Läufern. Das offizielle Endresultat wird natürlich nachgereicht. Über den Liveticker, der sich in der Navigationsleiste oben befindet, können Sie sich über das weiteren Renngeschehen informieren.

Offizieller FIS Endstand – Super G der Herren in Kvitfjell

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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