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Jansrud und Svindal feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G von Val d’Isère

Jansrud und Svindal feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G von Val d'Isère

Jansrud und Svindal feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G von Val d’Isère

Val d’Isère – Im französischen Val d’Isère eröffneten die Herren die alpine Speedsaison 2016/17 mit einem Super-G. Dabei hatte der Norweger Kjetil Jansrud in einer Zeit von 1.21,66 Minuten die Nase vorn. Im TV-Gespräch meinte der Athlet, der nun bei sieben Super-G-Erfolgen hält: „Letzte Saison war gut, aber nicht ganz so gut wie vorletzte Saison. Wenn man um die Kugel kämpfen will, dann muss man vom ersten Rennen an dabei sein. Es wird sicher schwierig, denn Marcel ist heute gut gefahren – es war ja kein so technischer Super-G, eher schnell. Vor Aksel muss man den Hut ziehen. Es hat im Sommer nicht so gut ausgesehen, da ist er nur frei gefahren. Aber die letzten zwei Wochen in den USA waren stark.“

Zweiter wurde ein weiterer Wikinger, nämlich Aksel Lund Svindal (+0,17). Er zeigte ein mehr als beachtliches Comeback und sagte im ORF-Interview: „Damit war nicht zu rechnen. Es ist ganz etwas Anderes, als im Vorjahr. Da bin ich vor dem ersten Rennen monatelang skigefahren. In diesem Jahr schon ein bisschen, aber erst vor ein paar Wochen. Es ist sehr überraschend für mich. Wenn es so weitergeht, dann wäre es ein Traum. Aber ich denke, mit wenig Training ist es mit der Konstanz schwieriger. Ich hoffe, dass wir wieder so eine starke Saison haben werden, wie letzte Saison.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Val d’Isère 

Auf Position drei fuhr der Südtiroler Dominik Paris (+0,41). Der Ultner beschrieb seine Fahrt wie folgt: „Super-G ist in der Vorbereitung gut gegangen, das Gefühl war gut. Dass ich es so gut ins Rennen bringen, damit habe ich nicht gerechnet. In den Abfahrts-Trainings ist es mir gar nicht so gut gegangen.“

Knapp am Podest der Schweizer Carlo Janka vorbei. Dem Swiss-Ski-Vertreter fehlten nur drei winzige Hundertstelsekunden zum Sprung aufs Treppchen. Der Slowene Boštjan Kline (+0,45) belegte den sehr guten fünften Rang. Gut präsentierte sich der Eidgenosse Beat Feuz (+0,71) auf Position sechs. Der mit der Startnummer 27 ins Rennen gegangene US-Amerikaner Travis Gangong (+0,75) klassierte sich auf dem siebten Platz.

Mit Peter Fill (+0,76) belegte ein weiterer Südtiroler den achten Rang. Bester DSV-Athlet wurde Andreas Sander (+0,91) auf Position neun. ÖSV-Starter Max Franz (+1,13) komplettierte die besten Zehn des heutigen Super-G‘s. Er sagte im TV-Interview: „Das Ergebnis passt für mich ganz gut. Es war nicht mehr einfach zu fahren. Es war unruhig und die Sicht schon schlecht. Ich habe es nicht ganz so hingebracht, wie ich mir das vorgenommen habe. Habe ihn zwei, drei Mal anstellen müssen. Das Ergebnis ist nicht ganz so, wie ich mir das vorgenommen habe – aber es passt ganz gut.“

Franz‘ Landsmann Marcel Hirscher, reihte sich auf Platz 13, den er sich mit dem Kanadier Dustin Cook (+ je 1,22) teilte, ein. Der Salzburger betonte im Gespräch mit dem ORF: „Oben habe ich sicher gut riskiert, da habe ich mich auch sehr wohl gefühlt. In der Wiesn habe ich einige Schwünge sehr gut getroffen. Unten wird es in diesem Schlauch schon sehr schnell – da bin ich schon zufrieden. Der Tag müsste mehr als 24 Stunden habe, damit ich alles trainieren kann – Speed macht mir aber schon Spaß.“

Weltmeister Hannes Reichelt (+1,32) landete beim ersten Super-G des WM-Winters 2016/17 hinter seinem Teamkollegen Patrick Schweiger (+1,28) auf Position 16. Reichelt, der eine Operation hinter sich hatte, betonte im Gespräch mit dem ORF: „Die Platzierung ist okay. Wenn man zurückdenkt, dass die OP erst zehn Wochen her ist und ich nur zwei Wochen trainiert habe, dann geht es in die richtige Richtung. Die anderen wären ja Doddln, wenn ich da gleich vorne mitfahren könnte. Das schwierig für mich war einzuschätzen, wo das Limit ist – ich bin einige Male darüber hinausgeschossen.“

Hinter dem jungen Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+1,57), der im vergangenen Winter die kleine Kristallkugel und die Disziplinenwertung im Super-G für sich entscheiden konnte, klassierten sich mit Matthias Mayer (21.; +1,59) ein weiterer Österreicher. Der Kärntner resümierte seine Fahrt wie folgt: „Ich glaube es war, um wirklich ganz vorne mitzufahren, zu brav. Ich bin zu viel gerutscht. Ich habe mir schon etwas Spiel gelassen, bin nicht voll ans Limit gedacht. Vielleicht war es doch nicht optimal, dass ich Nummer 1 genommen habe – aber es war eine Fahrt, die ich gut runtergebracht habe – darauf kann man aufbauen.“

Die Eidgenossen Ralph Weber (+1,64), Patrick Küng (+1,75) und Mauro Caviezel (+1,97) belegten die Ränge 23, 24 und 27. Für den Deutschen Klaus Brandner (derzeit 30.; +2,08) wird es eng für einen Weltcuppunkt. Nicht ins Ziel kamen der Südtiroler Christof Innerhofer, ÖSV-Starter Romed Baumann, der Deutsche Pepi Ferstl, der Eidgenosse Marc Gisin und der Franzose Alexis Pinturault. Letzterer hatte sogar bis weit nach der zweiten Zwischenzeit den schnellsten Ski unter seinen Füßen.

Das heutige Ergebnis entspricht dem Stand in der Disziplinenwertung; der nächste Super-G der Männer findet am 16. Dezember in Gröden statt. Im Gesamtweltcup hat Marcel Hirscher seine Führung weiter ausbauen können.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Val d’Isère 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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