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Jean-Baptiste Grange führt nach dem 1. Durchgang beim WM Slalom in Garmisch Partenkirchen

Nach dem 1. Durchgang beim WM Slalom der Herren auf dem Gudiberg von Garmisch Partenkirchen führt der Franzose Jean-Baptiste Grange in einer Zeit von 51.30 Sekunden vor dem Südtiroler Manfred Mölgg (+ 0.22) und dem Schweden Andre Myhrer (+ 0.57). 

Manfred Mölgg: „Die Startnummer 1 war schon sehr gut. Aber jetzt heißt es sich auf den 2. Durchgang zu konzentrieren. Abergläubisch bin ich nicht, aber wegen mir darf sich die Serie fortsetzen dass die Läufer mit Startnummer 1 Weltmeister werden. Auf dem Hang muss man präzise fahren und nicht zu viel hinhalten – das wird auch im 2. Lauf das Geheimnis sein.“ 

Mitfavorit Ivica Kostelic (+ 1.02) aus Kroatien reihte sich zwischen den beiden Schweden Mattias Hargin (+ 0.97) und Jens Byggmark (+ 1.09) auf dem 4. Rang ein. 

Als bester Österreicher klassierte sich Titelverteidiger Manfred Pranger (+ 1.11) vor Axel Beck (+ 1.29), einem weiteren Läufer aus dem starken Team der Schweden, auf dem 7. Platz. 

Manfred Pranger: „Oben habe ich den Fehler im steilsten Stück gemacht, da ist es nicht so tragisch. Dann wollte ich alles riskieren, bin aber zu grade geworden und war immer wieder ein bisschen weiter draußen. Daher der Rückstand.“ 

Der Salzburger Reinfried Herbst der bei seiner Fahrt einen Fehler im oberen Steilhang einbaute geht mit einem Zeitrückstand von 1.35 Sekunden, hinter den überraschend starken Japaner Naoki Yuasa (+ 1.30), vom 10. Zwischenrang aus in den Finallauf. 

Reinfried Herbst: „Die ersten Tore hat es schon gepasst. Beim ersten Übergang wird aber das Tempo niedriger, da hab ich zu würgen angefangen und mich irrsinnig schwer getan. Unten raus habe ich mich steigern können. Im 2. Durchgang wird sich noch viel tun – darauf hoffe ich, weil hier geht es nur um eine Medaille.“   

Felix Neureuther ging bei seiner Heim WM mit dem Druck des Vorjahressieger und Lokalmatadors ins Rennen, musst aber bereits mit einer schlechter werdenden Piste kämpfen und reihte sich mit einem Rückstand von 2.35 Sekunden, direkt hinter seinem Teamkollegen Fritz Dopfer, auf einem für ihn enttäuschenden 22. Rang ein. 

Felix Neureuther: „Die Enttäuschung ist extrem groß. Das Gefühl war nicht so schlecht wie es die Zeit aussagt. Ich muss jetzt erst einmal schauen wo ich die Zeit liegengelassen habe. Im Finale werde ich noch einmal alles mobilisieren und auch riskieren. Aber es ist schon bitter.“ 

Die Schweizer Medaillenhoffnung Silvan Zurbriggen fädelte im unteren Teil des Steilhangs ein und schied aus. 

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