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Jetzt schlägt’s 11! Shiffrin gewinnt Torlauf in Sestriere!

Jetzt schlägt's 11! Shiffrin gewinnt Torlauf in Sestriere!

Jetzt schlägt’s 11! Shiffrin gewinnt Torlauf in Sestriere!

Sestriere – Die Torläuferinnen bestritten am heutigen Sonntag im WM-Ort von 1997, genauer gesagt in Sestriere, das dritte Saisonrennen. Dabei gewann die US-Dame Mikaela Shiffrin in einer Zeit von 1.37,80 Minuten ihren elften Slalom (saisonübergreifend) in Folge. Die Unbesiegbare meinte in einer ersten Stellungnahme: „Das war das Gefühl, das ich gesucht habe. Zwischen den Läufen bin ich etwas frei gefahren, um dieses Gefühl zu suchen. Im zweiten Lauf habe ich mich für einen anderen Ski entschieden. Aber es wäre auch der Ski vom ersten Lauf gut gewesen, wenn ich besser gefahren wäre. Manchmal muss man sich selbst einreden, dass man nicht müde ist und einfach den Job erledigen muss. Ob ich in Val d’Isère starte? Vermutlich nicht. Ich muss trainieren und brauche eine Pause.“

Auf Platz zwei landete die Slowakin Veronika Velez Zuzulová (+1,09). Sie sagte zur Fahrt von Shiffrin: „Mikaela ist sehr stark. Aber ich kämpfe weiter, um sie irgendwann abfangen zu können.“

Dritte wurde die Eidgenossin Wendy Holdener (+1,21). Sie sprach nach ihrem Rennen wie folgt: „Im zweiten Lauf habe ich gekämpft. Ich habe mich nicht wohl gefühlt, hatte am Start Bauchschmerzen. Darauf bin ich schon stolz. Es geht sicher einiges mehr als heute – aber Training und Rennen ist halt ein Unterschied. Ich probiere, immer besser zu werden und hoffe, bald bei Mikaela zu sein.“

Frida Hansdotter aus Schweden schwang als Vierte ab und verpasste um gerade einmal 0,08 Sekunden den Sprung auf das Treppchen. Nina Løseth (+1,73) zeigte abermals eine gute Vorstellung und wurde Fünfte. Hinter der Norwegerin klassierte sich Holdeners Landsfrau Michelle Gisin (+1,83) auf Position sechs.

Siebte wurde die Slowakin Petra Vlhová (+1,98). Hinter ihr rundeten die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+2,26), die Tschechin Šárka Strachová (+2,36) und die Österreicherin Bernadette Schild (+2,75) die Top-10 ab. Die Schwester von Marlies Schild sagte im ORF-Interview: „Zwei Ergebnisse an einem Wochenende habe ich glaube ich noch nie gehabt. Es waren heute zwei solide Läufe. Es ist aber noch nicht so, dass ich komplett loslassen kann. Ich bin einfach noch nicht so mutig, dass ich mich komplett auf mein Können verlassen kann. Im Training habe ich teilweise schon ein richtig gutes Gefühl. Ich denke, dass ich die richtige Abstimmung habe.“

Die Swiss-Ski-Vertreterin Mélanie Meillard schrammte um gerade einmal drei Hundertstelsekunden an einem Platz unter den besten Zehn des heutigen Slaloms vorbei. Die ÖSV-Ladys Katharina Truppe und Katharina Gallhuber landeten mit einem Rückstand von 3,58 bzw. 3,88 Sekunden auf Shiffrin auf den Rängen 16 und 17.

Truppe analysierte ihre Fahrt folgendermaßen: „Im zweiten Lauf ist es nicht mehr so leicht von der Hand gegangen. Ich bin aber schon zufrieden. Damit kann man arbeiten. Ich habe Selbstvertrauen getankt – ich kann ja doch noch Ski fahren.“

Gallhuber meinte im TV-Interview: „Mit dem Ergebnis bin ich superhappy, vor allem, weil die ersten Rennen nicht nach Wunsch gelaufen sind. Ich bin zwei Europacup-Rennen gefahren, die haben Selbstvertrauen gegeben. Dadurch habe ich mir mehr Gas geben getraut. Wir pushen uns gegenseitig, ich hoffe, so können wir uns nach vorarbeiten.“

Beste Deutsche wurde Christina Geiger (+4,08) auf Position 18. Sie war um 0,08 Sekunden besser als ihre Mannschaftskollegin Marina Wallner, die 19. wurde. Auf Platz 20 reihte sich die Österreicherin Katharina Huber (+4,36) ein; sie war mit der hohen Nummer 48 ins Rennen gegangen.

In die Punkte kam auch Marlene Schmotz (+4,82) aus Deutschland. Lara Gut, die im ersten Durchgang durchaus zu überzeugen wusste, verpatzte ihren zweiten Lauf und wurde am Ende mit 5,32 Sekunden Rückstand auf die US-amerikanische Slalomqueen 28. und Vorletzte. Als Einzige im Finale sah DSV-Starterin Lena Dürr, die noch vor Kurzem in Killington befreit auffuhr, nicht das Ziel.

Nun geht es für die Slalom-Damen in die Weihnachtsferien. Das nächste Rennen findet am 29. Dezember am Semmering auf österreichischem Boden statt.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Sestriere

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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