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Julia Mancusos Rückkehr in den Weltcup tut allen gut

© Gerwig Löffelholz / Julia Mancuso (USA)

© Gerwig Löffelholz / Julia Mancuso (USA)

Reno – Das lange Warten hat ein Ende. Die US-amerikanische Skirennläuferin Julia Mancuso wird nach einem Jahr Pause wieder ins Weltcupgeschehen eingreifen. Und in der Zwischenzeit hat sie bei einem Film mitgewirkt, wenngleich auch mit einer tragischen Komponente. Doch der Reihe nach.

Die 32-jährige Skirennläuferin hat ihre Hüftprobleme in den Griff bekommen. Sie legte sich unters Messer und ist nach langer Zeit endlich wieder einsatzbereit. Mit Stöckli-Skiern unter den Füßen und einem neuen Servicemann will sie wieder zu alter Form finden und alle mit ihrem Können begeistern.

Julia geht es sehr gut. Sie freute sich sehr, als sie sich in Neuseeland die Skier anschnallte. Natürlich arbeitet sie zu Beginn an ihrer Kraft und Ausdauer. Die Motivation stimmt und die alte Leidenschaft sowie der Glaube an sich selbst ist nie versiegt. Sie kann es kaum erwarten, Rennen zu bestreiten. Mancuso will in Lake Louise bei den Speeddisziplinen die Saison beginnen, zumal sie im Riesentorlauf in der Startliste von Sölden zu weit hinten wäre und die hohen Nummern nachteilig wären. Ziele hat sie auch, und das wäre in Abfahrt und Super-G der Sprung in die erste Startgruppe.

Danach, nach hoffentlich vielen guten Platzierungen, denkt sie an einen Start im Riesenslalom. Mit den hoffentlich in den Speeddisziplinen erreichten Zählern und dem gestärkten Selbstvertrauen würde sie auch den Riesenslalom wieder in Angriff nehmen.

Im letzten Jahr hat sie sich ganz der Rehabilitation verschrieben und beim Film „Shades of Winter“ teilgenommen, deren Erstaufführung im München über die Bühne gehen wird.

„Shades of Winter“ ist der letzte Film der österreichischen Profiskirennläuferin und Produzentin Sandra Lahnsteiner. Sie versteht es geschickt mit den Elementen Erde, Himmel, Berg und Meer zu spielen und diese filmisch in Szene zu setzen. Neben Mancuso sehen wir auch Matilda Rapaport. Die Schwedin kam im Juli in Chile bei Dreharbeiten unter eine Lawine und überlebte dieses Unglück nicht. Sie war gerade einmal nur vier Monate mit dem Slalomspezialisten Mathias Hargin verheiratet. So gesehen kann der Streifen auch als Erinnerung an Rapaport gesehen werden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: raceskimagazine.it

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