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Kajsa Kling im Skiweltcup.TV-Interview: „Nach St. Moritz komme ich immer wieder gerne!“

© HEAD / Kajsa Kling

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Åre – Die schwedische Speedspezialistin Kajsa Kling kam am 25. Dezember 1988 in Åre auf die Welt. Im heutigen skiweltcup.tv-Interview spricht die ehrgeizige und sympathische Skirennläuferin aus dem Drei-Kronen-Team über St. Moritz, ihre Stärken und Schwächen, die sommerlichen Trainingseinheiten und vieles mehr.

Dabei erfuhren wir, dass sie immer gerne nach St. Moritz fährt und dementsprechend motiviert ist, was das Großereignis in der Saison 2016/17 betrifft. Doch lesen Sie selbst!

skiweltcup.tv: „Kajsa, du bist eine sehr schnelle Skirennläuferin. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass du in den Speeddisziplinen Abfahrt und Super-G an den Start gehst. Deinen bisher einzigen Weltcup-Podestplatz hast Du in St. Moritz eingefahren. Ist es auf diese Weise mehr als nur ein gutes Omen, dass im nächsten Jahr am gleichen Ort die Ski-WM stattfindet?“

Kajsa Kling: „St. Moritz ist immer schon eine Lieblingsdestination von mir im Weltcupzirkus. Dort liebe ich die Atmosphäre. Ich war zur Genüge dort und kenne den Berg ganz gut. Ich genieße es, in St. Moritz zu fahren, und ich bin zuversichtlich, was die WM betrifft. Ich habe hier meine Podestplatzierung und viele andere gute Resultate erzielt. Ferner ist es ein Ziel von mir, im Ski-Winter 2016/17 öfters unter die besten Drei des Klassements zu fahren.“

skiweltcup.tv: „Du hast im Sommer eisern im Hinblick auf die neue Saison trainiert. Warum ist es wichtig, bei den Trainingseinheiten den Schwerpunkt auf die Entwicklung eines optimalen Wettkampfverhaltens, das heißt das Ausschöpfen des Leistungspotenzials bei Höhepunkten und Vermeidung von Leistungseinbrüchen zu legen?“

Kajsa Kling: „Im Sommer bestimmst du das Tempo, das für die Saison gesetzt wird. Das ist die Basis für die Ergebnisse, die man später im Winter erzielt.“

skiweltcup.tv: „Kajsa Kling in der Selbstkritik: Können wir deine Stärken und Schwächen in Erfahrung bringen? Und welche Schwächen möchtest du am liebsten schon im nächsten Ski-Winter zu deinen Stärken machen?“

Kajsa Kling: „Eine meiner Stärken ist es, dass ich ein gutes Gefühl auf Skiern habe und ich sauber und glatt fahre. Ich arbeite hart, um einige technische Details im Skisport zu verbessern. Das betrifft eine kluge Position, mehr Aerodynamik im Allgemeinen und eine offensivere Fahrtposition in den steileren Abschnitten des Kurses.“

© HEAD / Kajsa Kling

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skiweltcup.tv: „Was ist für dich das Schöne am Skirennsport? Ist es die körperliche Betätigung in der freien Natur, der faire und sportliche Wettstreit, der spannende Kampf um Positionen und Hundertstelsekunden oder alles zusammen? Bitte begründe deine Aussage!“

Kajsa Kling: „In erster Linie fahre ich Ski wegen der Freude an der Sache, ohne dass ich glaube, dass ich immer Ski fahren würde. Beim Skifahren gibt es immer Dinge zu verbessern, und die Entwicklung ist auch ein großer Teil von dem, was mich antreibt. Wie gut bin ich? Das passiert, wenn ein Teil von mir immer davon überzeugt wird, dass ich nicht mehr aufzuhalten bin und ein anderer wirklich selbstkritisch mich fragt, was ich verbessern muss, um herauszufinden, wie ich besser werden kann.

Ich lerne jeden Tag über mich sowohl als Mensch als auch als Skirennläuferin. Das ist erstaunlich. Der Wettbewerb selbst ist auch ein großer Teil. Ich bin eine wirklich konkurrenzfähige Person, und ich genieße es, zu gewinnen. Zudem liebe ich den Nervenkitzel und das Adrenalin des Wettbewerbs. Und ich mag es, erfolgreich zu sein.“

skiweltcup.tv: „Was rätst du abschließend trainingsfaulen Athletinnen und Athleten, die zwar mit einem Talent ausgestattet sind, jedoch viel dem Zufall überlassen und meinen, dass sich schon alles irgendwie in eine richtige Richtung entwickeln wird? Reicht das Talent aus, um, einmal im Skiweltcup angekommen, dort auf Dauer erfolgreich zu sein?“

Kajsa Kling: „Das Talent kann dich sicher weit bringen, ist aber sicher nicht alles. Harte Arbeit ist die einzige Sache, die dich erfolgreich macht. Wenn du nicht bereit bist, all deine Mühen auf dich zu nehmen, kannst du es auch nicht.“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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