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Kathrin Zettel gewinnt Slalom der Damen in Aspen

Kathrin Zettel gewinnt Slalom der Damen in Aspen

Kathrin Zettel gewinnt Slalom der Damen in Aspen

Zettel holt sich am Namenstag Sieg im Slalom von Aspen

Aspen – Kathrin Zettel feierte beim heutigen Torlauf von Aspen nicht nur ihren Namenstag, sondern auch einen überlegenen Sieg. In einer Gesamtzeit von 1.42:46 gewann die Niederösterreicherin nach einer furiosen Fahrt im Flachen vor Teamkollegin Marlies Schild (+0,67) und der Slowenin Tina Maze (+1,81), welche den gestrigen Riesentorlauf für sich entschieden hatte.

Kathrin Zettel: „Ich bin überwältigt, so glücklich. Ich hab mir nur gedacht: ‚Ma, ich spinn‘. Eine Halbzeitführung war bisher im Slalom kein gutes Omen für mich, aber jetzt habe ich es ins Ziel gebracht.“

Marlies Schild: „Ich bin mit dem 2. Paltz überglücklich da ich auch nicht fehlerfrei war. Die Zetti ist ein wirklich gutes Rennen gefahren. Ich bin wieder mal im Ziel und habe ein Ergebnis angeschrieben. Ich hab es unten nicht ganz durchgezogen und das wirkt sich bei diesem Schnee gleich aus.“

Tina Maze: „Es ist schwierig, an zwei Tagen zwei Mal aufs Podest zu fahren. Gratulation an Kathrin, sie hat wirklich eine starke Leistung gebracht. Ich habe ein Ziel, zweimal innerhalb von zwei Tagen ganz oben zu stehen. Jetzt ist es zweimal ein Podestplatz, das ist auch sehr gut. Der Gesamtweltcup ist ein großes Ziel. Die Saison hat sehr gut begonnen. Bisher war ich in Amerika noch nie am Podium, jetzt gleich zwei Mal. Das freut mich riesig.“

Auf Platz vier landete DSV-Athletin Maria Höfl-Riesch (+1,93), die im Flachen des von ihrem Trainer Christian Schwaiger gesetzten Kurses gut unterwegs war. Fünfte wurde die Siegerin von 2008, in persona die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+2,15). Ein leichter Rutscher im Zielhang kostete ihr eine denkbare Platzierung auf dem Siegerpodest.

Auf Platz sechs (+2,87) kam mit Lena Dürr die zweitbeste Deutsche, die im Steilhang bei einer Welle kurz wegrutschte. Bei der Einfahrt in den Zielhang verlor sie ferner kurz den Stock. Auf den nächsten Platz landete die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die erneut eine Talentprobe abgab und zwei Zehntelsekunden hinter Dürr lag.

Den achten Platz teilten sich die Österreicherin Michaela Kirchgasser, die über eine Welle etwas zu viel riskierte, und die Finnin Tanja Poutiainen (beide + 3,12), welche im zweiten Durchgang im Starthang mit Problemen unterwegs war und zudem bei einer Welle auf der Kante hängen blieb. Tina Geiger komplettierte als Zehnte und drittbeste des DSV-Teams (+3,21) die Top-10.

Im Mittelfeld klassierten sich die Deutsche Fanny Chmelar (15., + 4.37) und Bernadette Schild, die Schwester von Marlies Schild. Die Schweizerin Wendy Holdener war im Steilhang gut unterwegs, verlor jedoch beim Übergang ins Zielstück aufgrund einer zu weiten Linie ein paar Plätze und etwas Zeit.

Bernadette Schild: „Ich hab probiert Gas zu geben wollte aber auch unbedingt ins Ziel kommen da ich schon lange kein Ergebnis mehr anschreiben konnte. Der erste Lauf war solide, der zweite war oben okay. Es ist ein Lauf, auf dem man aufbauen kann.“

Auch Manuela Mölgg aus Südtirol konnte sich über ein gutes Ergebnis freuen. Die Ennebergerin trotzte ihrer Rückenbeschwerden und kam mit fast fünf Sekunden Rückstand auf den 18. Platz. Für sie galt wohl die Devise, endlich einmal ein Rennen zu Ende gefahren zu sein. Die Tirolerin Jessica Depauli erreichte mit der 13. Laufzeit in Durchgang zwei noch Platz 24.

Jessica Depauli: „Im 1. Durchgang war ich nicht zufrieden, da habe ich mich nicht auf die Verhältnisse eingestellt. Im 2. Lauf ist es mir das besser gelungen.“

Fassen wir das Ergebnis kurz zusammen. Während Marlies Schild noch auf die Einstellung des Slalomsieg-Rekordes von Vreni Schneider warten muss, ist Kathrin Zettel mit dem heutigen Sieg ein perfektes Wochenende gelungen. Mit ihrem gestrigen zweiten Platz und dem Sieg von heute müssen wir die Niederösterreicherin bei den nächsten technischen Rennen weiterhin auf der Rechnung haben. Dies, obwohl eine schwere Verletzung fast das Karriere-Ende bedeutet hätte.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Aspen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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