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Kjetil Jansrud gewinnt Parallel-Riesenslalom von Alta Badia

Kjetil Jansrud gewinnt Parallel-Riesenslalom von Alta Badia

Kjetil Jansrud gewinnt Parallel-Riesenslalom von Alta Badia

Überraschungssieg beim Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia. Wieder einmal machten die Norweger den Sieg unter sich aus. Am Ende setzte sich Kjetil Jansrud im Finale gegen seinen Teamkollegen Aksel Lund Svindal durch. Im kleinen Finale verpasste DSV-Rennläufer Dominik Schwaiger, gegen den Schweden André Myhrer, den Sprung auf das Podest nur knapp.

Fünfte Runde: Finale & Platzierungsläufe:

Im großen Norwegerduell im Finale feierte Kjetil Jansrud seinen ersten Saisonsieg und behielt gegen seinen Teamkollegen Aksel Lund Svindal die Oberhand. Der elfte Weltcupsieg brachten Jansrud 100 Punkte. Svindal behält bis morgen das rote Leibchen des Gesamtführenden, zumal Hirscher als 28. des heutigen Tages nur drei Zähler sammelte.

Kjetil Jansrud freute sich über den Sieg: „Ich hätte mir nicht gedacht, dass das so möglich ist. Aber man sieht, dass wir früher im Flachen auch im Riesen schnell war – und mit diesen geringen Abständen. Man muss schon sagen: Es ist kein normaler Riesentorlauf. In den letzten Jahren hatten wir einen Parallel-Slalom, da liegt uns der Riesentorlauf sicher besser. Persönlich muss ich sagen: Ich finde es schade, dass man für dieses Rennen Punkte bekommt. Als Showrennen ist es sicher gut.“

Das auf Platz zwei fahrende 102 kg-Kraftpaket Svindal meinte im TV-Interview: „Es ist eigentlich unglaublich! Als ich gesehen habe, dass ich mit Kjetil im Finale stehe, habe ich mir gedacht, dass ist nicht normal. Das ist ja wie das Podest in Beaver Creek. Es ist natürlich kein normaler Riesentorlauf, das muss man schon sagen. Diese 80 Punkten waren nicht auf der Rechnung. Ich nehme diese Punkte sehr gerne, auch wenn ich nicht zu viel darauf schaue. Ich weiß nicht, was richtig ist. Wichtig ist, dass es fair ist und dass es für die Zuschauer gut ist. Aber ich nehme es gerne als Geschenk.“

Offizieller FIS Endstand: Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia

André Myhrer aus Schweden gewann das kleine Finale gegen den deutschen Starter Dominik Schwaiger und freute sich über 60 Punkte.

Im Duell um Platz sieben gewann Gino Caviezel aus der Schweiz. Der Eidgenosse triumphierte gegen den Franzosen Mathieu Faivre. Der azurblaue Routinier Massimiliano Blardone hatte im Kampf um Rang fünf gegen Faivres Teamkollegen Alexis Pinturault  das Nachsehen und belegte bei seinem allerletzten Auftritt auf der Gran Risa den starken sechsten Platz.

Vierte Runde: Halbfinale & Platzierungsläufe

Im Halbfinale war kein Top-10-Riesentorläufer vertreten. Im skandinavischen Duell zwischen Kjetll Jansrud aus Norwegen und André Myhrer aus Schweden zeigte der Wikinger seine Routine und landete im Finale.
Beim zweiten Semifinale kämpften Überraschungsmann Dominik Schwaiger aus Deutschland und der erfahrene Vollblutrennfahrer Aksel Lund Svindal aus Norwegen gegeneinander. Dabei setzte sich der routinierte Nordeuropäer um zwölf Hundertstelsekunden durch. Das Norwegerfinale wird spannend, aber die anderen Duelle auch.

Max Blardone und Gino Caviezel bestritten das erste Platzierungsrennen. Der Italiener behielt gegen den Eidgenossen um 0,13 Sekunden die Oberhand und fährt um Rang fünf.

Im zweiten Platzierungsduell traten zwei Franzosen aufeinander. Mathieu Faivre traf auf seinen Teamkollegen Alexis Pinturault. „Pintu“ gewann den Vergleich und wird gegen Blardone um Platz fünf, Faivre gegen Caviezel um Position sieben fahren.

Dritte Runde: Viertelfinale

Das Viertelfinale ging ohne das Podium von gestern über die Bühne. Kjetil Jansrud aus Norwegen bezwang in souveräner Manier den Italiener Max Blardone. Im Semifinale trifft der Wikinger auf den Schweden André Myhrer, der den Schweizer Gino Caviezel um eine lächerliche Hundertstelsekunde schlug. Dominik Schwaiger aus Deutschland ist auch im Halbfinale; er liebt das direkte Duell und profitierte von einem Innenskifehler des Franzosen Alexis Pinturault, der in den Kurs von Schwaiger rutschte und gerade noch einen Zusammenstoß verhinderte. Aksel Lund Svindal aus Norwegen schlug auch einen Franzosen, nämlich Mathieu Faivre. Wer hätte damit gerechnet, dass der Wikinger in einem Riesentorlauf mehr Punkte als Hirscher und den Salzburger im Gesamtweltcup wieder überholen wird?

Offizieller FIS Endstand: Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia

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Zweite Runde: Achtelfinale

Im Achtelfinale unterlag Hirscher-Bezwinger Riccardo Tonetti dem Wikinger Kjetil Jansrud. Max Blardone gewann sein Duell im Viertelfinale gegen seinen Teamkollegen Roberto Nani und kann noch hoffen, bei seinem letzten Auftritt in Alta Badia-Hochabtei etwas Großes zu erreichen. Der Eidgenosse Gino Caviezel bezwang Leif-Kristian Haugen aus Norwegen um 0,06 Sekunden und kam eine Runde weiter. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet, der beim „normalen“ Riesentorlauf auf der Gran Risa gestern zur Halbzeit führte, unterlag in seinem Achtelfinale gegen den Schweden André Myhrer um nur eine Hundertstelsekunde. Muffat-Jeandets Teamkollege Alexis Pinturault zwang den US-Amerikaner Tim Jitloff in die Knie. Dominik Schwaiger aus Deutschland zeigte in den knapp 20 Fahrsekunden seine Klasse und schlug den Ötztaler Christoph Nösig. Nösig Landsmann Manuel Feller wählte die rote Kurssetzung und zog gegen den Franzosen Mathieu Faivre trotz einer risikoreichen Fahrt den Kürzeren. Beim Duell Aksel Lund Svindal aus Norwegen gegen Cyprien Richard aus Frankreich gewann der Athlet aus dem hohen Norden Europas.

Christoph Nösig aus Österreich sagte: „Leider habe ich mich bei dem Sprung in der Richtung vertan. Es gibt drei Komponenten – der Start, die Sprünge und das Skifahren – das Skifahren ist am wenigsten wichtig.“

Teamkollege Manuel Feller sagte: „Ich glaube, es ist ein ganz spektakulärer Event – aber ich denke, an der Ausführung muss man noch arbeiten. Mit dem einen Lauf ist es nicht ganz fair.“

Offizieller FIS Endstand: Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Erste Runde: Sechszehntelfinale

Das Sechszehntelfinale hatte einige Überraschungen zu bieten. So schied Marcel Hirscher gegen den Südtiroler Riccardo Tonetti aus. Auch die deutschen Stars Fritz Dopfer bzw. Felix Neureuther hatten gegen Gino Caviezel aus der Schweiz bzw. Altmeister Max Blardone aus Italien das Nachsehen. Tonettis Teamkollegen Manfred Mölgg und Florian Eisath zogen in ihren Duellen gegen Roberto Nani bzw. Christoph Nösig aus dem Ötztal den Kürzeren. Manuel Feller verlor im zweiten Lauf gegen den Franzosen Thomas Fanara einen Stock und behielt trotzdem die Oberhand. Der junge Norweger Henrik Kristoffersen schied auch aus. Philipp Schörghofer aus Österreich unterlag dem Schweden André Myhrer. Aksel Lund Svindal kam eine Runde weiter und wird nach seinem Sieg gegen den DSV-Starter Stefan Luitz einige Punkte auf Hirscher gut machen. Der US-Amerikaner Ted Ligety, um den letzten Favoriten zu nennen, verlor sein Duell gegen den Franzosen Cyprien Richard.

Marcel Hirscher kommentierte seinen Ausfall wie folgt: „Ich bin einfach zu gerade rein, es ist sich nicht mehr ausgegangen. So schnell ist es vorbei. Der blaue Kurs ist sicher schneller, man kann unten den Zug mehr mitnehmen. Ich bin selber schuld, dass ich so gerade reinfahre. Es sind halt sehr wenige Kurven, da muss man andere Qualitäten ausspielen. Es zählt mehr, dass du die Sprünge gut erwischt. Ich denke, für die Zukunft kann es ein cooles Format werden.“

Felix Neureuther sagte im ORF-Interview: „Vom Format her finde ich es ganz gut. Es ist doch relativ spektakulär. Aber es ist keine Kurve drin, das ist für technisch stärkere Skifahrer sicher kein Vorteil. Man sollte vom Start weg mehr Geschwindigkeit aufbauen, dass ein bisserl mehr Technisches drin ist.“

Philipp Schörghofer aus dem Salzburger Land betonte im ORF-Interview: „Es wäre ein absolut cooler Bewerb, aber ein bisserl mehr Kurven wären schon gut.“

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum analysierte den Bewerb: „Das Finale haben nicht sehr viele erwartet. Ein Parallelbewerb ist generell interessant, der Hang ist auch gut. Aber ein Lauf ist immer schneller, daher ist der Modus zu überdenken. Die Kurssetzung gehört überdacht, es ist sehr schnell, die Sprünge gehen ins Flache. Ich bin froh, dass da nichts passiert ist.“

Offizieller FIS Endstand: Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia

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