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Lara Gut feiert in Garmisch dritten Saisonsieg im Super-G

Lara Gut feiert in Garmisch dritten Saisonsieg im Super-G

Lara Gut feiert in Garmisch dritten Saisonsieg im Super-G

Garmisch-Partenkirchen – Heute wurde in Garmisch-Partenkirchen der dritte Super-G der Damen im WM-Winter 2016/17 ausgetragen. Dabei feierte die Eidgenossin Lara Gut in einer Zeit von 1.17,92 Minuten ihren dritten Saisonsieg in dieser Disziplin. Die Dame aus dem Kanton Tessin sagte im ORF-Interview: „Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass ich gestern besser gefahren bin. Aber gestern waren es 80 Punkte – heute 100. Ich bin oft nicht so auf dem Ski gestanden, wie ich das wollte. Unser Coach hat einen schwierigen Lauf gesetzt.“

Mit einem Rückstand von 67 Hundertstelsekunden auf Gut stieg die junge Österreicherin Stephanie Venier als Zweitplatzierte das erste Mal in ihrer Karriere auf ein Weltcuppodest. Sie freute sich sehr und erzählte: „Ich nehme mir nie zu viel vor, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden. Ich gebe immer mein Bestes und bin zufrieden. Es war schwierig, ich war von Montag bis Mittwoch krank. Gestern war es schon zach mit der Kraft – aber heute habe ich alles zusammengenommen und es hat gepasst.“

Tina Weirather (+0,86) aus Liechtenstein belegte Rang drei. Hinter der Athletin aus dem alpinen Fürstentum schwang Veniers Mannschaftskollegin Nicole Schmidhofer (+1,07) auf Position vier ab. Die Steirerin sagte zu ihrer Fahrt: „Leider habe ich die Zielkurve etwas verbremst. Es ist natürlich schön, dass ich weiß, dass noch Reserven da sind – aber schöner wäre natürlich, wenn der Dreier aufgeleuchtet hätte. Ich vergönne es der Steffi voll – sie hat es die letzten zwei, drei Wochen echt schwer gehabt.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Die Französin Tessa Worley belegte den fünften Rang. Ihr Rückstand auf Schmidhofer betrug nur eine winzige Hundertstelsekunde. Die azurblauen Damen Elena Curtoni (+1,25) und Federica Brignone (+1,44) klassierten sich auf den Plätzen sechs und sieben. Kajsa Kling vom blau-gelben Drei-Kronen-Team zeigte mit Position acht und 1,56 Sekunden Rückstand auf Gut eine ansprechende Fahrt. Hinter der Schwedin reihte sich die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+1,65) auf Platz neun ein. Die Siegerin der gestrigen Abfahrt analysierte ihren Tag: „Im Kopf war ich bereit heute. Aber vielleicht brauche ich noch etwas mehr Training. In der Abfahrt ist das Selbstvertrauen da, im Super-G fehlt das noch. Aber es ist wurscht, ich habe den ersten Schritt gemacht.“

Komplettiert wurden die Top Ten des heutigen Super-G’s auf der Kandahar durch die Italienerin Francesca Marsaglia (+1,75) und Ricarda Haaser (+1,75) aus Österreich, die sich zeitgleich den zehnten Platz teilten. Swiss-Ski-Dame Corinne Suter (12. Platz – +1,81) belegte vor den beiden Österreicherinnen Christine Scheyer (13. – +1,88) und Elisabeth Görgl (14. – +1,88) Position zwölf Die Südtirolerin Johanna Schnarf (+2,20), die sich auf Platz 16 klassierte, hatte sich wohl im Geheimen etwas mehr erwartet. Hinter der sympathischen Athletin aus dem Pustertaler Dorf Olang reihten sich die Deutsche Kira Weidle (+2,26) mit der hohen Startnummer 50, die Schweizerin Joana Hählen (+2,86) und Ramona Siebenhofer (+3,18) vom ÖSV-Team ein.

Die Österreicherin Anna Veith zeigte bei ihrem Speed-Comeback eine gute Fahrt, schied jedoch aus. Trotzdem war sie nicht unzufrieden: „Im Moment fehlt noch das letzte Ding, was ich einfach brauche, dass ich es auch ins Ziel bringe. Ich weiß, dass ich es nicht verlernt haben. Es war heute eine wichtige Erfahrung. Der Speed war hoch, dadurch war der Druck groß und ich habe es einfach nicht mehr dahalten. Bei der letzten Zwischenzeit bin ich gerade reingefahren. Aber es ist sicher positiv zu sehen, dass ich schnell bin. Aber ich muss es auch ins Ziel bringen. Ich merke schon, dass das Knie sich meldet. Aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, denn die Schmerzen halten sich in Grenzen.“

Veiths Teamkolleginnen Mirjam Puchner und Tamara Tippler, der Italienerin Sofia Goggia und der Hausherrin Viktoria Rebensburg ereilte das gleiche Schicksal.

Heute in einer Woche findet in Cortina d’Ampezzo der letzte Super-G vor der WM in St. Moritz statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen

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