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Lara Gut führt mit überlegener Laufbestzeit im Riesenslalom von Sölden

Lara Gut führt nach dem 1. Riesenslalom Durchgang in Sölden

Lara Gut führt nach dem 1. Riesenslalom Durchgang in Sölden

Sölden – Das lange Warten hat ein Ende. Mit dem traditionellen Riesenslalom auf dem Rettenbachferner hoch über Sölden starten die Damen in den Ski-Winter 2016/17. Nach dem ersten Durchgang führt mit einer Zeit von 1.10,11 Minuten die Eidgenossin Lara Gut. Die Tessinerin strahlte mit der Sonne um die Wette und beschreibt ihren Lauf wie folgt: „Ich war überrascht vom Vorsprung, habe mir eigentlich gedacht, dass Nina (Løseth, Anm. d. Red.) einen Schnitzer gehabt hat. Sölden ist immer schwierig einzuschätzen, man weiß nicht, wo man steht. Ich habe mir viel Druck gemacht. Gestern hat mir aber Marcel gesagt: Man muss nur Ski fahren. Ich habe schon gewusst, dass ich schnell fahren kann – aber man muss es auch umsetzen.“ Die Startliste und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Auf Position zwei liegt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,42), auf Platz drei überraschend die junge Italienerin Marta Bassino (+1,84). Vorjahressiegerin Federica Brignone hat als Vierte schon 1,97 Sekunden Rückstand auf die überlegen und entfesselnd fahrende Halbzeitführende aus der Schweiz.

Kajsa Kling (+2,13) aus Schweden befindet sich auf dem fünften Rang. Beste Österreicherin ist Stephanie Brunner (+2,25). Die Tirolerin liegt auf Platz sechs und ist um drei Hundertselsekunden schneller als ihre erfahrene Teamkollegin Michaela Kirchgasser.

Stephanie Brunner beschreibt ihre Gefühle im TV-Interview: „Es gibt noch einen zweiten Durchgang, da müssen wir nochmal gescheit Gas geben. Ich tue mich oft schwer, wenn ich im Training schnell fahre, das auch im Rennen umzusetzen. Heute ist mir das zum Glück gelungen.“

Und was sagt Michaela Kirchgasser? Die Salzburgerin berichtet gegenüber dem ORF: „Ich war schon überrascht. Ich habe mich nicht so schlecht gefühlt, aber schon gedacht, dass ich den Ski nicht genug freigegeben habe. Dann habe ich abgeschwungen und gesehen: Vierte. Dann habe ich die Zeit gesehen und gedacht: Eh klar, eine muss wieder anders tun. Für mich ist das aber ein sehr gutes Ergebnis, vor allem, wenn man schaut, wie das mit mir hier in Sölden immer war. Natürlich war die Vorbereitung nicht optimal – aber wenn man am Start steht, muss man Vollgas geben.“

Die besten Zehn des ersten Laufs werden von der Slowenin Ana Drev (+2,51), der Französin Tessa Worley (+2,77) und der Italienerin Sofia Goggia (+2,81) abgerundet. Nicht so gut verlief der erste Durchgang für Lokalmatadorin Eva-Maria Brem. Die Siegerin der letztjährigen Disziplinenwertung muss im zweiten Durchgang mächtig Gas geben, um den großen Rückstand von 3,11 Sekunden auf Gut aufzuholen. Die Tirolerin erzählt im ORF-Interview: „Sicherheitslauf war es keiner. natürlich war es noch nicht ganz an den 100 Prozent. Aber drei Sekunden ist schon viel. Das muss ich mir genau anschauen und ein Konzept für den 2. Durchgang finde. Ich glaube, ich habe mich bei den perfekten Bedingungen etwas zu sehr treiben lassen – ich glaube, ich habe die guten Verhältnisse etwas zu sehr genossen.“

Die junge ÖSV-Lady Katharina Truppe (+3,30) fährt auf Rang 17. Dabei bestätigt sie ihre gute Form, die sie bereits in der letzten Saison mehrfach unter Beweis gestellt hat. Tina Weirather (+3,38) aus Liechtenstein liegt hinter Truppe.

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Sehr guter Auftritt von Rosina Schneeberger. Die junge Österreicherin rast mit Nummer 45 auf Platz 18. Mit einem Rückstand von 3,31 Sekunden auf Gut ist sie im zweiten Durchgang mit von der Partie. Auch wenn sie im Flachteil etwas Zeit einbüßt, kann sich der Lauf im Steilhang sehen lassen.
Und auch die Slowakin Patra Vlhová zeigt mit der Nummer 55 ihr Talent im Riesentorlauf. Die Athletin, die normalerweise im Slalom sehr gut fährt und im erweiterten Kreis der Favoritinnen zu finden ist, hat einen guten Lauf hier in Sölden gezeigt. Platz 21 und 3,53 Sekunden Rückstand auf die Halbzeitführende sind gut.
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Die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather ist um drei Zehntelsekunden schneller als die Gadertalerin Manuela Mölgg, die genau drei Plätze hinter ihr liegt. Dazwischen befindet sich Ricarda Haaser (+3,54) aus Österreich. Die Swiss-Ski-Damen Wendy Holdener (+3,83) und Simone Wild (+3,89) befinden sich nicht mehr in den Top-20.

Carmen Thalmann aus Kärnten hat sich den Saisonbeginn sicher anders vorgestellt. Die rot-weiß-rote, mit der Startnummer 25 ins Rennen gegangene, Athletin ist im ersten Durchgang ausgeschieden.

Zwischenstand nach 35 Rennläuferinnen

Offizieller FIS Zwischenstand:  Riesenslalom der Damen in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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