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Ligety gewinnt im Hitchcock-Krimi im RTL kleine Kugel, Hirscher tröstet sich mit großer Kugel

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Alexis Pinturault - Ted Ligety - Felix Neureuther

© Ch. Einecke (CEPIX) / Alexis Pinturault - Ted Ligety - Felix Neureuther

Lenzerheide – Alfred Hitchcock hätte den Krimi beim heutigen Saisonfinale im Herrenriesenslalom in Lenzerheide nicht schreiben können. Da gab es zwei Sieger: Ted Ligety als Tagessieger und Gewinner der Disziplinenwertung und Marcel Hirscher als Gesamtweltcupsieger.

Doch kurz zum Spielfilm: Der US-Amerikaner Ted Ligety, seines Zeichens Olympiasieger im Weltmeister, siegte in einer Zeit von 2.15,63 Minuten vor dem Franzosen Alexis Pinturault (+0,03) und dem deutschen Halbzeitführenden Felix Neureuther (+0,26).

Ligety meinte: „Ich habe meine Chance gesehen, wusste aber, dass sie sehr klein ist. Dass es dann so eng wird, unglaublich. Ich musste wirklich gut fahren und bin einfach der Glückliche, weil da ein paar zwischen uns gefahren sind. Ich bin sehr glücklich, es ist die Belohnung für eine sehr gute Saison.“

Neureuther sagte: „Ich habe nicht gewusst, wer vorne ist. Ich bin einfach mein Rennen gefahren, dass es so ausgeht, ist brutal. Es tut mir leid, ich weiß, der Piefke. Eine Hundertstel ist schon brutal, aber ich denke, Marcel hatte auch schon oft genug das Hundertstel-Glück auf seiner Seite. Das ist der Sport, das muss man hinnehmen. Marcel wird eine ziemliche Wut im Bauch haben. Ich bin gut drauf, freue mich auf morgen.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Lenzerheide

Marcel Hirscher aus Salzburg belegte gerade eine Hundertstelsekunde hinter seinem Freund Neureuther den vierten Platz. Und diese Hundertstelsekunde, und hier kommt Hitchcock wieder ins Spiel, fehlte dem ÖSV-Star am Ende zur kleinen Kugel im Riesentorlaufweltcup. Selten war die Entscheidung so lange offen und noch seltener fiel sie so knapp aus. Hirscher blieb zum Trost die große Kugel, denn Aksel Lund Svindal, sein ärgster Widersacher, schied im ersten Lauf aus.

Hirscher meinte am Ende des Krimis: „Man denkt natürlich an die Kugel, das lässt einen nicht kalt. Man weiß, was das für einen Wert hat. Bei der ersten Kugel habe ich das nicht einschätzen können, aber jetzt weiß ich es. Man denkt dauernd drüber nach und rechnet ständig. Ich tu zwar lässig, aber es ist immer eine Challenge, dass ich das zur Seite schiebe. Danke an das ganze Team. Ich bin sicher nicht der Leichteste und manchmal schwierig. Aber sie haben das immer ausgehalten. Es wird morgen ganz, ganz schwer. Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn es morgen nicht klappt. Ich merke, wie alles runterfällt. Ich kenne dass von Schladming, wo ich keine Kurve mehr da fahren bin. Und gegen Felix, der so unglaublich fährt, wird es extrem schwer.“

Ein gutes Rennen zeigte auch der Italiener Roberto Nani, der mit 45 Hundertstelsekunden Rückstand den fünften Platz belegte. Fritz Dopfer (+0,64) aus Deutschland, der mit der Nummer 1 ins Rennen ging, belegte am Ende Rang sechs. Ein Ausrufezeichen setzte der azurblaue Skirennläufer Luca De Aliprandini (+0,72), der das heutige Krimi-Finale auf Position acht belegte. Juniorenweltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen lag zwei Hundertstelsekunden hinter De Aliprandini. Der Schwede Matts Ollson (+0,88) und der Franzose Steve Missillier (+0,91) kamen auch unter die besten Zehn.

Philipp Schörghofer und Benjamin Raich, zwei routinierte Österreicher, konnten ihre knappen Rückstände nach dem ersten Lauf nicht ausnutzen und belegten mit 1,06 bzw. 1,31 Sekunden Rückstand die Plätze zwölf und 13. Der Pitztaler resümierte: „Im ersten Lauf war es nicht so schlecht. Aber im zweiten habe ich mich ziemlich schwer getan. Ich wollte da noch einen draufsetzen, das ist mir nicht gelungen.“

Altmeister Bode Miller (+1,54) aus den USA, der unlängst die Fortsetzung seiner langen Karriere ankündigte, kam auf Rang 15, noch vor Carlo Janka (+1,70) aus der Schweiz, der ohne Punkte blieb. Der Südtiroler Manfred Mölgg (+2,09) und Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer aus Kärnten (+3,35) zierten das Ende der Rangliste.

Hitchock schrieb somit seit 2007 wieder einen Ski-Krimi der besonderen Art. Auch damals war ein Salzburger ein Hauptdasteller. Hannes Reichelt gewann den letzten Super-G beim letzten Rennen in Bormio mit 0,01 (!) Sekunden vorsprung auf Didißer Défago. Reichelt war mit 99 Punkten Rückstand auf Didier Cuche ins letzte Rennen gegangen und holte sich, nachdem der Schweizer nicht in den Punkten landete, die kleine Kugel. Dieses Mal waren Hirscher und Ligety am Ende der Saison punktegleich in der Riesentorlaufwertung, doch durch höhere Anzahl an Saisonsiegen erhielt schließlich der US-Amerikaner die kleine Kugel. Hirscher kämpft indessen noch mit den Gefühlen. Am Ende sprach nach 16 packenden Riesentorlaufdurchgängen eine kleine Hundertselsekunde gegen ihn. Die Freude über den dritten Gesamtweltcupsieg in Folge sollte jedoch überwiegen. Er ist der Österreicher, dem dieses Stück Skigeschichte gelungen ist.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Lenzerheide

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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