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Lindsey Vonn freut sich über Super-G-Erfolg in Cortina d’Ampezzo

© HEAD / Ein perfektes Wochenende in Cortina d'Ampezzo für Lindsey Vonn

© HEAD / Ein perfektes Wochenende in Cortina d’Ampezzo für Lindsey Vonn

Cortina d’Ampezzo – Heute wurde in Cortina d’Ampezzo der Super-G der Damen ausgetragen. Dabei triumphierte die US-Amerikanerin Lindsey Vonn, die sich mit dem Erfolg die Rekordmarke an Triumphen in Cortina d’Ampezzo und die Führung in der Gesamtweltcupwertung holte. Die 31-Jährige benötigte für ihren Erfolg 1.26,55 Minuten und sagte im ORF-Interview: „Ich hatte ein super Gefühl. Es war ein technischer Super G – auch taktisch zu fahren. Ich habe alles gegeben. Rekorde sind eine große Ehre. Ich probiere jeden Tag, das Beste zu geben. Ob es die beste Lindsey aller Zeiten ist – kann ich schwer sagen.“

Zweite wurde die Liechtensteinerin Tina Weirather (+0,69). Die gestrige Vierte, die als „Siegerin der Herzen“ gestern fast vom Winde verweht wurde, sprach im Gespräch mit den Medien: „Es war schon ein bisschen Wut im Bauch da. Ich habe versucht, das in den Lauf mitzunehmen – und das ist mir gut gelungen. Ich habe heute alle Schwungansätze selber kontrollieren können. Ich habe nicht gewusst, ob das schnell ist – weil es fast zu leicht gegangen ist.“

Die Deutsche Viktoria Rebensburg zeigte eine sehr gute Fahrt und belegte am Ende den dritten Platz; doch war der Rückstand von 1,15 Sekunden auf Vonn relativ groß. Vierte wurde die Österreicherin Conny Hütter (+1,19), die im Fernsehgespräch sagte: „Im Mittelteil bin ich zu rund gefahren, da habe ich zu viel rausgenommen. Da nimmst du dann nicht das volle Tempo mit. Im Großen und Ganzen war es aber gut. Es wäre ein bisschen gerader gegangen.“

Beste Schweizerin wurde die Tessinerin Lara Gut (+1,31), die mit ihrem fünften Rang die Führung in der Gesamtwertung verlor. Auf ihre Fahrt angesprochen, meinte sie: „Gestern war ein gutes Rennen, heute nicht. ich habe immer das Gefühl gehabt, ich rutsche. Da konnte ich keinen Speed aufbauen. Das ist halt so und ich werde nächste Woche probieren, wieder Gas zu geben. Es hat nichts mit dem Lauf zu tun, der war cool. Ich rechne nicht – das bringt überhaupt nichts. Ich probiere einfach, gut skizufahren. Wenn mir das gelingt, dann habe ich vielleicht eine Chance auf den Gesamtweltcup.“

Die Schwedin Kajsa Kling (+1,47) zeigte abermals eine beherzte Fahrt und belegte den sechsten Platz. Corinne Suter (+1,47), eine weitere Eidgenossin, überzeugte auf dem von ihrem Trainer gesteckten Kurs mit dem siebten Platz.

Die Top-10 wurden von Vonns Teamkollegin Stacey Cook (+1,87) und den beiden Italienerinnen Federica Brignone und Elena Curtoni abgerundet. Der Rückstand der beiden azurblauen Athletinnen auf Vonn betrug schon mehr als zwei Sekunden. Die junge, mit der hohen Startnummer 29 ins Rennen gegangene, Österreicherin Stephanie Venier hatte wie Curtoni 2,09 Sekunden Rückstand auf die erfolgreiche US-Amerikanerin. „Der zehnte Platz freut sich sehr. Es ist super! Ich habe gesehen, dass es oben sehr drehend ist. Ich wollte da Gas geben, egal, ob ich mal von der Linie wegkomme. Es hat gepasst.“

Die routinierte ÖSV-Dame Elisabeth Görgl (+2,33) landete außerhalb den besten 15 des heutigen Super-G’s. Sie sagte im ORF-Interview: „Bei der Kurve Grande habe ich den Schwung abgestellt – bin dort gerade noch ins nächste Tor gekommen. Es war ein blöder Fehler. Ich habe mich eigentlich wohl gefühlt. Es ist blöd, wenn so ein Fehler passiert, dann wird man gleich durchgereicht.“

Die Grödnerin Verena Stuffer (+2,51) schrammte als 19. an den Top-15 vorbei. Ramona Siebenhofer (+2,64), eine junge Österreicherin, wurde 20. Die baumlange Athletin Mirjam Puchner (+2,80) aus dem Salzburger Land wurde hinter der jungen Swiss-Ski-Athletin Joana Hählen 23. Nicht ins Ziel kam die in der gestrigen Abfahrt so glänzend fahrende Hanna Schnarf aus dem Pustertal. Aber auch die Schweizerin Fabienne Suter und die Österreicherin Tamara Tippler schieden aus. Der nächste Super-G der Frauen findet in Garmisch-Partenkirchen statt. In der Disziplinenwertung liegt Vonn natürlich vorne. Mit ihrem 75. Sieg in einem Weltcuprennen eilt sie von Rekord zu Rekord.

Soweit der Stand nach 36 Läuferinnen. Der endgültige Endstand wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Cortina

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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