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Lindsey Vonn gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Lindsey Vonn gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Lindsey Vonn gewinnt Abfahrt in Lake Louise

US-Skistar Lindsey Vonn rast allen auf und da-vonn

Lake Louise – Lindsey Vonn bleibt in Lake Louise das Maß aller Dinge. In Lake Louise, zweifelsohne ihre Lieblingsstrecke, machte sie das Dutzend voll und siegte in einer Zeit von 1:52.61 Minuten vor ihrer Landsfrau Stacey Cook (+1,73) und den beiden Drittplatzierten Tina Weirather (LIE) und Maria Höfl-Riesch (GER), die beide eine läppische Hundertselsekunden hinter Cook landeten.

Lindsey Vonn: „Ich war am Start ziemlich nervös. Ich habe noch nie einen Trainingslauf ausgelassen. Ich war unsicher, welchen Ski ich nehmen sollte – wir haben zwei Modelle zur Auswahl. Ich bin sehr stolz auf mich und auch auf Stacey. Das Adrenalin hat mir sicherlich geholfen, aber als ich ins Ziel gekommen bin, war ich schon sehr fertig. Aber es war kein Problem zum Fahren, die letzten Tore sind nur Hocke, da braucht man nicht viel Kraft.“

Maria Höfl-Riesch: „In den Trainings war es hier bei guter Sicht natürlich schöner zu fahren. Trotzdem war es ein gutes Rennen von mir. Es waren natürlich ein bisschen wechselnde Bedingungen, aber am Ende hat wieder die Beste gewonnen. Wenn es beim Podestplatz bleibt, bin ich schon zufrieden. Natürlich ist es mein Ziel, an Lindsey ranzukommen. Es wird auch wieder Rennen geben, wo uns das gelingen wird.“

Stacey Cook: „Ich bin so nervös, dass das Rennen hier durchgeht. Ich habe gewusst, dass ist mein Wetter, ich werde alles riskieren. Es war kein perfekter Lauf, auch die Geschwindigkeit hat gepasst, vor allem ab der Ausfahrt. Lindsey ist derzeit hier unschlagbar. Ich bin froh, dass ich mit ihr in einem Team sein darf. Aber für die Konkurrenz ist es erschütternd, wenn man sie so fahren sieht.“

Tina Weirather: „Ich bin auf jeden Fall voll zufrieden. Die Sicht war sehr, sehr schlecht. Dementsprechend war ich angespannt, ich hab da immer noch Probleme. Ich habe eine gute Fahrt runtergebracht, bin aber noch vorsichtig. Denn wenn es aufreißt, dann können hier noch einige schneller sein.“

Die junge Steffi Moser (AUT) überraschte mit einer coolen und unerschrockenen Fahrt und belegte als beste ihres Landes den fünften Platz (+1,87). Eine Hunderstel langsamer war die beste Schweizerin, nämlich Nadja Kamer. Die Italienerin Daniela Merighetti belegte den siebten Rang (+1,90). Auf Platz acht kam mit Julia Mancuso die drittbeste US-Amerikanerin. Sie verlor 1,94 Sekunden auf Teamkollegin Vonn. Dahinter klassierten sich die Eidgenössin Dominique Gisin (+2,01) und die Französin Marion Rolland (+2,06), die in den Trainings einen sehr starken Eindruck hinterlassen hatte.

Stefanie Moser: „Wenn mir vor dem Rennen das wär gesagt hätte, hätte ich gesagt: ‚Spinnst ihr‘. Es ist einfach lässig. Die Leistungssteigerung überrascht mich selbst. Im Trainingslager in Copper habe ich mich eigentlich schwer getan. Es war bei mir schon neblig, aber die hinten nach haben es sicher noch schlechter gehabt. Dafür haben wir eher Schneepflug gespielt.“

Riesentorlauf-Ass Viktoria Rebensburg, ihres Zeichen eine DSV-Dame, belegte den zwölften Endrang (+2,42), Fabienne Suter aus der Schweiz wurde 16. Die weiteren Österreicherinnen Andrea Fischbacher und Elisabeth Görgl hatten mit eingeschränkter Sicht zu kämpfen und belegten mit großen Zeitrückständen einen Platz im hinteren, geschlagenen Feld. Nichtsdestotrotz muss man die Fahrt der Siegerin Vonn betonen. Sie fuhr bei ihrem 300. Start ein Wahnsinnsrennen, düpierte bei den Zwischenzeiten einmal mehr ihre Konkurrentinnen und ist für das morgige Rennen ein ganz heißes Eisen. Zu recht trägt der Weltcuport in Kanada, im Bundesstaat Alberta, den Spitznamen „Lake Lindsey“.

Elisabeth Görgl: „Die Fahrt ist mir nicht so schlecht vorgekommen, habe eigentlich alles ganz gut erwischt. Im Mittelteil, wo es neblig war, war ich vielleicht immer etwas früh dran. Ich kann es mir nicht wirklich erklären, ich hab mich nicht so schlecht gefühlt. Unten hab ich gemerkt, ich fahr im Tiefschnee – da hab ich versucht, wieder in die Spur zu kommen.“

Stand nach 26 Läuferinnen

Offizieller FIS Endstand: Abfahrtslauf der Damen in Lake Louise 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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