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Lindsey Vonn gewinnt auch den Super-G in Zauchensee

Lindsey Vonn gewinnt auch den Super-G in Zauchensee

Lindsey Vonn gewinnt auch den Super-G in Zauchensee

Zauchensee – Immer wenn eine Abfahrt ausgetragen wird, ist ein Super-G nicht weit. Auf der Kälberlochpiste in Zauchensee stand heute ein Super-G der Damen auf dem Programm. Der Sieg ging dabei an Lindsey Vonn. Die Abfahrtstriumphatorin des Vortages benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 1.12,75 Minuten. Die US-Amerikanerin sagte im Gespräch mit der Presse: „Es war eine schwierige Kurssetzung auf dieser Piste. Unten hatte ich richtig Spaß – in der Mitte war es schwierig. Aber es war ein perfektes Wochenende. Der Kurs war sehr gut für mich, die Distanz zwischen den Toren hat für mich gepasst. Auf diesem Hang ist es schwer, einen Super-G zu setzen – die Kurven sind besser für eine Abfahrt geeignet. Ich hätte gedacht, dass mich Lara oder Vicky schlagen können. In der Mitte war es nicht sauber genug, habe ich gedacht. Vicky war da auch schneller, hatte aber unten einen Fehler. Auch Lara war in der Mitte schnell, aber ich habe offensichtlich mehr Tempo mitgenommen. Mein Ziel ist es immer, zu gewinnen. Wenn ich immer auf die Kugel schaue, bekomme ich das nicht.“

Die US-Amerikanerin lag am Ende sieben Zehntelsekunden vor der Zweitplatzierten. Und das war heute Lara Gut aus der Schweiz. Die Tessinerin beurteilte ihre Fahrt wie folgt und sprach auch über eine verletzte Kollegin: „Ich habe gestern noch mit Lotte geschrieben – sie hat sich das Kreuzband gerissen. Da habe ich gemerkt: Es geht mir gut, ich kann wieder fahren. Heute war die Piste wieder super, ich habe wieder Spaß gehabt. Bis zur letzten Zwischenzeit bin ich zufrieden. Es ist halt so: Wenn man schnell fährt, kann man Fehler machen. Es ist jetzt mein sechstes Podest oder so seit Saisonbeginn – also ich denke, es ist gut. Ich fahre lieber auf solchen Pisten als auf einer Autobahn. Man kann sicher auch anders stecken, aber so schwierig war es auch wieder nicht (lacht).“

Die Österreicherin Cornelia Hütter (+1,25) zeigte eine sehr gute Fahrt und wurde Dritte. Im ORF-Gespräch sagte sie: „Ich habe mir gedacht, dass es ein bisschen einfacher ist. Aber es ist extrem schwer, dass man den Rhythmus findet. Wenn man denkt, man hat ihn, dann kommt wieder so ein Schwanzler und eine zache Kurve. Es ist echt schwer zu fahren, das Ergebnis ist aber besser, als ich es mir nach dem Fahren gedacht habe. Man muss sehr gerade fahren und die Kurven erst fahren, wo die Kurve ist. Das war schwer zum Einschätzen.“

Nadia Fanchini aus Italien schrammte als Vierte nur um eine winzige Hundertstelsekunde am Podium vorbei. Fünfte wurde Hütters routinierte Teamkollegin Lizz Görgl (+1,30). Letztere meinte vor laufender Kamera, ihre Fahrt beschreibend und auf die Frage, wie es ihr ergangen sei: „Besser als die letzten Male. Ich bin super zufrieden. Es war eine beherzte Fahrt – das passt. Ich bin in erster Linie ruhig geblieben, habe weiter trainiert. Beim Material habe ich nicht mehr so viel verändert, grundsätzlich weiß ich ja, was passt. Ich bin wieder meinen alten Rennschuh gefahren – in Lake Louise habe ich etwas Anderes probiert. Noch ein bisserl mehr attackieren, dann geht sich das Podest vielleicht aus.“

Die azurblaue Skirennläuferin Francesca Marsaglia (+1,34) war auch sehr gut unterwegs und klassierte sich erneut unter den besten Zehn. Hinter ihr schwang die Österreicherin Nicole Schmidhofer (+1,46) als Siebte ab. Die Steirerin sagte im TV-Interview: „Oben weg war ich schnell, weil ich den Ski laufen gelassen habe. Aber ich habe den Außenski nicht gefunden, da habe ich dann viel verloren, weil ich ihn zu sehr angestellt habe. Ich habe mir dann gedacht: Das ist keine Besichtigungsfahrt, erst unten habe ich es dann wieder durchgezogen. Der Mittelteil ist extrem bitter, aber irgendwann wird es schon vom Start bis ins Ziel klappen.“

Die Top-10 wurden von der Schwedin Kajsa Kling, der Südtirolerin Hanna Schnarf und der Italienerin Federica Brignone abgerundet. Die Rückstände des Trios auf Vonn pendelten sich zwischen 1,57 und 1,79 Sekunden ein. Pech hatte die Deutsche Viktoria Rebensburg, die allemal einen Podestplatz einfahren konnte, doch vor dem Zielhang die Linie verlor und als Elfte mit 1,85 Sekunden Rückstand viel Zeit aufriss.

Die jungen ÖSV-Athletinnen Tamara Tippler und Stephanie Venier teilten sich gemeinsam mit der Slowenin Ilka Štuhec (+je 1,93) den 13. Rang. Die Swiss-Ski-Damen Joana Hählen (+2,03) und Corinne Suter (+2,21) fuhren auf die Plätze 16 und 18. Die Liechtensteinerin Tina Weirather hatte einen Rückstand von fast zweieinhalb Sekunden auf Vonn und landete außerhalb der Top-15. Ihr schwerer Fehler nach dem Kälberloch schlug sich auf die Zeit nieder, das fehlende Tempo und der Steher ermöglichten keinen Spitzenplatz.

Die junge Eidgenossin Priska Nufer (+2,88) liegt hinter der ÖSV-Athletin Mirjam Puchner (+2,87) derzeit auf Platz 25; die routinierte Grödnerin Verena Stuffer (+3,07) wurde 28. Vielleicht gehen sich auch zwei Zähler für die junge rot-weiß-rote Vertreterin Dajana Dengscherz (+3,09) aus.

Die Kanadierin Larisa Yurkiw, die Zweite der gestrigen Abfahrt, schied schon nach wenigen Sekunden aus. Auf einen Start verzichten musste Ramona Siebenhofer. Die Österreicherin verletzte sich gestern am Sprunggelenk. Nach dem heutigen Einfahren entschied sie sich aber, nicht an den Start zu gehen. Ebenfalls nicht ins Ziel kam die junge Deutsche Simona Hösl.

Im Super-G-Weltcup ist Vonn mit dem Punktemaximum von 200 Zählern aus zwei Rennen Erste. Und im Gesamtweltcup ist sie der Eidgenossin Gut gefährlich nahegekommen. Betrug der Rückstand vor dem Zauchensee-Wochenende 158 Punkte, sind es jetzt nur noch 38 Zähler. Der nächste Super-G findet heute in zwei Wochen statt. Schauplatz des Geschehens ist Cortina d’Ampezzo.

Soweit der Stand nach 42 Läuferinnen

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Zauchensee

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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