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Lindsey Vonn gewinnt auch Super G in Lake Louise

Lindsey Vonn wie "vonn" einem anderen Stern

Lindsey Vonn wie "vonn" einem anderen Stern

Lindsey Vonn wie vonn einem anderen Stern

Lake Louise – Eins vorweg: den Damen war das Wetterglück nicht gegeben. Wie auch bei den Abfahrten war das Wetter keineswegs optimal. Nichtsdestotrotz ergab sich das gewöhnliche Bild: Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewann den Super-G von Lake Louise in einer Gesamtzeit von 1:22,82 Minuten. Somit gewann sie ihr bereits 56. Rennen im Weltcup und zog an der Zweitplatzierten Vreni Schneider aus der Schweiz vorbei. Auf Platz zwei landete Teamkollegin Julia Mancuso (+0,43).

Offizieller FIS Endstand: Super G der Damen in Lake Louise

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Lindsey Vonn: „Super G ist für mich wesentlich schwieriger zu gewinnen. Man braucht eine gute Besichtigung und auch einee gute Taktik. Es war sicherlich kein perfekter Lauf von mir, aber ich habe wie gestern gut Geschwindigkeit aus dem Steilhang mitgenommen.“

Julia Mancuso: „Ich bin sehr glücklich. Zwei gute Abfahrten und jetzt das Podest mit dem neuen Ski das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen. Ich denke, die Möglichkeit Lindsey zu schlagen wäre gegeben gewesen. Nach dem technischen Teil war ich nur knapp zurück, aber sie schafft es dann irgendwie, noch zu gewinnen.“

Anna Fenninger (AUT) belegte den dritten Rang (+0,45). Nach Wetterpech in der ersten Abfahrt steigerte sich die Österreicherin gestern auf den achten Platz und bestätigte die steigende Formkurve mit dem Podiumsplatz von heute.

Anna Fenninger: „Der Super G ist hier mein Hang. Ich fahr den Steilhang so gerne, drücke den Ski einfach so gut rein. Unten fehlt vielleicht auch etwas das Gewicht bei mir, aber Lindsey hat auch andere Hebel. Ich hab auch den flachen Teil etwas falsch eingeschätzt, ich dachte ich komm da mit viel mehr Speed hin und bin dann etwas zu rund geworden. Aber ich bin wirklich stolz auf meinen 3. Rang.“

Tina Maze (SLO) unterlief am Ende des Steilhangs ein Fehler. Das Tempo musste in der Folge gedrosselt werden. Am Ende fehlen die notwendigen Hundertstelsekunden, um das Siegertreppchen zu erreichen. Somit gab sich Platz 4 (+0,62).

Tina Maze: „Das ist mein bestes Resultat hier in Lake Louise. Ich war hier immer langsam. Es ist ein guter Tag nach zwei schlechten. Ich freue mich auf technische schwierigere Abfahrten, hier gibt es viel um Gleiten.“

Maria Höfl-Riesch (+1,16, GER), die in Lake Louise schon zweimal gewinnen konnte, erreichte den fünften Platz. Lara Gut (+1,25) und Dominique Gisin (+1,47, beide SUI) setzten auf den Plätzen sechs und sieben ein Ausrufezeichen. Bis zur Ausfahrt des Fallaways war Gisin gut dabei, ehe sie etwas Tempo verlor. Gut hingegen war mit einer starken Linie unterwegs und kann mit ihrer Leistung hier sehr zufrieden sein.

Leanne Smith, ihres Zeichen drittbeste US-Amerikanerin, kam auf Platz acht (+1,58), einen Platz vor Steffi Moser (+1,65, AUT), die in der ersten Abfahrt überraschte. Fabienne Suter (SUI) war nach dem Fallaway noch in Tuchfühlung mit den besten fünf. Unten fehlte das Tempo und somit war der Rückstand zu riesig. Derzeit rangiert die Eidgenössin auf Platz 10. (+1,66).

Steffi Moser: „Es war ein ganz guter Lauf, obwohl ich noch einen blöden Fehler gemacht habe. Dieser hat mir sicher zwei, drei Zehntel gekostet hat. Trotzdem war es eine gute Fahrt und ich bin happy. Es ist gut für das Selbstvertrauen, wenn man sieht, dass man auch mit einem Fehler schnell sein kann.“

Elisabeth Görgl (AUT) belegte den 14. Platz, zwei Ränge vor ihrer Teamkollegin Andrea Fischbacher, die laut eigenen Angaben etwas zu hart gefahren ist. Die letzte Lockerheit fehlt den sympathischen Athletinnen. Anders kann man das nicht gerade zufriedenstellendes Wochenende hier in Lake Louise erklären.

Andrea Fischbacher: „Ich bin für den Schnee ein bisserl zu hart gefahren und nie wirklich ins Fahren gekommen. Es ist ein Wochenende zum schnell abhaken. Vielleicht kann ich ein paar Teile positiv rausfinden. Es fehlt die letzte Lockerheit, da brauch ich noch ein paar Tage zum Trainieren.“

Die weiteren bekannten Gesichter sind Viktoria Rebensburg (GER), Fränzi Aufdenblatten (SUI), Verena Stuffer (Gröden), Regina Sterz und Steffi Köhle (beide AUT) auf den Rängen 12, 19, 20, 21 und 26.

Ausgeschieden sind u.a. Nicole Hosp (AUT), die mit der Startnummer 1 ins Rennen ging, die im unteren Teil über den Innenski wegrutschte, und die Liechtensteinerin Tina Weirather, die mit sehr guten Platzierungen in den Abfahrten positive Akzente setzte.

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als Lindsey Vonn auf ihrer Haus- und Hofstrecke zu ihrem 56. Sieg und ihrem insgesamt 100. Podestplatz ihrer Karriere zu beglückwünschen. Die US-Amerikanerinnen haben bei ihren Heimrennen dominiert und werden auch in den nächsten Speedrennen zeigen, was sie drauf haben.

Offizieller FIS Endstand: Super G der Damen in Lake Louise

Stand nach 30 Läuferinnen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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