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Lindsey Vonn zieht mit Abfahrtssieg in Cortina mit Renate Götschl gleich

Lindsey Vonn zieht mit Abfahrtssieg in Cortina mit Renate Götschl gleich

Lindsey Vonn zieht mit Abfahrtssieg in Cortina mit Renate Götschl gleich

Cortina d’Ampezzo – Mit dem 37. Abfahrtssieg knackte Lindsey Vonn den Rekord von Annemarie Moser-Pröll. Heute triumphierte die 31-Jährige in Cortina d’Ampezzo. Zudem war ihr Erfolg auf der Olimpia delle Tofane der zehnte ihrer Laufbahn; hier führt sie gemeinsam mit Renate Götschl (bis wahrscheinlich morgen) die Bestenliste an. Für den Sieg benötigte Vonn eine Zeit von 1.37,01 Minuten. Im ORF-Interview sagte sie: „Der Rekord war am Start schon im Kopf. Ich war etwas nervös, es war schon komisch für mich. Aber ich bin gut gefahren. Der Wind hat etwas gewechselt zwischen den Läufern. Ich bin sehr happy über den 37. Abfahrtssieg. Das ist unglaublich. Den Wind kann man nicht kontrollieren. Es wechselt so schnell. Ich hatte schon Angst, weil du da Glück brauchst – und ich war sicher nicht unglücklich heute. Aber ich bin auch gut gefahren.“

Zweite wurde die Kanadierin Larisa Yurkiw, die nur 28 Hundertstelsekunden hinter der US-Amerikanerin abschwang und sich über die nächste Top-Platzierung freuen konnte. Dritte wurde die Schweizerin Lara Gut (+0,67), die im Kampf um die große Kristallkugel nur noch zehn Zähler vor Vonn liegt. Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,01) belegte den vierten Rang.  In einer sehr guten Verfassung präsentierte sich die Südtirolerin Hanna Schnarf, die nur fünf Hundertstelsekunden langsamer als Weirather war und Fünfte wurde.

Das war ein gutes Ergebnis, das Publikum kann die Pustererin durchaus feiern. Die Ungarin Edit Miklós (+1,08) wurde Sechste. Auf Position sieben landete die Schwedin Kajsa Kling (+1,31). Die Deutsche Viktoria Rebenburg (+1,61) belegte den achten Platz. Die besten Zehn wurden von zwei zeitgleichen Damen abgerundet. Das war zum einen die in den Trainingseinheiten stark auftrumpfende Grödnerin Verena Stuffer und zum anderen die beste ÖSV-Dame, nämlich Mirjam Puchner (+je 1,75). Die Eidgenossin Corinne Suter (+1,76) und die ÖSV-Ladies Conny Hütter (+1,85), Lizz Görgl (+1,92) und Ramona Siebenhofer (+1,96) landeten knapp außerhalb der besten Zehn des heutigen Abfahrtslaufes.

Die sympathische Hütter analysierte ihren Lauf im TV-Gespräch: „Ich bin mir eigentlich nicht so schlecht vorgekommen vom Fahren. Am Tofanaschuss habe ich aber nicht mal abgehoben – da habe ich mir gedacht: So schnell kann das nicht sein. Auch danach habe ich es schon gespürt. Aber so ist es halt, es kann jedes Mal erwischen. Während dem Fahren ist es schon ein hässliches Gefühl, wenn du den Wind so spürst. Du musst dich halt noch kleiner machen. Sicher zipft es mich an, aber den Hut draufhauen will ich jetzt auch nicht und mein ganzes Programm umschmeißen. Ich werde es mir genau anschauen.“

Die routinierte Görgl sagte im ORF-Interview: „Ich habe eine sehr beherzte Fahrt gemacht. Aber ich hatte schon zwei Fehler. Ich bin oben bei der Kante viel zu weit rausgesprungen. Dann hat es mich nochmal verschnitten, dass es mir ziemlich das Tempo rausgenommen hat. Aber der Curva Grande habe ich wieder attackiert. Unten hatte ich schon ziemlich Gegenwind. Aber ich war motiviert und freue mich auf morgen. Es war ein sehr durchwachsenes Rennen. Es ist glaube ich einigen Läuferinnen so gegangen. Aber so ist unser Freiluftsport.“

Siebenhofer meinte, auf ihre Fahrt angesprochen: „Ich bin in den Super-G-Teil – bei der Banane – weit hingehupft. Da habe ich Stress bekommen – und dann bin ich zu gerade draufgefahren. Aber ich bin zufrieden mit meiner Steigerung von gestern auf heute. Ich habe mich noch schwer getan nach meinem Sturz in Zauchensee. Es war heute ein Schritt in die richtige Richtung – ich habe mich angreifen getraut.“

Fabienne Suter (+2,29) vom Swiss-Ski-Team wurde 18. Die ÖSV-Damen Stephanie Venier (+2,34) fuhr auf Platz 20. Tamara Tippler riss schon auf den ersten 35 Sekunden trotz einer fehlerfreien Fahrt eineinhalb Sekunden auf. Am Ende hatte sie mit mehr als drei Sekunden Rückstand keine Chance.

Starker Wind sorgte dafür, dass das Rennen mehrere Male wurde. Gott sei Dank kamen keine Athletinnen zu Sturz, doch man könnte das heutige Rennen durchaus mit dem Titel „Vom Winde verweht“ beschreiben. Die besten 30 Damen – und somit mehr als die Hälfte des Feldes – sind im Ziel. Die Abfahrt wird somit gewertet, falls abgebrochen wird. In zwei Wochen findet die nächste Abfahrt der Damen statt; Standort wird Garmisch-Partenkirchen sein. In der Disziplinenwertung bleibt Vonn das Maß aller Dinge, im Kampf um die große Kristallkugel wird es zwischen der US-Amerikanerin und Gut immer spannender.

Soweit der Stand nach 30 Läuferinnen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo

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