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LIVE: 1. Abfahrt der Herren in Kvitfjell – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© HEAD / Aksel Lund Svindal

© HEAD / Aksel Lund Svindal

Das Rennwochenende im norwegischen Kvitfjell wackelt. FIS Alpin Renndirektor Günter Hujara und sein Organisationsteam versuchen alles um wie geplant ein komplettes Rennwochenende in Kvitfjell zu gewährleisten. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde, nach der Absage der Trainingsabfahrt am Donnerstag, ein neues Rennprogramm aus dem Hut gezaubert. Dieses Programm sieht vor, dass am Freitagmorgen um 09.30 Uhr eine Trainingsabfahrt auf verkürzter Strecke durchgeführt wird. Das 1. Abfahrtsrennen würde dann am Freitag um 12.00 Uhr, so wie das Training, ab dem Russi-Sprung in Szene gehen. (Die offizielle Startliste für Rennen bzw. Training – gleich nach Veröffentlichung –  und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben).

Auch wenn das Training und das Rennen auf verkürzter Strecke stattfinden soll, müsste auch Petrus ein einsehen haben. Auch am Freitag könnte laut Vorhersage das Wetter, mit leichtem Schneefall bzw. Regen und Nebel, der Spielverderber sein.

Kvitfjell – Kaum ist das olympische Feuer im russischen Sotschi erloschen, zieht uns der langsam zu Ende gehende Weltcupalltag in seinen Bann. So bestreiten die alpinen Herren im norwegischen Kvitfjell eine Abfahrt. Auf der Olympiapiste von 1994 möchte Aksel Lund Svindal, der in Krasnaja Poljana ohne Medaille geblieben ist, wieder in der Gesamtwertung an Marcel Hirscher vorbeiziehen, während dessen Teamkollege Matthias Mayer seinen ersten Sieg in einer Weltcupabfahrt einfahren möchte. Zudem muss man wissen, dass Kvitfjell für St. Moritz einspringt. Die Veranstalter in der Schweiz wollten ja das Rennen von Garmisch-Partenkirchen austragen. Aber die ungünstigen Wetterverhältnisse ließen weder in Bayern (Schneemangel) noch in Graubünden (Nebel) eine reguläre Abfahrt zu.

Blicken wir in die Favoritenliste: Aksel Lund Svindal aus Norwegen geht mit mehr als 200 Zählern Vorsprung auf den Schweizer Patrick Küng in die drittletzte Saisonabfahrt. Die kleine Kugel ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Österreichers Hannes Reichelt nur noch Formsache für den 31-jährigen Wikinger. Auch in Bezug auf die große Kristallkugel möchte Svindal die Spannung lange am Leben erhalten. Dies könnte eine große Genugtuung nach der Enttäuschung in Sotschi sein.

Patrick Küng hat in diesem Winter die traditionsreiche und in der gleichen Weise legendäre Abfahrt in Wengen vor heimischer Kulisse für sich entschieden. Mit großen Ambitionen wollte er auch in Sotschi seine Klasse aufblitzen lassen, doch verlief das Abenteuer der Olympischen Winterspiele in Russland nicht gerade zufriedenstellend. Ob der Eidgenosse in Norwegen ganz oben stehen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Der Kanadier Erik Guay hat noch vor Weihnachten 2013 den Klassiker auf der Saslong für sich entschieden. Auch in Bormio stand er auf dem Podest. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi zeigte er keine guten Ergebnisse. Die Strecke in Kvitfjell müsste Guay liegen, zumal er vor vier Jahren hier den Super-G vor Hannes Reichelt und den zeitgleichen Tobias Grünenfelder aus der Schweiz und Lokalmatador Aksel Lund Svindal gewinnen konnte. Mal sehen, was heuer herausschaut?

Adrien Théaux aus Frankreich fuhr in Lake Louise auf Platz drei und freute sich sowohl in Bormio als auch in Kitzbühel über den vierten Schlussrang. Aber auch für ihn lief es in Russland, also bei Olympia alles andere als rund. Nach zwei sehr enttäuschten Fahrten in den Speeddisziplinen trat er enttäuscht und niedergeschlagen die Heimreise an. Möglicherweise fährt er in Norwegen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und kann ein gutes, versöhnliches Ergebnis erzielen.

US-Altmeister Bode Miller dominierte in Sotschi bei den Abfahrtstrainings. Beim Rennen selbst landete er auf  Rang acht. Aber im Super-G konnte er sich über die Bronzemedaille freuen. Auch wenn seine großartige Karriere langsam, aber sicher sich dem Ende nähert, möchte es der 36-Jährige noch einmal wissen und möchte im hohen Norden Europas ein mehr als gutes Resultat einfahren. Zuzutrauen ist ihm dies auf jeden Fall.

Svindals Teamkollege Kjetil Jansrud fuhr in Gröden auf Rang zwei. In Sotschi fuhr er aus dem Schatten seines baumlangen Landsmanns heraus und sicherte sich die Bronzemedaille in der Abfahrt von Sotschi. Zudem erreichte er im Super-G die Goldmedaille und feierte fast ein Jahr nach seinem schweren Sturz bei der Ski-WM in Schladming einen großen Erfolg. Er kann bei seinem Heimrennen in Kvitfjell mehr als nur befreit auffahren und ist sicher ein Kandidat für das Podest.

Matthias Mayer aus Österreich hat bei der Olympiaabfahrt allen Stars in Sotschi im wahrsten Sinn des Wortes die Show gestohlen. Der 23-Jährige aus Kärnten überzeugte nach guten Ergebnissen während der Trainingseinheiten auch im Rennen selbst und holte überraschend die Goldmedaille. Auch wenn er im Super-G nicht ins Ziel kam, wird er in Norwegen ganz besonders unter Beobachtung stehen. Ein Spitzenplatz ist durchaus realistisch. Der ÖSV-Skirennläufer kann auch gewinnen. Mit Max Franz kann ein weiterer Kärntener durchaus auf das Podest fahren.

Christof Innerhofer hat einmal mehr für die italienische Skinationalmannschaft in Sotschi die Kastanien aus dem Feuer geholt. Mit zwei glänzenden Auftritten gewann er sowohl in der Super-Kombination als auch in der Spezialabfahrt eine olympische Medaille. Im Super-G rutschte er schon ganz oben weg. Trotzdem war Sotschi für den Südtiroler mehr als eine Reise wert. Es ist keineswegs auszuschließen, dass er die sehr gute Form auch in den letzten Speedrennen in der Saison 2013/14 abrufen kann.

Außenseiterchancen haben Innerhofers Landsmänner Peter Fill, Dominik Paris und Werner Heel. Das Trio hat, auch wenn medaillenlos, in Russland gute Ergebnisse erzielt. In die Top-10 können durchaus auch andere Fahrer anderer Nationen wie beispielsweise Carlo Janka oder Beat Feuz aus der Schweiz reinfahren. Kitzbühel-Triumphator Hannes Reichelt aus Österreich fehlt wegen seinem Bandscheibenvorfall. Daher ist es leicht möglich, dass Svindal zuhause schon die kleine Kugel in der Abfahrt für sich entscheiden kann und sie ihm rechnerisch daher nicht mehr zu nehmen ist. Im letzten Jahr siegte Théaux vor Svindal und dem Steirer Klaus Kröll.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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