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LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Gröden / Val Gardena, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© www.saslong.org / Romed Baumann

© www.saslong.org / Romed Baumann

Am heutigen Donnerstag steht in Gröden / Val Gardena ab 12.15 Uhr (Startliste und Liveticker im Menü oben) das 2. und abschließende Abfahrtstraining auf dem Programm. Die Wetteraussichten für heute sollten eine Durchführung des Trainings nicht wesentlich behindern. Für den Super G am morgigen Freitag sind jedoch Schnee und stürmische Winde vorhergesagt.

Am Mittwoch, beim 1. Trainingslauf konnte der Schwede Hans Olson in  2:02.42 Minuten mit der schnellsten Zeit überraschen. Direkt dahinter reihten sich der Tiroler Romed Baumann (+ 0.35) und der US Amerikaner Bode Miller (+ 0.35) zeitgleich auf den zweiten Platz ein. Aus DSV Sicht konnte der 4. Rang des 26-Jährige Tobias Stechert (+ 0.39) vom SC Oberstdorf vermeldet werden. Der Topfavorit für die Samstagsabfahrt Didier Cuche aus der Schweiz beendete die Einheit auf dem 5. Platz.

Den besten Durchblick aus dem ÖSV Team hatte trotz schlechter Sicht der Tiroler Romed Baumann. Er meldete sich mit einem Tagebucheintrag unter www.smpr.at : „Die Saslong-Strecke im Grödnertal hat sich heute beim ersten Abfahrtstraining von ihrer sehr nebeligen Seite gezeigt. Es war ein wahres Marathontraining auf der weichen Grödener Strecke, das aufgrund der vielen Nebelunterbrechungen über vier Stunden lang gedauert hat. Aber mir liegen die Bedingungen eigentlich gut. Ich mag es, wenn man mit Gefühl fahren muss. Man darf nicht zu viel drücken, aber doch so viel, dass der Ski die richtige Richtung macht. Mit dem ersten Training bin ich also sehr zufrieden und liege mit 35 Hundertstel Rückstand als Zweitplatzierter hinter Hans Olsen. Natürlich wünsche ich mir ähnlich starke Gröden-Ergebnisse wie 2010, als ich zweiter in der Abfahrt war. Ich kann im Rennen sicher noch ein Schäuferl drauflegen, und dann kann etwas richtig Gutes rauskommen. . Die guten Erinnerungen an Gröden helfen sehr. Da steht man dann gleich mit einer ganz anderen Spannung am Start. Ich freue mich!

11 Monate nach seinem schweren Sturz in Chamonix am 27. Januar 2011 feiert Mario Scheiber in Gröden sein Comeback. Mit dem 16. Platz beim Auftakttraining war der Osttiroler zufrieden: „Ich war heute früh schon etwas nervös. Es ist doch schon sehr lange her wo ich das letzte Mal auf einer Weltcupstrecke gefahren bin. Ich bin schmerzfrei unterwegs und mir macht es richtig Spaß.“

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© www.saslong.org / Bode Miller 2010

© www.saslong.org / Bode Miller 2010

Am Mittwoch um 10.45 Uhr (Startliste und Liveticker im Menü oben) steht in Gröden / Val Gardena das 1. Abfahrtstraining der Herren für den am Samstag um 12.15 Uhr stattfindenden Abfahrtslauf der Herren auf dem Programm. Das Südtiroler Internetportal www.Sportnews.bz stellt die berühmt berüchtigte Saslong vor.

Am Samstag werden die Speed-Asse zum 50. Mal bei einer Abfahrt über die Saslong brettern, die 3446 Meter lang ist und einen Höhenunterschied von 839 Metern aufweist. Die Schlüsselstellen der Gröden-Abfahrt stellt SportNews vor.

Ciampinoi (2.249 Meter): Das ist der Hausberg von Wolkenstein. Erreichbar ist er mit der Ciampinoi-Seilbahn von Wolkenstein oder über die Saslong-Seilbahn und den Sochers-Sessellift von Ruacia.

Spinel (2.091m): Der Steilhang, gleich nach dem Start, weist mit einer Neigung von 56,9 Prozent das höchste Gefälle der Strecke auf. Hier, nach der ersten Linkskurve und Tor Nummer zwei, bekommen Innerhofer & Co. zum ersten Mal so richtig viel Speed drauf. Der Sprung ist deshalb so gefährlich, weil die Fahrer in der Luft eine Richtungsänderung nach rechts vornehmen müssen, die in die Kompression führt.

Saut dl Moro (2.018m): Der Moro-Sprung ist der erste große Sprung auf der Saslong. Benannt ist er nach der Moro-Wiese, über die die Speed-Asse rattern. 40 Meter springen die Skiprofis und nach der Landung geht es ins Looping, wo die Athleten früher reihenweise gestürzt sind.

Sochers Mauern (1.900m): Die Sochers-Mauern sind Steilhänge mit einem Gefälle von bis zu 55,9 Prozent. Den Namen haben sie von den Sochers-Wiesen erhalten, über die es an diesem Punkt der Strecke geht.

Kamelbuckel (1.813m): Jeder hat diesen Namen schon einmal gehört und jeder weiss, dass es nur in Gröden über die Kamelbuckel geht. Eigentlich hatten sie früher einen anderen Namen, denn diese Stelle wurde „Costa de Gialina“ (Gialina-Kamm) genannt. Der technische Delegierte der FIS, Sepp Sulzberger, hat sie dann aber umgetauft. Es ist die berühmteste Stelle der Saslong, mit Sprüngen bis zu 88 Metern und einem Luftstand von vier bis sechs Metern. Der erste, der die Kamelbuckel übersprungen hat, war 1980 Uli Spiess.

Ciaslat (1.720m): Die Ciaslat ist eine kurvenreiche Passage mit 17 kleineren und größeren wellblechartigen Bodenwellen. Der Name rührt von den Ciaslat-Wiesen, über die es hier mit voller Geschwindigkeit geht. Schon oft wurde hier, in diesem technisch anspruchsvollen Teilabschnitt, über Sieg oder Niederlage entschieden.

Nucia-Kurve und Zielhang (1550m): Sie ist nach dem Nucia-Hof benannt, der sich an dieser Stelle befindet. Die stark nach links abhängende Kurve weist eine Neigung von 51,6 Prozent auf.

Tunnel-Jump: Der Zielsprung wurde nach dem Saslong-Tunnel benannt, der unter dem Zielsprung durch den Berg führt und Teil der Umfahrungsstraße von St. Christina ist. Der Tunnel ist 375 Meter lang und wurde 2009 fertiggestellt. Früher bei den Athleten ob der vielen Stürze berüchtigt, geht es jetzt zwar weiter und höher, aber auch sicherer in Richtung Ziel.           

Quelle:   www.Sportnews.bz


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