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LIVE: 3. Abfahrtstraining der Herren in Sotschi, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Auch beim 2. Abfahrtstraining erzielte Hannes Reichelt Bestzeit

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Auch beim 2. Abfahrtstraining erzielte Hannes Reichelt Bestzeit

Am Freitag findet im russischen Sotschi, das Dritte und abschließende Abfahrtstrainings statt. Start für die 2. Trainingseinheit ist um 09.00 Uhr. Eurosport überträgt das Abschlusstraining live. (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben).

Auf der Piste „Rosa Khutor“ erzielte der Österreicher Hannes Reichelt am Donnerstag, wie bereits am Vortag, Bestzeit und dies mit dem beachtlichen Vorsprung von 1.09 Sekunden auf den Südtiroler Christof Innerhofer. Rang 3 in der 2. Trainingswertung ging an den Franzosen Johan Clarey (+ 1.10).

Allerdings ist Reichelt auch am Donnerstag ein kleines Missgeschick unterlaufen: „Ich habe mich gesteigert, aber nur was die Toranzahl angeht. Ich habe am Mittwoch zwei Tore ausgelassen und heute muss ich zu meiner Schande gestehen wieder ein Tor. Es wird sicher ein Gemetzel aber ich hoffe das es für uns gut läuft.“

Die Abfahrt präsentiert sich unruhig, eisig und mit zwei 60 Meter Sprüngen richtig spektakulär. Selten waren die Einschätzungen der Speedpiloten so zweigeteilt wie bei der Olympiastrecke 2014.

Hannes Reichelt: „Es ist alles drinnen, was eine Abfahrt braucht, mir gefällt sie. Unten runter ist sie voll geil, der Jump ist ein Wahnsinn“, sagte er einerseits, nach dem er die knapp 3,5 Kilometer bewältigt hatte. „Die Abfahrt hält mit Bormio und Wengen definitiv mit, geht aber noch mehr an die Kräfte.“

Klaus Kröll: „Schimpfen hilft nicht. Im oberen Teil geht es brutal hin und her. Der Schnee taugt mir auch nicht, da ist viel Wasser drinnen. Oben runter ist es eine Vollglatze, und dann bricht die Piste stellenweise. Voll schön sind die letzten zwanzig Sekunden. Das kann richtig was.“

Aksel Lund Svindal: „Wenn man von oben an nur Gleiten würde, würden wir uns nach 20 Sekunden umbringen. Deshalb bin ich froh, dass sie hier ein paar Kurven eingebaut haben.“

Didier Cuche: „Es ist ein großartiger Kurs. Olympiawürdig! Es war eine Herausforderung, das alles im Kopf zu behalten, zum Glück gibt es die blauen Linien, die helfen.“

Benjamin Raich: „Echt schön. Da ist viel drinnen, Übergänge, Kurven.“

Streckendesigner Bernhard Russi: „Von mir aus kann man auch noch zwei Kurven rausnehmen. Das Startdrittel ist mein Herz, das Schlussdrittel auch. Wenn da das Abfahrerherz nicht juchzt, dann ist er kein Abfahrer.“

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Am Donnerstag findet im russischen Sotschi, das zweite von drei Abfahrtstrainings statt. Start für die 2. Trainingseinheit ist um 09.00 Uhr (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben).

Hannes Reichelt hat am Mittwoch beim ersten Training für die Weltcup Abfahrt in Sotschi am Samstag die Bestzeit erzielt. Der Österreicher blieb auf der russischen Olympiapiste von 2014 in 2:12,91 Minuten um 0,25 Sekunden vor dem Schweizer Routinier Didier Cuche. Reichelt beging allerdings zwei Torfehler. Dritter im Training wurde überraschend Benjamin Thomsen aus Kanada (+ 0,69).

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Erik Guay reihte sich beim 1. Training in Sotschi auf dem 8. Rang ein

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Erik Guay reihte sich beim 1. Training in Sotschi auf dem 8. Rang ein

Das 1. Training am Mittwoch ist mit Vorsicht zugenießen. Es war ein erstes Kennenlernen der Olympiastrecke und viele Rennläufer kamen mit Torfehler ins Ziel. Auch der Trainingsschnellste Hannes Reichelt lies zwei Tore aus, war aber von der 3,5 km langen und anspruchsvollen Abfahrt durchaus angetan.

Hannes Reichelt: „Die Abfahrt ist schon sehr schwierig. Es ist die glatteste Abfahrt die wir bis jetzt gehabt haben und wird sicher noch rutschiger. Im oberen Bereich ist es sehr drehend, ähnlich wie ein drehender Super G. Danach ist es eine sehr schöne Abfahrt mit collen Jumps die alle schön ins Steile gehen und das macht richtig Spaß.“

DSV Team freut sich auf die Rennen in Sotschi.

DSV Bundestrainer Charly Waibel: „Wir sind alle sehr gespannt auf Sotschi und die neuen Strecken. Die Ausgangslage ist für alle Rennfahrer gleich und wir hoffen auf faire Rennen. Leider kann Tobias Stechert nicht mit nach Sotschi kommen. Tobias hat nach wie vor Probleme mit seinem lädierten Knie und hat sich in medizinische und physiotherapeutische Behandlung begeben. Stephan Keppler und Andreas Sander sind dagegen fit und werden an den Rennen teilnehmen.“

Stephan Keppler: „Da die Strecke für jeden Fahrer neu ist, fangen in Sotschi alle bei Null oder anders gesagt mit dem ersten Training an. Die Rennen sind nicht nur hinsichtlich der Olympischen Spiele wichtig. Vielmehr möchte ich mit einem guten Ergebnis die Weichen Richtung Saison-Finale stellen. Derzeit rangiere ich in der Abfahrt auf Rang 27 der Weltrangliste. Mit einem guten Ergebnis will ich mich weiter nach vorne schieben.“

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© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Didier Cuche will in Sotschi auf das Podest

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy / Didier Cuche will in Sotschi auf das Podest

Am Mittwoch findet im russischen Sotschi, das erste von drei Abfahrtstrainings statt. Start für die 1. Trainingseinheit ist um 10.30 Uhr (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben).

Da drei Flieger der Balkan Airline verspätet eintrafen wurde das Team Meeting von Dienstagabend auf Mittwochmorgen 08.00 Uhr verschoben. Das 1. Abfahrtstraining auf der Olympiastrecke 2014 wird um 10.30 Uhr (13.30 Uhr Ortszeit) gestartet.

Krasnaja Poljana, der Gebirgsort in der Nähe von Sotschi ist der Austragungsort der Alpinen Olympischen Winterspiele 2014. An diesem Wochenende starten erstmals die Alpinen Weltcup Herren auf den Olympiastrecken. Im letzten Jahr war der Europacup zu Gast, konnte seine Rennen aber nur auf der verkürzten Abfahrt durchführen.

Die von Bernhard Russi konzipierte Strecke gilt als anspruchsvoller Gleiterkurs und ist mit vier Sprüngen garniert. Dort, wo im Februar 2014 die Olympischen Winterspiele über die Bühne gehen werden, jagen die Skiherren am Wochenende über den Abfahrtshang. Für die Speed Piloten ist es zwei Jahre vor den Spielen mit den fünf Ringen also eine Generalprobe der Generalprobe.

Über Sinn und Irrsinn, in diese Region die Olympischen Spiele 2014 zu vergeben wurde bereits viel gesprochen. Wieder einmal zeigte sich dass das Olympische Motto „Dabei sein ist alles“ von „Geld regiert die Welt“ abgelöst wurde. Eine Million Kubikmeter Holz wurde abgeholzt. Der Geschäftsführer des World Wide Fund for Nature (WWF) Russland Igor Tschestin erklärte: „Die Schäden sind noch größer als wir erwartet haben und können nicht mehr gutgemacht werden.“

Um die Sicherheit der Athleten und Besucher zu gewährleisten sind mehr als 5000 Security Beamte im Einsatz. Groß ist die Angst vor möglichen Anschläge nahe der Konfliktregion Abchasien. Letzten Februar attackierten Terroristen in der Nähe einen Skilift. Olympia 2014 ist Chefsache. Ministerpräsident Putin hat mit Dimitri Kozak einen Sonderbeauftragten ins Amt gehoben, welcher den Vorolympischen Auftritt an diesem und dem nächsten Wochenende sehr ernst nimmt: „Der Start bestimmt den Ton für alles, was danach kommt.“

Der Österreicher Wolfgang Mitter arbeitet für den russischen Skiverband als Olympiakoordinator und erzählt gegenüber der Agentur APA: „Im Gebiet Krasnaja Poljana sind derzeit rund 5000 Sicherheitsleute im Einsatz. Es gibt Securitychecks wie auf dem Flughafen. Jetzt bin ich gerade mit der Gondel raufgefahren und viermal kontrolliert worden. Am Samstag bin ich ohne Akkreditierung aus dem Hotel gegangen, ich kam hundert Meter weit.“

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