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LIVE: Abfahrt der Herren in Beaver Creek, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Herren in Beaver Creek, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Herren in Beaver Creek, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Beaver Creek – Alle Jahre wieder. Was nach Weihnachten klingt, ist im Skiweltcup Alltag. Nach den ersten Speedrennen in Lake Louise ziehen die schnellen Herren weiter nach Beaver Creek. Am Freitag um 18.45 Uhr (MEZ) findet die zweite Abfahrt der Saison 2015/16 statt. Interessant wird sein, ob der nach seinem Comeback wieder so erstarkte Aksel Lund Svindal aus Norwegen den dritten Erfolg in Folge einfährt oder erstmals Federn lässt. Die offizielle FIS-Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Menüleiste oben!

Ja, Aksel Lund Svindal hat mit seinen eindrucksvollen, wenn teilweise auch knappen Siegen in Kanada alle überrascht. Nun will der Wikinger zum dritten Sieg hintereinander auf das oberste Podest klettern. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Diese stammt teilweise aus den eigenen Reihen, zumal Kjetil Jansrud, der im letzten Jahr die beiden kleinen Speedkugeln gewonnen hatte, nach den ersten beiden Einsätzen des noch jungen Winters alles andere als zufrieden sein kann. Der Franzose Adrien Théaux will auch gut fahren und auf US-amerikanischem Schnee eine mehr als befriedigende Leistung abrufen. Peter Fill aus Südtirol stieg in Lake Louise zweimal auf das Podium und schrammte bei einem Rennen nur um eine winzige Hundertstelsekunde am Sieg vorbei. Er befindet sich in einer mehr als sehr guten Frühform und will wie sein stets um einen Spitzenplatz bemühten Teamkollegen Dominik Paris um einen guten Platz mitkämpfen.

Matthias Mayer und Hannes Reichelt werden gemeinsam mit Max Franz und Otmar Striedinger das Team Austria anführen und hoffen, dass eher durchwachsene Ergebnis aus Lake Louise zu ihren Gunsten zu verbessern. Guillermo Fayed, ein weiterer Vertreter der Equipe Tricolore, will auch mit erhobenem Haupt Nordamerika verlassen, wenn es wieder nach Europa geht. Im letzten Jahr entschied Jansrud das Weltcuprennen für sich. Beim Saisonhöhepunkt, einhergehend mit der Ski-WM 2015, triumphierte der Schweizer Patrick Küng. Da der Eidgenosse sein ganzes Trainingsprogramm nicht hundertprozentig abspulen konnte, käme ein Stockerlplatz für Küng doch eher einer Sensation gleich. Die beiden US-Boys Steven Nyman und Travis Ganong sind sicher zufrieden, wenn sie am Ende eines hoffentlich spannenden Rennens im vorderen Feld der Teilnehmerliste stehen werden. Im letzten Jahr gewann Jansrud vor dem Eidgenossen Beat Feuz und  dem US-Amerikaner Steven Nyman. Der Wikinger hatte mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung auf den mit der Nummer 25 ins Rennen gegangenen Feuz. Hausherr Nyman, der mit der Nummer 6 früh startete, konnte sich bis zur Nummer 17 über den zwischenzeitlichen ersten Rang freuen.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Beaver Creek (USA)

– Fr., 04.12.2015, 18:45 Uhr (MEZ): Abfahrt Herren (AF)
– Sa., 05.12.2015, 19:00 Uhr (MEZ): Super-G Herrren (SG)
– So., 06.12.2015, 17:45/20:45 Uhr (MEZ): Riesenslalom Herrren (RS)

Birds of Prey

Die Raubvogelpiste gehört neben der aus dem Weltcupkalender gelöschten „Pista Stelvio“ in Bormio und der „Streif!“ in Kitzbühel zu den schwierigsten Strecken im Weltcup. Der ehemalige Schweizer Alpinrennfahrer Bernhard Russi hat die „Birds of Prey“ für die Weltmeisterschaften 1999 entworfen und dabei die Topografie des Hanges perfekt genutzt. Seit ihrer Einweihung 1997 hat sich die Birds of Prey als jährlicher Ausrichter von Weltcuprennen etabliert. Im Februar fanden hier die Ski Weltmeisterschaften 2015 statt.

Die Abfahrer starten auf 3.483 Metern über dem Meer und legen während ihres Husarenritts ins Ziel gut 2,6 Kilometer und 750 Höhenmeter zurück – mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern.

Während die Athleten aus dem Starthaus heraus wenig aggressiv gleiten und Geschwindigkeit aufnehmen sollten, wird ihnen 30 Sekunden nach dem Start alles abverlangt: Vom „Flyway“ geht es in die Brink- und dann in die Talon-Passage, wo die Aktiven einige der steilsten Teilstücke des Weltcupzirkus erwarten.

Der „Talon“ ist der anspruchsvollste Abschnitt der Birds of Prey, hier muss der Rennfahrer Reaktionsschnelligkeit zeigen und die perfekte Linie treffen – nicht so einfach bei einem Gefälle von 47 bis 65 Prozent und Kurven, die mit einer Kompression aufwarten oder gar abfallend sind, so dass es einen beim Schwungansatz beinahe bis ins Fangnetz hinaustragen will. Konzentration und Testosteron sind in dieser Passage am Anschlag!

Wenn der Talon gemeistert ist, geht es über fünf Sprünge bis ins Ziel. Die ersten beiden Luftfahrten werden noch im steilen Gelände gemeistert, aber vor allem das Tripel vor der Zieleinfahrt hat es in sich: Wenn die Piste am Ende von „Russi’s Ride“ etwas flacher wird, ist das nur der Anlauf auf den Golden-Eagle-Sprung, von dem aus die Athleten 60 Meter in der Luft zurücklegen – nur um dem „Harrier-Jump“ entgegen zu fliegen! Der mag nicht der größte sein, nach ihm muss jedoch ein exakter Richtungswechsel gesetzt werden, um nicht von der Siegerspur abzukommen. Und dann heißt es noch einmal Luft anhalten: Über den „Red Tail“ geht es bis zu 70 Meter weit und geradewegs auf die Zuschauer im Zielbereich zu!

Audi Birds of Prey | The BrinkThe Brink: the iciest & gnarliest plunge on the Birds of Prey Downhill Course. You better hold on!

Posted by Audi Birds of Prey on Montag, 30. November 2015

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