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LIVE: Abfahrt der Herren in Bormio – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© HEAD  /  Aksel Lund Svindal

© HEAD / Aksel Lund Svindal

Bormio – Wenn die letzten Weihnachtskekse verdaut sind und man das letzte Geschenkpapier aufgeräumt hat, kann man sich gemütlich auf den Jahresausklang einstimmen. Doch vorher darf man den Abfahrtsklassiker auf der pickelharten „Stelvio“-Piste in Bormio nicht versäumen.

In den fernen Jahren 1985 und 2005 wurden hier die Abfahrtsweltmeister gekürt. Und wenn pünktlich um 11.45 Uhr (MEZ) der erste tollkühne und wagemutige Abfahrer vom Starthaus gelassen wird, beginnt ein neuer Krimi, ein faszinierendes Rennen von vorne. (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben). 

Im Vorjahr musste der Ultner Dominik Paris mit dem ÖSV-Athleten Hannes Reichelt den Sieg teilen. Da der Südtiroler sich beim Training in Gröden verletzte, ist er dieses Mal nicht von der Partie und kann seinen Vorjahrestriumph nicht verteidigen. Trotzdem gibt es mehrere Sieganwärter und Geheimfavoriten.

UPDATE: Startzeit 12.15 Uhr wurde von der Jury bestätigt

UPDATE: Neue Startzeit 12.15 Uhr – Das Wetter soll sich gegen Mittag verbessern. Die nächste Entscheidung des OK wird um 11.45 Uhr bekanntgegeben.

UPDATE: In der Nacht hat es in Bormio heftig geschneit. Der meiste Schnee wurde von den Pistenarbeitern jedoch bereits von der Rennlinie entfernt. Hier ein Blick nach Bormio

Doch der Reihe nach: Auf einer der gefährlichsten und schwersten Strecken überhaupt wollen die Österreicher ihre sehr lange Durststrecke beenden. Seit dem Sieg von Reichelt fahren Kröll und Co. einem Sieg hinterher. Ob es in Bormio der Fall sein wird, werden wir sehen. Kurzum: Wir werden ein spektakuläres Rennen mit weiten Sprüngen, anspruchsvollen Passagen und hohe Geschwindigkeiten erleben. Für jeden Fan der Abfahrt oder des weißen Sports ist mit Sicherheit etwas dabei.

Seit dem Jahr 1993 werden auf der Stelvio fast jedes Jahr Abfahrtsrennen ausgetragen. Der mittlerweile zurückgetretene ÖSV-Athlet Michael Walchhofer ist mit drei Siegen der erfolgreichste. Doch auch der routinierte US-Amerikaner Bode Miller, Didier Défago aus der Schweiz und Christof Innerhofer aus Südtirol konnten sich in die Siegerlisten eintragen.

Der Wikinger Aksel Lund Svindal hat im Gesamtweltcup knapp 100 Punkte Vorsprung auf Marcel Hirscher aus Österreich. Was nach einem beruhigenden Vorsprung klingt, trügt etwas. Der Salzburger geht ja nicht an den Start. Daher heißt es für den Norweger, der seit wenigen Tagen 31 Jahre alt ist, Punkte sammeln. Denn zum Saisonende hin stehen mehr technische Disziplinen auf dem Programm. Das Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ könnte für Svindal durchaus zutreffen.

Svindals Teamkollege Kjetil Jansrud kam bei der WM in Schladming böse zu Sturz. Doch der Norweger gab nicht auf und arbeitete fleißig an seinem Comeback. Spätestens seit seinem sehr guten zweiten Platz in Gröden muss man den 28-Jährigen bei den Speedrennen in die Liste der Favoriten auf einen Sieg aufnehmen. Im letzten Jahr fuhr er auf den 37. Rang. Wer Jansrud kennt, weiß, dass er wesentlich mehr Punkte holen kann. Heuer ist das durchaus realistisch.

Vor einem Jahr musste Hannes Reichelt seinen Triumph mit Dominik Paris teilen. Dieses Mal gibt es keine Gefahr aus dem Ultental. Der Österreicher leidet unter Rückenschmerzen und kam vor Weihnachten in Gröden nur auf den 17. Rang. Da er aber im vergangenen Winter die Stelvio bezwang, könnte dieser Gedanken Energien freisetzen und ein gutes Resultat bringen. Am Ende wissen wir mehr.

Erik Guay aus Kanada hat auf der Saslong gezeigt, welcher Teufelskerl in ihm steckt. Mit der Startnummer 21 gewann er trotz schlechter werdender Pistenbedingungen in Gröden und möchte natürlich an dieses sehr gute Resultat anknüpfen. Das Punktemaximum bescherte dem Kanadier den zweiten Platz in der Disziplinenwertung. Zurzeit hat er einen vierten Rang als bestes Ergebnis in Bormio vorzuweisen. Mehr ist auf jeden Fall drin.

Peter Fill aus Südtirol befindet sich in einer sehr guten Form. Die ersten beiden Saisonabfahrten brachten dem Kastelruther die Plätze drei und zehn. Er besticht durch einen sauberen Fahrtstil und ging in Bormio bereits elf Mal an den Start. Fill ist motiviert und es ist durchaus möglich, dass er in die Nähe der Platzierung aus dem Jahre 2006 kommt. Damals wurde er Zweiter.

Patrick Küng aus der Schweiz zog sich im Februar 2012 einen Kreuzbandriss zu. Was der Telljünger in diesem Winter zeigt, ist mehr als herausragend. In Beaver Creek siegte der Schweizer im Super-G, und in beiden bisherigen Abfahrten konnte er überzeugen. Auch in Bormio möchte er positiv überraschen. 2010 wurde er hier Vierter, 2011 Zweiter. Wenn der Eidgenosse weiterhin so gut fährt, darf er sicher auch in Sotschi von Edelmetall träumen.

Klaus Kröll überraschte so manchen Athleten mit seinem zweiten Rang beim ersten Abfahrtsrennen der Saison 2013/14 in Lake Louise. Danach fiel der Steirer in ein kleines Loch. Aber da der Routinier im Dienst des ÖSV in Bormio sechs Mal unter die besten Vier fuhr, könnte dieses Rennen wieder ein positives Resultat mit sich bringen. Denn mit Wengen, Kitzbühel und Co. stehen in der Folge nicht die leichtesten Rennen vor Kröll.

Der Franzose Johan Clarey hat in Gröden alle mit dem dritten Rang überrascht. Couragiert und engagiert ist seine Fahrtweise. In den letzten sechs Rennen kam er viermal unter die besten fünf. Das könnte auch in Bormio der Fall sein. Auch wenn die Stelvio und die Saslong nicht miteinander vergleichbar sind, muss man schauen, welche Startnummer dem Franzosen zugelost wird. Die niedrige Nummer in Südtirol brachte ihm Glück.

Aber auch der Sieger des ersten Trainings, der Südtiroler Christof Innerhofer, ist für eine Top-Platzierung zu haben. Das gilt auch für seinen Landsmann Werner Heel. Oder sorgt der Kanadier Manuel Osborne-Paradis für eine Überraschung (im positiven Sinn)? Das Wichtigste ist, dass sich keine Athleten verletzen und bis zum letzten Moment für Spannung gesorgt ist. Im Vorjahr gab es einen Hundertstelkrimi. So teilten sich der Ultner Paris und Reichelt den Sieg, Svindal lag nur eine lächerliche Hundertstelsekunde zurück auf Platz drei. Der routinierte Österreicher Kröll war eine weitere Hundertstelsekunde langsamer und stand etwas verwirrt neben dem Stockerl, zumal zwei Hundertstelsekunden Rückstand doch meist für den zweiten Rang reichen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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