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LIVE: Abfahrt der Herren in Gröden – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© saslong.org / Auf der Saslong ist angerichtet

© saslong.org / Auf der Saslong ist angerichtet

Gröden – Nun kommen die wagehalsigen, heldenmutigen und tollkühnen Abfahrer nach Europa, genauer gesagt nach Gröden. Nach Lake Louise und Beaver Creek steht nun der Klassiker auf der Saslong auf dem Programm. Und der Norweger Aksel Lund Svindal möchte nach seinem Super-G-Sieg natürlich auch in der Abfahrt 100 Punkte für sich verbuchen. Am Samstag um 12.15 Uhr (MEZ) beginnt die Jagdsaison, die Jagd auf den Elch in Gröden. (Die offizielle Startliste – gleich nach Eintreffen – und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben.)

Sichtlich geschockt sind die vielen Südtiroler Fans. Der Ultner Abfahrtsvizeweltmeister Dominik Paris kam beim ersten Training zu Sturz und zog sich einen Muskelfaserriss zu. Der Sieger von Beaver Creek musste beim Super-G zuschauen und hofft auf ein Blitz-Comeback. Sollte es sich nicht für Gröden ausgehen, möchte Domme in Bormio zu 100 Prozent fit und mit von der Partie sein. Dort siegte er in einem wahren Hundertstelkrimi im letzten Jahr – zeitgleich mit Hannes Reichelt aus Österreich.

UPDATE 09.25 Uhr: Um den Sieg mitfahren können heute neben Svindal und Guay gewiss auch der Norweger Kjetil Jansrud (Startnummer 10) und Manuel Osborne-Paradis (CAN; Startnummer 30). Nach seinen zwei Siegen auf der Saslong ist auch mit Steven Nyman zu rechnen, der heute die Nummer 5 auf der Brust trägt.

UPDATE 09.00 Uhr: Ein wunderschöner Tag in Gröden. Blauer Himmel und Sonnenschein. Die Piste ist bestens präpariert. Die Vorfreude auf das Rennen – Start 12.15 Uhr – steigt. Hier ein aktueller Blick nach Gröden.

UPDATE 08.25 Uhr: Gelingt Aksel Lund Svindal nach dem Triumph im Super G und den beiden überzeugenden Trainingsfahrten heuer endlich der erste Sieg bei der Weltcup-Abfahrt auf der Saslong? Wenn der Norweger heute  mit der Startnummer 18 im Ziel abschwingt, werden wir mehr wissen. Entschieden ist das Rennen, das um 12.15 Uhr gestartet wird, dann allerdings noch nicht. Zumindest Erik Guay (Nummer 21) hat im Training gezeigt, dass er Svindal das Feld nicht kampflos überlassen wird.

UPDATE 07.00 Uhr: Auf der legendären Saslong geht es für die Speedspezialisten über kleine Mauer, große Mauer und Ciaslat-Wiese. Eine der spektakulärsten Stellen des gesamten Weltcupkalenders, der Kamelbuckel, zwang die Rennläufer vor seiner Entschärfung 2007 zu bis zu 70 m weiten Sprüngen, bei denen teilweise eine Höhe von 10m erreicht wurde. Im letzten Jahr gewann der Amerikaner Steven Nyman vor Rok Perko (SLO) und Erik Guay (CAN) die Abfahrt.

Svindal und Co. starten auf der Saslong (ladinischer Name für Langkofel) auf rund 2250 Metern Seehöhe. Der Kurs im Grödner Tal führt über viele Buckel und kurvenreiche und sehr anspruchsvolle Streckenteile. Interessant ist auch die Frage, wie die Herren der Schöpfung die Schlüsselstelle par exellance, die Ciaslat-Wiese überstehen. Solange das rennen nicht vorbei ist, kann immer noch jemand nach vorne preschen. Vor urlanger Zeit gewann der Liechtensteiner Markus Foser mit der hohen Nummer 66. Im letzten Jahr gewann Steven Nyman, eine Überraschung lieferte der Flachlandtiroler (Niederländer) Marvin van Heek mit dem achten Platz.

Doch blicken wir in die Gegenwart:  Svindal ist in den schnellen Disziplinen (fast) nicht zu bremsen. Auch wenn er den Super-G in Gröden gewonnen hat, hat er mit der Abfahrt im wahrsten Sinn des Wortes „ein Hühnchen zu rupfen“. Bis dato steht nur ein fünfter Rang, erzielt in der Vorsaison, zu Buche. Und wer den Wikinger kennt, weiß, dass er dieses „bescheidene“ Resultat gerne verbessern möchte. Ein verfrühtes Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk wäre ein Sieg auf der Saslong allemal.

Falls Domme Paris wirklich an den Start gehen sollte, kann er durchaus seinen 15. Rang aus dem letzten Winter verbessern. Er besticht durch eine sehr kontrolliert-aggressive Fahrweise und ist der Senkrechtstarter des azurblauen Abfahrtsteams. Der Südtiroler hat im letzten Jahr sowohl die eisige Stelvio-Piste als auch die prestigeträchtige Abfahrt am Hahnenkamm in Kitzbühel für sich entschieden. Und in diesem Jahr setzte er mit dem Triumph in Beaver Creek eines drauf.

Und was ist mit Klaus Kröll? Der Steirer, der im Vorfeld der heurigen Saison etwas Pech hatte, überraschte nicht nur sich mit dem zweiten Platz in Beaver Creek. Läppische drei Hundertstelsekunden fehlten dem Kraftpaket im Diensten des ÖSV auf Sieger Paris. In Gröden erreichte bei zehn Starts noch nie ein Podium. Vielleicht geht es sich in diesem Jahr aus?

Teamkollege Hannes Reichelt sorgte im vergangenen Winter mit dem Sieg in Bormio nach Weihnachten für den einzigen Sieg der rot-weiß-roten Abfahrer. Auch wenn man in der Alpenrepublik lange sich wieder einen Sieg herbeisehnt, können Reichelt und seine Mannschaftskollegen gute Ergebnisse erzielen.  In Beaver Creek landete er in der Abfahrt auf Rang zwei und eine Verbesserung seines Saslong-Resultats (bisher steht ein 38. Platz an, Anm. d. Red.) ist realistisch.

Peter Fill war dabei, beim Super-G ein gutes Ergebnis zu erzielen. Doch er wurde nach einem Torfehler im Zielschuss disqualifiziert und aus der Wertung genommen. Aber in den bisherigen Speedrennen in der Olympiasaison 2013/14 hat er gute Ergebnisse gezeigt, so dass auch bei der klassischen Abfahrt in Gröden ein Spitzenplatz im Bereich des Möglichen ist.

Die Liste der großen und kleinen Favoriten könnte fast schon x-beliebig verlängert werden. Adrien Théaux aus Frankreich, Christof Innerhofer und Werner Heel aus Südtirol, Erik Guay aus Kanada (mit teils guten Trainingsresultaten), die Schweizer und viele andere können als Sieganwärter nicht nur vorne reinfahren, sondern auch das Rennen für sich entscheiden. Und alle, die die Strecke in Gröden bezwingen, können sich angesichts der schweren Strecke voll Adrenalin gepumpt als Sieger bezeichnen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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