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UPDATE LIVE: Abfahrt der Herren in Kitzbühel – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Neue Startzeit 12.45 Uhr

© hahnenkamm.com / Abfahrt der Herren in Kitzbühel

© hahnenkamm.com / Abfahrt der Herren in Kitzbühel

Kitzbühel – Am Samstag gastieren die besten Abfahrer der Welt in Kitzbühel. Hier werden seit urlanger Zeiten Rennen ausgetragen. Jahrein jahraus lassen sich die wagemutigen Athleten und die fantastischen Fans dieses Spektakel auf der „Streif“ nicht erkennen. Um 11.45 Uhr (MEZ) wird die Jagd auf Titelverteidiger Kjetil Jansrud eröffnet. Die offizielle FIS Startliste – gleich nach Eintreffen – und den Liveticker finden Sie in unserer Menüleiste oben

Auf jeden Fall wird es spannend, wenn es los geht, im Kampf um Platzierungen und Hundertstelsekunden zwischen Mausefalle, Traverse und Zielsprung. Dem Publikum kann es ja nur recht sein.

UPDATE Samstag 12.03 Uhr:
Es wird leider nicht von ganz oben gefahren. Grund zu starker Wind, beim Sprung Mausefalle. Jedoch gehen die Rennläufer an der Mausefalle (Ersatzstart 1) ins Rennen. Startzeit 12.45 Uhr wurde bestätigt

UPDATE Samstag 11.48 Uhr:
12.45 Uhr wird gestartet – um 12.00 Uhr wird entschieden von welcher Startposition gestartet wird.

UPDATE Samstag 11.20 Uhr:
Neue Startzeit 12.45 Uhr – Nächste Entscheidung 11.45 Uhr

Das Organisations-Team bleibt Zuversichtlich. Laut letzten Wetterprognosen soll der Wind weiter nachlassen. Zur Zeit wäre er bei der Mausefall noch zu stark. Der Schneefall hat nachgelassen. Der Wind soll weiter nachlassen „Spitzen sind aber möglich“.  

UPDATE Samstag 10.50 Uhr:
Jurybeschluss: Der Start ist auf 12:15 Uhr verschoben. Die nächste Entscheidung gibt es um 11:15 Uhr.

UPDATE Samstag 10.05 Uhr:
FIS Renndirektor Markus Waldner im ORF Interview: „Momentan braucht man keine Sonnencreme. Aber wir haben gute Optionen. Laut Wettervorhersage soll es sich jetzt beruhigen. Der Niederschlag hat schon aufgehört. Sicht hier oben am Start ist gut. Weil wir momentan etwas Nord-West Wind bei der Mausefalle haben könnten wir jetzt nicht fahren. Der Sprung geht hier 50 Meter weit und das wäre für die Athleten zu gefährlich. 10.45 Uhr wird entschieden ob wir die Startzeit 11.45 Uhr beibehalten, ansonsten haben wir etwas Spielraum nach hinten und wir haben ja auch dieses Wetterfenster gegen Mittag. Damit wir von ganz oben fahren können, werden wir lieber etwas warten. Wir müssen etwas Geduld haben, aber ich bin sehr optimistisch. Wir haben aber auch drei Ersatzstarts. Der erste Ersatzstart ist oberhalb der Mausefalle, dies wäre wenn der Wind zu stark ist und ein Sprung in die Mausefalle zu gefährlich ist. Sollte es sehr problematisch sein könnten wir auch Mausefalle-Boden starten. Sollte der Nebel und die Sicht ein Problem darstellen, könnten wir, wie im letzten Jahr von der ‚alten Schneise‘ starten. Wir sind gut aufgestellt, alle wollen von ganz oben fahren, darum brauchen wir etwas Geduld. Ich bin aber sehr optimistisch.“
   

UPDATE Samstag 09.50 Uhr:
Die ersten Fans strömen ins Zielstadion. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich. Renndirektor Axel Naglich im Ö3 Interview: „Mittlerweile schneit es doch sehr ordentlich. Aber laut Wetterbericht soll es etwa um 10.30 Uhr massiv nachlassen und wir kommen in ein Rückseiten-Wetter rein. Dieses Wetterfenster soll sich angeblich zwischen 12.00 und 15.00 Uhr auftun. Im Prinzip um die Zeit wo wir hier das geilste Rennen ‚ever‘ runterfahren. Im Moment ist es extrem ‚deppert‘ dass es so schneit. Es wird aber extrem schnell besser, damit wir dann ein extrem geiles Rennen fahren.“  

UPDATE Samstag 09.30 Uhr:
Zur Zeit findet auf der Streif die Besichtigung statt. Leider gehört das Kaiserwetter von gestern der Vergangenheit an. Der Schneefall hält weiter an. Der Nebel hat sich etwas nach oben verzogen. Die Verantwortlichen hoffen auf eine Wetterberuhigung um die Mittagszeit. Nächste Juryentscheidung um 10:45h.

UPDATE Samstag 08.35 Uhr:
Jury: Programm Abfahrtslauf Samstag, 23.01. bestätigt: Pisten-Besichtigung 09:00 -10:15h. Nächste Juryentscheidung um 10:45h.

UPDATE Samstag 08.30 Uhr:
Jury-Befahrung: FIS meldet schwierige Wetterbedingungen – Aber das Rennen ist für 11.45 Uhr zunächst einmal bestätigt. Schneefall soll gegen Mittag eine Pause einlegen. Sorgen macht, wie bereits im Vorjahr der Nebel.  

UPDATE Samstag 08.00 Uhr:
Noch ist die Hoffnung groß, dass die Streif von ganz oben gefahren werden kann. Oben auf dem Berg hängt etwas Nebel und es schneit. Zur Zeit ist das Wetter spannend, wir hoffen dass ab 11.45 Uhr ein spannendes Rennen auf der original „Streif“ Abfahrtsstrecke stattfinden kann.

UPDATE Samstag 07.30 Uhr:
Seit ein paar Minuten schneit es in Kitzbühel und laut Wettervorhersagen wird es bis in den späten Vormittag auch weiter schneien. Im Zielraum, bzw. im unteren Teil der Rennstrecke kann der Schnee auch in Regen übergehen. Am späten Vormittag, dann wenn der Start auf der Streif geplant ist, soll der Schneefall und der Regen wieder schwächer werden. Weitere Informationen folgen.

© hahnenkamm.com / Jury-Besichtigung

© hahnenkamm.com / Jury-Besichtigung

Eines ist sicher. Egal, wie die Abfahrt am Samstag in Kitzbühel ausgeht, der Topfavorit und Super-G Sieger vom Freitag, Aksel Lund Svindal aus Norwegen bleibt in der Disziplinenwertung vorne. Der Franzose Guillermo Fayed und der Österreicher Hannes Reichelt liegen schon mehr als 200 Punkte zurück.

Beim Abschlusstraining sorgte der mit Startnummer 47 ins Training gegangene Mattia Casse für die Überraschung des Tages. Der Italiener erzielte in 1:56.85 Minuten die Tagesbestzeit vor seinem Südtiroler Teamkollegen Christof Innerhofer (+ 0.34) und dem Österreicher Vicent Kriechmayer (+ 1.03), der jedoch mit einem Torfehler unterwegs war. Das 1. Abfahrtstraining am Dienstag gewann Adrien Theaux. Der 31-jährige Franzose verwies den Salzburger Hannes Reichelt (+ 0.21) und den norwegischen Topfavoriten Aksel Lund Svindal (+ 0.29), sowie den zeitgleichen Franzosen Maxence Muzaton (+ 0.29) auf die Plätze zwei und drei.

Viele Skirennläufer möchten auf der „Streif“ gewinnen und im Sommer eine Gondel mit ihrem Namen einweihen. Dazu gehören Svindals Landsmann und Vorjahressieger Kjetil Jansrud, die Südtiroler Peter Fill und Christof Innerhofer. Dominik Paris aus dem Ultental hat schon einmal gewonnen und genießt nicht nur die Atmosphäre in Kitzbühel.

Die Schweizer Carlo Janka und Beat Feuz möchte auch gut abschneiden. Die US-Amerikaner Travis Ganong und Steven Nyman haben Großes vor. Der routinierte Steirer Klaus Kröll will es nach dem dritten Rang in Wengen wieder wissen. Kanadas Erik Guay ist genauso wie der junge ÖSV-Starter Vincent Kriechmayr willens, ein gutes bis sehr gutes Resultat zu erzielen.

1937 wurde erstmals auf der heutigen Streif gefahren. Das erste Rennen entschied der Österreicher Thaddäus Schwabl mit einer Zeit von 3:53,1 Minuten für sich. Den bis heute gültigen Streckenrekord hält Fritz Strobl, er überquerte im Jahr 1997 nach 1:51,58 Minuten die Ziellinie.

Im Vorjahr siegte Kjetil Jansrud auf der stark verkürzten Jubiläums-Abfahrt auf der „Streif“ in Kitzbühel. Der Norweger gewann in einer Zeit von 58,16 Sekunden vor Dominik Paris aus Südtirol und dem Franzosen Guillermo Fayed.

Das ist die Streif: Schnell, gefährlich und spektakulär

Es ist ein Spiel mit dem Feuer und jeder Rennläufer muss sich der Gefahr bewusst sein. Auf den Athleten wartet die gefährlichste Ski-Piste der Welt – die Streif in Kitzbühel. Jedes Jahr stürzen Fahrer, jedes Jahr müssen die Rettungs-Sanitäter einen Sportler ins Krankenhaus fliegen. Und dennoch ist das Hahnenkamm-Rennen Kult. Sowohl bei den Zuschauern, als auch bei den Fahrern.

Nicht wenige Athleten würden einen Sieg bei der Hahnenkamm Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel ohne zu zögern gegen einen Olympia-Sieg oder einen WM-Titel eintauschen.

Das ist die Streif: Gleich nach dem steilen Start ist von den Fahrern viel Mut gefordert. Wer kein Selbstvertrauen hat, der bekundet beim Sprung bis über 50 Meter die ersten Probleme. Die Mausefalle ist mit 85 Prozent Gefälle der steilste Punkt der Streif. Es folgt eine Kompression, in welcher die Fahrer extremen Fliehkräften ausgesetzt sind.

Karusellkurve: Die S-Kurvenkombination ist der nächste Schlüsselpunkt und bildet die Einfahrt in den Steilhang. Der lange Rechtsschwung am Ende entscheidet über das Tempo, möglichst wenig rutschen ist wichtig. Holt ein Fahrer vor dem Bogen aus, kann sich das durchaus als Vorteil erweisen.

Steilhang und Gschöss: Im Steilhang sind die technischen Anforderungen sehr hoch. Perfekte Kanten und optimales Timing sind nötig um die Tore richtig zu erwischen. Normalerweise ist die Stelle völlig vereist. Möglichst viel Tempo mitnehmen ist wichtig, da mit dem Gschöss eine 650 Meter lange Gleiterpassage folgt. Hier entscheiden gutes Material, starke Kondition und gutes Gleitvermögen.

Alte Schneise, Seidlalm: Die alte Schneise ist eine unruhige und riskante Schrägfahrt, welche von einem raschen Gelände- und Lichtwechsel gefolgt wird. Über die Seidlalm ist Geduld und perfekte Körperspannung gefragt. Wer sich hier aufrichtet, verliert wertvolle Hundertstel.

Lärchenschuss: Ein erneutes Gleiterstück ist der Lärchenschuss, Tempo bis 102 km/h werden erreicht. Mental befinden sich die Fahrer bereits in der Vorbereitung auf den nächsten schweren Abschnitt. Die Beine brennen, manch einer stößt langsam an seine körperlichen Grenzen.

Hausbergkante: In den Trainings stand eine Nebelwand über der Hausbergkante, was den Sprung zusätzlich erschwerte. Es folgt eine schwierige Linkskurve über eine Welle, es gilt möglichst hoch in die Querfahrt einzufahren.

Querfahrt: Viele Bodenwellen machen die Querfahrt zu einer Schütteltortur, möglichst nicht abheben ist gefragt. Oft werden hier die Fahrer nach unten getrieben und büßen die hohe Linie ein. Diese wäre wichtig um nochmals volles Tempo in den Zielschuss mitzunehmen.

Zielschuss und Zielsprung: Im Zielschuss erreichen die Athleten die höchste Geschwindigkeit des Rennens, mit bis zu 140 km/h rasen sie über die letzten Meter. Trotz der Müdigkeit müssen sich die Fahrer nochmals zusammennehmen, sonst verkommt der Zielsprung zum Unfallort. Schließlich treffen die Pistenraser auf der „Rasmusleitn“ in direkter Nähe der Stadt im Zielraum ein. Wer hat die Schlüsselstellen am besten gemeistert?

09-hahnenkamm-programm-2016

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